Das Heft für den APRiL ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
MAGAZIN
Ungewissheit macht Angst – Fotografin und Kriegsreporterin Julia Leeb im Interview (auch online)
»Wir lassen uns nicht entmutigen«: Die Tanzwoche Dresden steckt in ihrem 30. Jubiläumsjahr in finanziellen Schwierigkeiten
»The Saxonz« haben endlich eigene Räume
Party mit Buch und Autor – Das Leseclubfestival
Wir werden uns erinnern – Theatrale subversion bauen das »Archiv der lebenden Toten«
Mit Sisyphosarbeit gegen die Krise – Dominic Kießling baut riesige Kugel in der Dresdner Heide
Kunst auf der Straße – Das Künstlerkollektiv HRB+C belebt den öffentlichen Raum
Der Dichter mit der Trompete – Sven Regener im Interview (auch online)
Der Maler mit dem Weichzeichner – Im Porträt: Danny Linwerk (auch online)
KULTURREPORT1
Die lange Durststrecke des Einzelhandels – Ein Blick in Läden der Neustadt (auch online)
FILM
Zum Glück im Tag gefangen – In »The Map of Tiny Perfect Things« fügt Ian Samuels dem Subgenre Zeitschleifenfilm eine jugendlich-romantische Seite hinzu
aktuelle Besprechungen: I care a Lot; Neues aus der Welt; Malcolm & Marie; Music; Bliss
KULTURREPORT2
Die Kunst dekolonisieren – Wie ein studentisches Aktionsbündnis den Staatlichen Kunstsammlungen Druck macht
LITERATUR
Ein Leben wie ein Broadway-Musical – Zu Alexander Osangs Reportagen-Roman »Fast hell«
Zu Christian Krachts Roman »Eurotrash«
Zu Waltraut Bondieks Kurzgeschichtenband »Short Stories«
MUSIK
Pause, aber keine Kunstpause – Tonlagen mit Auflagen: Die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik kommen hybrid daher
Dresden ist eine coole Stadt – Gossenboss mit Zett im Interview (auch online)
Music for a new society – Festival und Konferenz MusicMatch findet diesjährig in jedem Fall statt
Musik von Freunden, die gut aufeinander aufpassen – Milliarden bringen mit »Schuldig« ein herausragendes Album an den Start
aktuelle Tonträger: Black Country, New Road »For The First Time«; The Notwist »Vertigo Days«; Hamburg Spinners »Skorpion im Stiefel«; Cone On Up To The House »Women sing Waits«; Yu Su »Yellow River Blue«; Slowthai »Tyron«; Lgoony & Mary »Piano Forever«; Søjus1 »ORWO«
DRESDEN-RÄTSEL
In Dresden geboren, in der Ferne zuhause – Von wem ist die Rede?
RATGEBER
Alles selbst gezogen – Gemüse rechtzeitig auszusäen macht Freude und sichert eine ertragreichere Ernte
KULTURRÄTSEL
und Sudoku
SERVICE
Adressen – Notruf und Hilfe
Galerien & Museen
Literatur Live
Neu im Theater
Impressum
Kleinanzeigen
timer


Liebe Leserinnen, liebe Leser, die dritte Welle rollt, Lockerungen sind angesichts steigender Inzidenzwerte derzeit nicht in Sicht. Wann das gesellschaftliche und kulturelle Leben wieder in normalen Bahnen verläuft, steht derzeit in den Sternen. Der Zickzackkurs der Politik, die nach zähen Verhandlungen zwischen Bund und Ländern einen bürokratischen Stufenplan gebar, hat auch in Sachsen ihren Teil dazu beigetragen, dass das Vertrauen schwindet. Pilotprojekte wie etwa für Schloss Augustusburg liegen auf Eis oder können nicht stattfinden. Museen wie das Hygiene-Museum öffneten im März erst gar nicht ihre Türen, weil absehbar war, dass sie diese gleich wieder schließen müssen. Dabei wäre es gerade jetzt wichtig, Erfahrungen zu sammeln – zum Beispiel in weiteren Pilotprojekten mitTestzentren vor Ort – damit kulturelles Leben auch unter Pandemiebedingungen wieder ermöglicht werden kann. Doch schauen wir optimistisch nach vorn. In dieser Ausgabe versammeln wir eine ganze Anzahl an spannenden Portraits, Interviews, Reviews und Reports zu Akteuren aus Kunst und Kultur, Journalismus oder Einzelhandel, in denen stets die Hoffnung mitschwingt, dass Präsenzveranstaltungen im April wieder möglich sein werden. Natürlich können wir euch zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen normalen Timer als Kulturfahrplan bieten. Dafür sind die Rahmenbedingungen zu labil. Doch möchten wir euch ein Leseangebot machen, damit Kunst und Kultur und deren Protagonisten nicht in Vergessenheit geraten und die Politik daran erinnert wird, dass es mehr als Lippenbekenntnisse und Überbrückungshilfen braucht, um die kulturelle Vielfalt zu erhalten.
HEINZ K.
Sven Regener und Julia Leeb im Interview. Element Of Crime sind nicht irgendeine Rockband, sondern deutsches Kulturgut. Deren Frontmann Sven Regener hat jetzt mit »Ask Me Now« gemeinsam mit Richard Pappik und Ecki Busch ein lupenreines Jazzalbum aufgenommen. Olaf Neumann hat sich dazu für DRESDNER Kulturmagazin mit Sven Regener unterhalten; auf Seite 10. Julia Leeb ist eine international renommierte Fotografin und Kriegsreporterin. »Menschlichkeit in Zeiten der Angst« heißt ihr neues Buch. DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl hat die Autorin dazu befragt; auf Seite 4 und online.


Kunst dekolonisieren im Diskurs. Im November 2020 war das studentische Aktionsbündnis »DDekolonisieren« mit einem offenen Brief an die Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen (SKD), Marion Ackermann, herangetreten, in dem es gegen rassistische Benennungen und Beschreibungen in den Sammlungen protestierte. Sowohl in den Ausstellungen als auch in der Online-Datenbank hatte das Bündnis Objekte mit historischen Benennungen und Beschreibungen gefunden, die heute nicht mehr verwendet werden. In der Folge entspann sich eine Diskussion, einige der Kritikpunkte finden sich seit Anfang März auf der »Plattform zur Dekolonisierung« auf der Webseite der SKD. DESDNER-Autorin Annett Groh stellt die verschiedenen Sichtweisen über den Umgang mit postkolonialer Thematik in einen kulturpolitischen und kunsthistorischen Zusammenhang; ab Seite 16.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.