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Das Heft für den NOVEMBER ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Literatur unter Sonneneinwirkung – Die zehnte Ausgabe von Literatur Jetzt! postuliert den »Sieg über die Sonne«
Das Filmfestival Cottbus wird politischer
Im Gespräch mit Nora Gomringer (auch online)
Hard Rock Halleluja – Lordi kommen in die Tante JU
Weshalb Dresden für das »Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt« nicht in Frage kommt
Im Porträt: Kulturkulisse in Altplauen
Aufbruch und Protest in der Sächsischen Akademie der Künste
Orte des gemeinsamen Geistes wiederbeleben – 20 Jahre Tschechisch-Deutsche Kulturtage
Eine DIY-Konzertgruppe sorgt für laute Abende (auch online)
Flo Hayler erzählt die Lebensgeschichte der Ramones
»In Mitteleuropa kann man einfach kein Nationalist sein« – Im Gespräch mit Jaroslav Rudiš (auch online)
FILM
Ein weiter Weg bis zum kleinen Schritt – Mit »Aufbruch zum Mond« gelingt Damien Chazelle ein authentisches Bio-Pic über den Raumfahrtpionier Neil Armstrong
Besprechungen: In my Room, Mandy, Der Trafikant, Peppermint: Angel of Vengeance
shorts&cuts
MUSIK
Tatort Dresden – Vielfalt und großes Kino bei den 18. Dresdner Jazztagen
Kid Be Kid im Gespräch (auch online)
Holly Golightly im Interview (auch online)
Tonträger: Cat Power – »Wanderer«, The Hoochie Koo – »Club Compilation Part 1«
schall&rausch
BÜHNE
Klein, frech und großherzig – Das tjg. zeigt, dass »Ronja Räubertochter« mehr als nur ein vorlautes Mädchen ist
Liebe, Drogen, Sex: Very British Ballet: »Mayerling« – live aus dem Royal Opera House in London in den Kinos
Besprechung: »Der Untertan« im Schauspielhaus
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Krabbeln, beobachten, entdecken – Die Kinderbiennale im Japanischen Palais nimmt ihre kleinen Besucher ernst
»Shine On Me – Wir und die Sonne« im Hygiene-Museum
art&news
LITERATUR
Nicht mit der Hammelherde mitgehen – Zu Günter de Bruyns Roman »Der neunzigste Geburtstag«
Zu Fritz Hendrick Melles aberwitzigem Roman »Wurst«
kurz&knapp
DRESDNER MINIATUREN
Anke Harnisch: Der Ohrensammler
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, Kultur ist zwar eines der am häufigsten gebrauchten Wörter, aber im alltäglichen Gebrauch wird es häufig ohne feste Definition in unterschiedlichen Kontexten verwendet. Laut UNESCO-Definition ist Kultur übrigens »die Gesamtheit der zahlreichen Sitten und Gebräuche, die in allen Bereichen des täglichen Lebens ihren Ausdruck finden.« Nun ist Dresden nach dem Kulturstädte-Ranking 2018 der Berenberg Bank und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) unter den 30 größten Städten Deutschlands auf Platz 2 gelandet – knapp vor Berlin. Ein Beweis dafür, dass in Dresden die Vielfalt der kulturellen Angebote sehr groß ist und die Nachfrage danach ebenso. Zweifellos nimmt das Kulturangebot einer Stadt Einfluss auf deren Attraktivität und Image. Dass es in Dresden an kulturellen Aktivitäten nicht mangelt, ist erfreulich, beschert uns vom DRESDNER Kulturmazin aber mitunter auch Kopfzerbrechen, wie wir all die relevanten Ereignisse in angemessener Form ins Heft bekommen wollen. Insbesondere jetzt, in den Herbstmonaten, wo sich Festival auf Festival stapelt, und es auch notorischen Kunst- und Kulturrezipienten mitunter schwer fällt, die richtige Auswahl zu treffen. Daher haben wir in dieser Ausgabe in Interviews zu den Tschechisch-Deutschen Kulturtagen mit dem Autor, Dramatiker und Musiker Jaroslav Rudiš sowie zum Literaturfestival »Literatur Jetzt!« mit der Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer versucht, einen anderen Blickwinkel auf diese Festivals einzunehmen. Viel Spaß beim Lesen!
HEINZ K.
Vielfalt und großes Kino bei den 18. Jazztagen Dresden. Mit ihrer ausgewogenen Mischung aus Unterhaltung und Anspruch, Bewährtem und Neuem, kleinen wie großen Formaten und zahlreichen Kooperation sind die Jazztage Dresden wirklich erwachsen geworden. Eröffnet werden die Jazztage, die sich seit dem letzten Jahrgang über einen ganzen Monat erstrecken, gleich mit drei Ereignissen: im Kulturpalast mit dem Blechbläsern von Mnozil Brass, im QF Quartier an der Frauenkirche präsentieren sich ausgewählte Acts des Festivals und im Erlwein Capitol, dem Hauptspielort der Jazztage, geben die Dresdner Sinfoniker ihr Jubiläumskonzert. Das Finale bestreiten fast schon traditionell die Klazz Brothers & Cuba Percussion im Kulturpalast. Dazwischen liegen mehr als 80 Konzerte an 21 Spielstätten, die sowohl internationale Alt-Stars wie Gregory Porter, Al Di Meola, Klaus Doldinger, Billy Cobham, als auch Jungstars wie Ed Motta, Rebecca Bakken, Avishai Cohen, Conchita Wurst oder die Jazzrausch Bigband sowie zahlreiche Newcomer auf Dresdner Bühnen bringen. Heinz K. stellt den 18. Festivaljahrgang vor; auf Seite 15.


Licht ins Dunkel um das Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Eher selten geraten Professoren mit Institutsgründungsabsichten in die Schlagzeilen. In vielerlei Hinsicht sonderbar waren deshalb die Vorgänge rund um das »Institut für gesellschaftlichen Zusammenhalt«, das – wie es zunächst schien – an der TU Dresden gegründet werden sollte. Was war geschehen? Vor etwa drei Jahren geisterten Gerüchte umher: Es solle eine Art konservativer Thinktank unter Leitung oder Beteiligung des bekannten Politikwissenschaftlers Professor Werner J. Patzelt an der TU entstehen. Die Diskussionen fußten auf wenig Information, dafür umso mehr auf Ressentiments, die eine Folge hatten: Sowohl die TU Dresden als auch Prof. Patzelt gerieten in die Defensive, bald zeichnete sich ab, dass das Institut in der geplanten Form nicht entstehen würde. Inzwischen hat das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMFB) neue Fakten geschaffen – Dresden ist aus dem Rennen. Marlen Hobrack über die Chronologie der Ereignisse und die Einflussnahme der Politik; auf Seite 6.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.