Das Heft für den NOVEMBER ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
MAGAZIN
»Doof sein macht Riesenspaß« – Knorkator im Interview (auch online)
»Bedingt einsatzbereit« – kritische Sonderausstellung zur Bundeswehr im Militärhistorischen Museum
Die Jüdische Woche steht in diesem Jahr unter dem Motto »Sicherer Hafen«
das 18. Bergsichten-Festival im Hörsaalzentrum
»The Sound of Bronkow« im Zentralwerk
go plastic company feiert zehnjähriges Jubiläum
Dresdner-Rätsel: Wer ist gesucht?
Die Neuauflage des »Klubs der kruden Dichter« im Hygiene-Museum
Junges europäisches Theater in Dresden: Fast Forward 2022
FILM
Des Ungesagten schwelende Kräfte – Hans Christian Schmids unkonventioneller Thriller »Wir sind dann wohl die Angehörigen«
aktuelle Besprechungen: Invisible Demons; Crimes of the Future; Der Russe ist einer, der Birken liebt; Tenor; Servus Papa, See you in Hell; Die goldenen Jahre
shorts & cuts
MUSIK
Das Negative zurückdrängen – Gregory Porter im Interview (auch online)
aktuelle Tonträger: The Düsseldorf Düsterboys – »Duo Duo«; Die Nerven – »Die Nerven«; Time Lifters – »Love Corrupted«; Rong Kong Koma – »Delfine der Weide«
Skelettierte Dunkelheit – Michael Gira (Swans) akustisch reduziert in der Schauburg
BÜHNE
Zeitloser Konflikt – David Dawson kreiert für das Ballett der Semperoper eine neue Version von »Romeo und Julia
Das tjg lädt mit »Hey, hey, hey, Taxi!« zum aktiven »Mitspinnen« ein
aktuelle Besprechung: Im Schauspielhaus zeigt »Baron Münchhausen« die Wirkung der Worte
KUNST
Über allem ein großes Schweigen – Zur Werkschau »Franz Lenk – Der entwirklichte Blick« in der Städtischen Galerie Dresden
Kult zu Rausch – Von der Leipziger Diplomausstellung nach Dresden: Gustav Sonntags Ausstellungs-Trilogie an drei verschiedenen Orten (Interview exklusiv Online)
art & news
LITERATUR
Ich reiche dir die Hand, brich sie – Zu Pia Birkels lyrischem Debüt »schmelzwert«, Zu Olivia Kuderewskis Roman »Haha Heartbreak«
Zu Marlen Hobracks Debüt »Klassenbeste«
kurz&knapp
DRESDNER MINIATUREN
Patrick Wilden: »Bibliotheksprosa«
SERVICE
Adressen
Filmstarts
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzerte
Literatur Live
Neu im Theater


Liebe Leserinnen, liebe Leser, nicht schon wieder schlechte Nachrichten! Die Pandemie ist noch nicht vorbei, der Krieg gegen die Ukraine will nicht enden, alles wird teurer und neben der Klimakrise steht uns zu allem Unglück auch noch die Energiekrise ins Haus. Kurzum: Die Welt scheint aus den Fugen geraten. Man kann es aber auch positiv sehen, denn jede Krise bietet bekanntlich ja auch die Chance, es künftig besser zu machen. Wer also meint, es sei jetzt keine Zeit für Optimismus, irrt, denn es kann ja nur besser werden. Gregory Porter etwa empfiehlt im DRESDNER-Interview einen »Push-Back ohne rosarote Brille« als ein Rezept, wie sich die allgegenwärtige Negativität zurückdrängen ließe. Also, pragmatisch nach Lösungen für Probleme zu suchen und dabei auf den Interessensausgleich zu achten, ist allemal besser, als den Kopf in den Sand zu stecken und vor der Größe der schier unlösbaren Aufgabe zu kapitulieren. Denn, um es mit Knorkator zu sagen, die wir übrigens auch für diese Ausgabe interviewt haben: »die Welt wird nie wieder so, wie sie vorher war« – aber das ist nichts Neues, das war schon immer so.
HEINZ K.
»Doof sein macht Riesenspaß« – Knorkator im Interview. Um glaubwürdig in die Rolle des Narren schlüpfen zu können, benötigt man ein hohes Maß an Intelligenz, und »Deutschlands meiste Band« der Welt spielt in der Hofnarrenoberliga. Sie bezeichnen ihre Fans als »erbärmliches Proletenpack« und werden dafür gefeiert. Mit ihrem speziellen Gebrauch von Superlativen haben Knorkator die deutsche Sprache revolutioniert, und ihre Lieder bieten Weisheit und Trost für fast jede Lebenslage. Für das neue Album »Sieg der Vernunft« haben sie ihre Narrenkappe ein wenig gelüpft: es geht betont sozialkritisch zur Sache. DRESDNER-Autorin Annett Groh hat mit Keyboarder, Sänger und Texter Alf Ator ausführlich über die neue Platte, politische Haltungen und Jugendsünden gesprochen; auf Seite 4 und online.


Das Negative zurückdrängen – Gregory Porter im Gespräch. Berühmt für seinen geschmeidigen Bariton, ist Gregory Porter heute einer der bekanntesten Jazz-Sänger unserer Zeit. DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl unterhielt sich anlässlich dessen Auftritts zu den Jazztagen Dresden am 12. November mit der Musikgröße über die heilende Kraft von Songs, Stimmpflege auf Tour, den leidigen Rassismus beim Autokauf und wie man angesichts des Zustands der Welt die Zuversicht behält; ab Seite 12 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.