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Das Heft für den Mai/Juni ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
INHALT
Kultur ist kein Luxus – Statements aus Dresdens Kulturszene zur Krisenbewältigung
Theater in Zeiten von Corona – Ein Plädoyer für das physische Erlebnis
Der alte Bekannte und sein großer Bruder – gleich zwei Autokinos buhlen um die ausgehungerten Kinojünger
Die schwarze Narzisse – Der Klassiker mit Deborah Kerr endlich auf Blue-ray
Im toten Winkel – Heimkino-Premiere des Justiz-thrillers aus sächsischen Gefilden
Doctor Sleeps Erwachen – Die packende Rückkehr in Kubricks Overlook Hotel für Zuhause
Es bricht alles weg« – Im Gespräch mit RefusedFrontmann Dennis Lyxzén (auch online)
aktuelle Tonträger: Einstürzende Neubauten; Bonsai Kitten; The Belfuries; Mit der Mouse ins Haus – Semperoper on demand – Dresdner Opernund Ballettproduktionen an den Wochenenden im kostenlosen Livestream
Lieblos 1 km – Zu Lutz Seilers Roman »Stern 111«
zu Birgit Birnbachers Roman »Ich an meiner Seite«
zu Patrick Hofmanns Roman »Nagel im Himmel«
zu Thorsten Nagelschmidts Roman »Arbeit«
MINIATUREN
Anja Haase: »Delta«
SERVICE
timer
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen


Liebe Leserinnen, liebe Leser, das Heft, was ihr jetzt in den Händen haltet, ist keine normale Ausgabe. Es sind auch keine normalen Zeiten, in denen diese Ausgabe entstand. Seit 13. März ruht das gesellschaftliche Leben. Ein kulturelles Gemeinschaftserlebnis findet verfügungsbedingt aufgrund der ergriffenen drastischen Maßnahmen gegen die Ausbreitung von Covid19 nicht statt. Mit den ersten Lockerungen im Mai zeichnet sich nun ein Silberstreif am Horizont ab: Die Kunst- und Kulturszene der Stadt erwacht aus dem Dornröschenschlaf. Für so manchen wird es ein böses Erwachen werden, wenn bei den Hilfsprogrammen für Soloselbständige, Spielstätten, Clubs und sonstige Kulturträger nicht nachgebessert wird, um die veranstaltungsfreie Zeit zu überstehen. Der schon zwei Monate andauernde Ausnahmezustand trifft uns als Kulturverbreiter natürlich ebenso. Einnahmen brechen in Größenordnungen weg, die Weiterexistenz steht in Frage, wenn dieser Zustand noch länger andauert. Großveranstaltungen bleiben mindestens bis 31. August ausgesetzt. Das heißt: keine Musikfestspiele, keine BRN, kein Elbhangfest, kein Sankt Pieschen, keine Filmnächte, Shows, Konzerte, Gastspiele, Partys. Die kulturellen Angebote werden also vorerst auf kleine Formate beschränkt sein. Vernissagen finden draußen oder im Schaufenster der Galerien statt, die Museen und Gedenkstätten öffnen nach und nach wieder. Theater entwerfen derzeit FreiluftFormate, um den Kontakt zum Publikum nicht abreißen zu lassen. Die Kinos können bald wieder öffnen. Dies alles stimmt uns vorsichtig optimistisch, dass im Sommer 2020 vielleicht doch auch in kultureller Hinsicht noch etwas geht. Also, bleibt gesund und vor allem neugierig!
HEINZ K.
Kultur ist kein Luxus – Statements für Wege aus der Krise. Seit nunmehr acht Wochen steht das gesellschaftliche Leben still, und auch nach den ersten Lockerungen vom 4. Mai ist nicht an eine unbeschwerte Neuauflage zu denken. Was bedeutet das für das für eine Kunst- und Kulturstadt? Mindestens bis 31. August sind Großveranstaltungen untersagt, die beiden Dresdner Staatstheater und weitere Theater haben ihre Saison bereits vorfristig beenden müssen. Die Politik hangelt sich im zweiwöchigen Rhythmus von Verfügung zu Verfügung. Wirklich planbar ist so eigentlich nichts, denn solange es Kontaktbeschränkungen gibt, ist an normale Veranstaltungen, die ja auch immer ein Gemeinschaftserlebnis sind, nicht zu denken. Die DRESDNER-Redaktion hat hierzu zahlreiche Gespräche mit Akteuren der Kunst- und Kulturszene geführt. Die Statements im Heft auf den Seiten 4 und 5 sind Interviews entnommen, die ihr unter https://www.dresdner.nu/co19/category/mng/ nachlesen könnt.


Zurück in der Zukunft – Autokinos in Dresden. Gleich zwei Autokinos buhlen in Zeiten von Corona um ausgehungerte Kinojünger. So haben in Windeseile findige Nieskyer das erste Dresdner Exemplar seit Jahrzehnten auf den leergefegten Parkplätzen am Flughafen aus dem Boden gestampft. Doch Konkurrenz belebt auch im Jahr der Corona-Viren das Geschäft. Als Dresdner Platzhirsch hat die PAN GmbH, Ausrichter der Filmnächte am Elbufer, die 2020 nicht stattfinden können, ein wahres Kompetenzteam um sich versammelt. Am 12. Mai feierte das amerikanische Flair versprühende Autokino »Cars and Stars« im Ostragehege Premiere und versucht so in jeder Hinsicht die erfolgreichen Frühstarter zu überflügeln. Statt auf vier kleinen, präsentieren die Veranstalter ihre Filme mit echten Filmprojektoren auf einer 500m²-Bildfläche und damit auf Deutschlands größter Pop-Up-Leinwand, vor der mehr als 500 Autos Platz finden. Die DRESDNER-Autoren Martin Krönert und David Hilbert haben sich des Themas angenommen; auf Seite 6.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.