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Das Heft für den JUNi ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Kunst ist die einfache Sprache, die keine Worte braucht – Andrea Hilger im Interview zur zweiten Ostrale Biennale O19 (auch online)
Schopenhauer in Dresden – ein Gespräch (auch online)
»Von Pflanzen und Menschen« im Hygiene-Museum
Feste feiern! – BRN, New Dresden, Elbhangfest
KULTURREPORT
Mehr Mut zur Lücke! Stadtentwicklung im Aufwind
FILM
»Film ist Bewegung« – Im Interview mit Sebastian Schipper über seinen neuen Film »Roads« (auch online)
aktuelle Besprechungen: Long Shot – unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich, Ramen Shop, Der Klavierspieler vom Gare du Nord, Verachtung, Burning, Eine moralische Entscheidung
shorts&cuts
MUSIK
»Sei kein Arschloch!« – Kitty, Daisy & Lewis im Interview (auch online)
Die vierte XJAZZ Edition in Radebeul
Die Dresdner Sinfoniker & Musaik mit einem ungewöhnlichen Konzertabend
aktuelle Tonträger: Dead Kittens:»I Am Not A Ghost«, Fontaines D.C.:»Dogrel«
schall&rausch
BÜHNE
Pflanzen tanzen? – der Tanzkongress und das Event »Down by the water«
Porträt Sommertheater – das Amphitheater Senftenberg
aktuelle Besprechung: »Früchte des Zorns« im Kleinen Haus
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Nachbarschaft horizontal, vertikal und konfrontativ – Sieben künstlerische Visionen zur Stadtentwicklung im Kunsthaus
Christian Macketanz mit monchromer Malerei in der Galerie Antonstadt
art&news
LITERATUR
Das Poetische im Sächsischen – Bernd Wagner ist Dresdner Stadtschreiber 2019
Zu Roger Melis’ Bildband »Die Ostdeutschen«
Zu Ariana Harwiczs Roman »Stirb doch, Liebling«
kurz&knapp
EVENTTIMER
Alle wichtigen open-air-Ereignisse des Sommers – Festivals, Sommertheater, Events
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, wer kennt sie nicht, die legendären Helma-Orosz-Gedächntnisbeete am Postplatz. Die hölzern eingefassten Hochbeete, nachträglich nach Protesten der Einwohner implementiert, können als Synonym für die Ideen- und Gedankenlosigkeit gelten, mit der die Stadt Dresden an die Gestaltung öffentlicher Plätze gegangen ist. Von Verpostplatzung ist nicht etwa nur beim misslungenen Scheune-Vorplatz die Rede, beispielsweise auch am Korea-Platz oder am Bahnhof Mitte haben Betonarbeiter im Auftrag der Stadt ganze Arbeit geleistet. Aber es gibt Hoffnung. Auf unsere Anfrage beim Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Die Grünen), inwieweit er Möglichkeiten sieht, Einfluss auf die Lebensqualität in der Stadt zu nehmen, vor allem bei der Gestaltung öffentlicher Plätze, bekamen wir ein schönes Beispiel zur Antwort: Das »Grüne Gewandhaus«, das nun den baumlosen Neumarkt begrünt. Auch am Altmarkt soll es bald grünen: In dessen Steinwüste sind bei der Neugestaltung nun auch Bäume vorgesehen. Dabei gibt es mit dem Neustädter Markt ein schöneres Beispiel für einen durchgrünten, öffentlichen Platz im Zentrum. Der nun allerdings laut Bebauungsplan, dem ein Wettbewerbsverfahren mit Bürgerbeteiligung vorgeschaltet war, nicht mehr lange so grün bleiben wird. In unserem Report zur Stadtentwicklung sind wir auf den Postplatz und den Neustädter Markt als Planbeispiele eingegangen. Auf einen Nenner gebracht: Stadtplanerische Entscheidungen sind immer langfristig und erfordern besondere Verantwortung – einmal gebaut, sind Strukturen so schnell nicht wieder zu ändern. Mit anderen Worten: Mehr Mut zur Lücke!
HEINZ K.
Kunst braucht keine Worte – Andrea Hilger zur Ostrale Biennale O19. Seit zwölf Jahren werden jährlich hunderte nationale wie internationale Künstler eingeladen, um die drittgrößte zeitgenössische Kunstausstellung Deutschlands in Dresden auszugestalten, die in diesem Jahr zum zweiten Mal als Biennale ausgetragen wird. Trotz internationaler Aufmerksamkeit und gestiegener Publikumsresonanz musste die Ostrale zuletzt um ihre Existenz fürchten. DRESDNER-Autorin Laetizia Praiss sprach mit Ostrale-Leiterin Andrea Hilger unter anderem über die kurzfristige Rettung, den neuen Hauptort und die dezentralen Ausstellungsorte; auf Seite 4 und online.


Mehr Mut zur Lücke! Stadtentwicklung im Aufwind. Bis in die 2000er Jahre hinein war Dresden noch keine wachsende Stadt. Die Devise im Stadtplanungsamt lautete: Wenn ein Investor kommt, dann muss ihm der Bau ermöglicht werden. Nach jahrzehntelangem Schlummer merken mit dem Bauboom nun aber sowohl Bevölkerung wie Stadträte, dass man aktiv werden muss, wenn die Stadt nicht verramscht und verbaut werden soll. Anhand zweier konkreter Beispiele – dem Postplatz, der Anfang der 1990er nach dem Schürmann-Plan entwickelt wurde, und dem Neustädter Markt, zu dessen Neugestaltung ein Wettbewerbsverfahren mit Bürgerbeteiligung vorgeschaltet wurde – haben DRESDNER-Autorin Annett Groh und -Redaktionsleiter Heinz K. im Report die Bemühungen um Stadtentwicklung untersucht; ab Seite 8.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.