Das Heft für den FEBRUAR ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Fake und die ganze Wahrheit über Shakespeare – Die Ergebnisse der DRESDNER-Jahresumfrage 2022
Kunstporträt: Layla Nabi
Urban Art im Großformat – Neue Freiluftgalerie im Hof der GrooveStation
Streiten für die Baukunst – Das Netzwerk ostmodern
FILM
Bukarest ist nicht Budapest – In »Sorry Genosse« erzählt Vera Brückner die unglaubliche Geschichte einer Liebe im Kalten Krieg
aktuelle Besprechungen: Final Cut of the Dead; Ohne Rückkehr – Return to Seoul; What’s Love got to do with it?; Aus meiner Haut; Der Geschmack der kleinen Dinge
BÜHNE
Unser aller Kämpfe – »Superhero(es)« an den Landesbühnen ist ein Tanzabend, der sich zum Ringen um die Existenz steigert
Christian Friedel gibt im Schauspielhaus den Dorian
»Der brave Soldat Schwejk« an der Comödie
LITERATUR
Die Kehrseite des Paradieses – Zu Mohamed Mbougar Sarrs Roman »Die geheimste Erinnerung der Menschen«
zu Christian Meyers Debütroman »Flecken«
zu Maren Wursters Seelenschau »Eine beiläufige Entscheidung«
Dresdner Reden 2023
MUSIK
Den Augenblick groß machen – Betterov im Interview (auch online)
Bandstand und Songcamp in Hellerau
aktuelle Tonträger: MIKE – »Beware Of The Monkey«; Chris Abrahams – »Follower«; Morton & Laaf – »Difficult Listening«; John Moods – »The Great Design«
DRESDNER MINIATUREN
Juliane Zöllner: »Handwaschpaste«
SERVICE
Adressen
Filmstarts
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Konzerte
Literatur Live
Neu im Theater
Partyzone
timer


Liebe Leserinnen, liebe Leser, was für eine Meldung zu Jahresbeginn: Dresden ist die zweitunhöflichste Stadt Deutschlands. Nach »Tal der Ahnungslosen« und »Pegida-Hauptstadt« ein weiterer Tiefpunkt im Stadtmarketing. Andererseits: Ist da nicht etwas dran? Was ist mit der Bäckersfrau, die herummotzt, wenn wir frühmorgens die Brötchen mit einem großen Schein bezahlen wollen? Am Abend motzt sie, wenn man mit zu vielen Münzen kommt, weil sie die dann zählen muss. Oder gewisse Straßenbahnfahrer, die direkt darauf zu warten scheinen, dass man die Beine in die Hand nimmt, um die Bahn noch zu erreichen – und die genau dann losfahren, wenn man nur noch wenige Meter entfernt ist. Natürlich ist es angenehmer, zuvorkommend behandelt zu werden, aber ein Anrecht darauf gibt es nicht. Außerdem: Höflichkeit und Freundlichkeit sind auch Marketingmaßnahmen. Das erste, was Hotlinemitarbeiter lernen, ist, dass man ein freundliches Gesicht hören kann und sie darum auch beim größten Unbill, der ihnen entgegenschlägt, lächeln sollen. Insofern ist der zweite Platz in diesem famosen Ranking fast eine Auszeichnung – der falschen Freundlichkeit macht man sich in Dresden zumindest nicht schuldig. Das soll kein Plädoyer für schlechtes Verhalten sein. Eher dafür, ein dickes Fell gegenüber solchen Städterankings zu entwickeln – und eine rücksichtslose Charmeoffensive zu starten, indem man zum Beispiel hin und wieder einmal jemandem die Tür offen hält.
ANNETT GROH
Die ganze Wahrheit – Ergebnisse der Jahresumfrage. Wenn auch 2022 noch kein »normales« Kulturjahr war, so haben wir uns über eure rege Beteiligung an unserer kulturellen Jahresumfrage gefreut. Die GrooveStation schaffte es mit einem veränderten Konzept erstmals an die Spitze und wurde zu eurem »Lieblingsclub«. »Wunderschön« von Karoline Herfurth war der Film des Jahres und ausgewiesene Programmkinos gehörten zu euren bevorzugt frequentierten Kinoadressen. Der Beatpol erfreute sich als Konzertlocation wieder größter Beliebtheit, das Hygiene-Museum konnte mit »Fake« punkten, das Staatsschauspiel mit Christian Friedel und »Macbeth« und das Societaetstheater blieb aufgrund baubedingter Schließung mit seinen Gastspielen in euren Köpfen präsent; die Zusammenfassung und alle Ergebnisse findet ihr ab Seite 4.


Den Augenblick groß machen – Betterov im Interview. Schon mit »Viertel vor Irgendwas«, seiner ersten Veröffentlichung konnte Manuel Bittorf, wie Betterov mit bürgerlichem Namen heißt, Fans und Kritiker begeistern. Sechs Songs, erschienen im März 2020. Zweieinhalb Jahre später legt er mit »Olympia« sein Debütalbum vor und wieder sind alle aus dem Häuschen. DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl sprach mit dem sympathischen Thüringer über mentale Gesundheit, die Kraft von Sprache und das Theater als Wegweiser; auf Seite 14 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.