Das Heft für den OKTOBER ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
MAGAZIN
»Es war immer schon meine Antriebskraft, Gräben zu überwinden« – Im Gespräch mit Kilian Forster zur diesjährigen Ausgabe der Jazztage Dresden (auch online)
Das Kinderfilmfestival Kinolino
Die 25. Jüdische Woche Dresden feiert 1.700 Jahre jüdische Kultur und die Jekkes-Kultur
der 17. HandMaDDeMarkt
Ein Tribute-Album mit den größten Hits: Dresden hat keine Banksy-Ausstellung
Gelebte Archäologie – Auf der Suche nach dem Prohliser Schloss
der Radebeuler Grafikmarkt
Zeitreise an verschwundene Orte – Die 23. Tschechisch-Deutschen Kulturtage
DRESDNER-RÄTSEL
Das esoterische Unversalgenie – Wer ist die gesuchte Person?
MUSIK
Trance kann bei jeder Art von Klängen entstehen – Im Gespräch mit Detlef Schweiger zum Morphonic Lab XX: Tranceport (auch online)
Den Widerspruch als Song feiern – Frank Spilker (Die Sterne) im Interview (auch online)
Programmzauber beim DAVE-Festival
aktuelle Tonträger: Marc Ribot »… plays solo guitar works of Frantz Casseus«; Danko Jones – »Power Trio«
FILM
Hinterland – Historischer Krimi voller expressionistischer Bilder
aktuelle Besprechungen: Titane; Auf alles, was uns glücklich macht; Töchter; The Ice Road
BÜHNE
Reality Check gefällig? – Hellerau schaut mit dem Festival »Hybrid Play« auf die Gegenwart der Zukunft
Das Theaterphänomen Spielbrett feiert sich und mit anderen
Das tjg. weiß auch nicht, ob man »Tiere essen« sollte
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Vom Wesen der wahren Liebe – Das restaurierte brieflesende Mädchen steht im Zentrum der Vermeer-Ausstellung
Neue Sicht auf Gestaltungsformen – Zur Ausstellung »Prototypen – Muster und Vision« in der Städtischen Galerie
LITERATUR
Das gründliche Sichten der Trümmer – Zu Jenny Erpenbecks Roman »Kairos«
Zu Volker Kutschers Briefroman »Mitte«, illustriert von Kat Menschik
Zur Poetry-Slam-Anthologie »The Zaund of Groove«, herausgegeben von Kaddi Cutz
KULTURRÄTSEL
und Sudoku


Nachhaltigkeit ist derzeit in aller Munde. Den Anspruch, ressourcenschonend zu agieren, haben sich auch in Dresden die Kulturinstitutionen auf die Fahnen geschrieben. Beim Projekt »Klimabilanzen in Kulturinstitutionen«, initiiert von der Kulturstiftung des Bundes, haben bundesweit 19 Kulturinstitutionen den eigenen CO2-Fußabdruck ermittelt – und nächste Schritte daraus abgeleitet. Das Staatsschauspiel Dresden fand zum Beispiel heraus, dass über ein Drittel seiner Gesamtklimabilanz auf die Mobilität (hauptsächlich der Besucher) entfällt. Seit dieser Spielzeit gibt es daher das Angebot der Staatstheater, dass mit demTheaterticket auch der ÖPNV genutzt werden kann. Eine gute Sache, mit der bei der Langen Nacht der Dresdner Theater und der Museumsnacht bereits seit Jahren gute Erfahrungen gemacht werden. Auch die Dresdner Musikfestspiele versuchen, das Publikum zur Anreise mit Bus und Bahn zu bewegen. Dafür wurden die Anfangszeiten um eine halbe Stunde vorverlegt. Zudem wird bei der Konzertorganisation Wert darauf gelegt, für die Musikerinnen und Musiker aus Übersee weitere Auftritte in Europa zu ermöglichen. Für uns ist dies ein Anlass, über die Klimabilanz des DRESDNER Kulturmagazins nachzudenken. Auch wir können diese und jene Verkleinerung unseres CO2-Abdruckes vorweisen. So verwendet unsere Druckerei Möller in Berlin FSC-zertifiziertes Papier, das den Nachweis führt, dass das Holz dafür nachhaltig, ökologisch und unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen angebaut wurde. Die Papiere kommen zumeist aus den Wäldern Nordeuropas. Unser Kulturmagazin wird seit Anbeginn auf Recyclingpapier gedruckt, gerne auch von regionalen Herstellern in Schwedt oder Kriebstein. Ebenso verzichten wir seit einigen Jahren auf das Einschweißen der Pakete mit Plastikfolie, und der DRESDNER wird innerstädtisch von Im Nu, dem hiesigen Fahrradkurierkollektiv, mit elektrifizierten Lastenfahrrädern zu den Vertriebsstellen gebracht. So altmodisch es klingen mag, DRESDNER Kulturmagazin zu lesen, ist eben auch nachhaltig. Man stelle sich die Berge von Flyern und Programmheften vor, die man einsammeln müsste, oder die Masse an Downloads, um den gleichen Informationsstand wie in einem Heft zu haben. Zudem wird der DRESDNER im Durchschnitt von zwei bis drei Leuten gelesen; Magazin-Sharing sozusagen. Und nach Gebrauch findet es als sortenreines Altpapier seine Wiederverwendung für die Herstellung neuer Papiere. Der Kreislauf schließt sich. JANA BETSCHER
JANA BETSCHER
Gräben überwinden – Kilian Forster zu den Jazztagen Dresden. Unter wechselnden Rahmenbedingungen ist es schwierig, ein Festival am Stück zu planen. Gerade ein Festival, das zehntausende Gäste in die Stadt bringt, lebt ja auch durch Austausch, Anregung und Inspiration. Unter den derzeit geltenden Regelungen scheint es unmöglich vorherzusagen, was in ein paar Wochen der Standard ist. Gilt die 3G-Regel dann noch oder kommt 2G? Ist eine volle Auslastung möglich oder vielleicht doch nur 50 Prozent oder weniger? Anlässlich der diesjährigen Ausgabe – die mit der hierzulande noch wenig bekannten, aber in den USA als Jungstar der Jazz-Szene gefeierten Jazzmeia Horn als Titelgesicht aufmacht – hat sich DRESDNER-Chefredakteur Heinz K. mit Kilian Forster, dem Gründer und Leiter der Jazztage Dresden, unter anderem über freiwillige Infektionsketten, die neue Homebase und neue Festival-Reihen unterhalten; ab Seite 4 und online.


Tranceport – Detlef Schweiger zum Morphonic Lab XX. Das 2001 im Palais im Großen Garten begründete audiovisuelle Labor steht für spektakuläre wie experimentelle Aufführungen und Inszenierungen, die in ein räumliches Gesamtkonzept eingebunden sind. So dekonstruieren Herbst in Peking exklusiv für die diesjährige Ausgabe des Morphonic Lab Interpretationen von Suicide und auch die Gründer des Labors, die Industrial-Klangmaler von Sardh, sind beim Jubiläum live zu erleben. Aus dieser Formation kommt auch der spiritus rector des Morphonic Lab, Detlef Schweiger. Mit ihm hat sich DRESDNER-Chefredakteur Heinz K. anlässlich des 20-jährigen Jubiläums über Entstehung und Historie des Labors, Trance und pseudobarocke Kronleuchter unterhalten; auf Seite 11 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.