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Das Heft für den FEBRUAR ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Das Popgeschäft ist eine Hülle – Tom Schilling & The Jazz Kids im Interview (auch online)
Aktionswochen von #WOD zum 75. Jahrestag der Bombardierung Dresdens
Am Freiberger Platz wird jetzt nicht nur geschwommen
Im Schauspielhaus nähern sich junge Musiker alten Malern
Bandstand im Festspielhaus Hellerau
»Blütezeiten« beim Dresdner Frühling im Palais
Vom Kaufmann und seinen sündigen Hexen – Die Ergebnisse der Jahresumfrage 2019
FILM
Die neue Selbstausbeutung – Im Gespräch mit Ken Loach zu seinem Arbeiterdrama »Sorry We Missed You« (auch online)
aktuelle Besprechungen: Weißer, weißer Tag; Bombshell – Das Ende des Schweigens; Little Women; Intrige; Ein verborgenes Leben; Tommaso und der Tanz der Geister;
shorts&cuts
MUSIK
»Wir zeigen immer auch mit dem Finger auf uns selbst« – Im Porträt: Oxo Oho und ihr Albumrelease
Antilopen Gang im Alten Schlachthof
Die Dresdner Philharmonie kommt im Februar mit einem vielseitigen Programm daher
Tonträger: The Hoochie Koo Club Compilation Pt. 2 by Don Rogall
BÜHNE
Lass‘ dich nicht mit mächt‘gen Frauen ein – In »Die Großherzogin von Gerolstein« nimmt an der Semperoper eine Herrscherin ihr Schicksal selbstbewusst in die Hand
aktuell auf den Bühnen: Zu »Im Westen nicht Neues« am Kleinen Haus; Die Freispieler täuschen im projekttheater nicht nur ihre »Weltraumaffen«
kurz&bü(h)ndig
LITERATUR
Sprache wie ein Winter – Zur Neuausgabe von Tarjei Vesaas‘ Roman »Das Eis-Schloss
Zu Botho Strauß‘ Band »Zu oft umsonst gelächelt«
Zu Deniz Yücels »Agentterrorist«
Zu Françoise Sagans unvollendetem Roman »Die dunklen Winkel des Herzens«
kurz&knapp
KUNST
Momente des Wandels – Die Fotoausstellung »Brennweite« dokumentiert die Landschafts­ veränderungen in der Lausitz
art & news
DRESDNER MINIATUREN
Patrick Wilden: Konzert für Hörgerät und Orchester
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, heute widmen wir uns einem Umstand, der uns in die derzeitige Klimamalaise gebracht hat: der industriellen Revolution. Wo heutzutage die Schneeflocken zu tauen anfangen, wenn sie nur der Rauchwolke eines Heizkraftwerkes ansichtig werden, da qualmte es noch vor wenigen Jahrzehnten aus allen Rohren. Das war nicht schön, das war gesundheitsschädlich, aber Sachsen war nun einmal eines der Kernländer der deutschen Industrie. Kaum zu glauben, aber der Erfolg deutscher Industrieprodukte am Weltmarkt bildete den Ausgangspunkt für unseren heutigen Wohlstand. Nun, die Industrie scheint passé, das mit dem Wohlstand ist Ansichtssache. Jedenfalls hat man sich von Seiten des Freistaates auf seine vergangenen industriellen Zeitalter besonnen und am 23. Januar das »Jahr der Industriekultur« ausgerufen. Der Veranstaltungsort dafür, das Zentralwerk, vormals eine kontaminierte Industrieruine, jetzt Kulturzentrum, sollte stellvertretend dafür stehen, wie sich aus dem alten Abgewrackten etwas Neues entwickeln kann. Weiterhin sollen an ausgewählten Orten der Industriekultur viele Projekte und Ideen initiiert werden, eine der Schwerpunkte ist die im letzten Herbst zum Welterbe der UNESCO gekürte »Montanregion Erzgebirge / Krušné hory.« In Dresden könnte man sich ja das von der Aktivistengruppe »Wir besetzen Dresden« für einige Tage besetzte und am 22. Januar von einem Großaufgebot an Polizisten und einer SEK-Spezialeinheit geräumte Putzi-Gelände an der Königsbrücker Straße vornehmen. Die Villen und Industriegebäude verfallen schon seit Jahrzehnten. Ein Nutzungskonzept des Eigentümers »Argenta Gruppe« liegt bis dato nicht vor. Und Eigentum verpflichtet (Artikel 14, Grundgesetz). Ab April gibt es dann übrigens in Zwickau und sechs weiteren Städten die Landesausstellung »Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen«. Wer diese interessante Zeitreise antreten möchte: Auf industriekultur-insachsen.de gibt es die Infos. Viel Spaß beim Erkunden!
JANA BETSCHER
Neue Selbstausbeutung – Ken Loach im Interview. Der britische Regisseur gilt schon seit Jahrzehnten als der Filmemacher für die Arbeiterklasse im Vereinigten Königreich. Seine Themen: Einfache Menschen, deren Leben durch gesellschaftliche Umbrüche erschüttert werden. Auch »Sorry We Missed You«, der neue Film des mehrfachen Cannes-Gewinners, geht intensiv auf die Veränderungen im britischen Arbeitsmarkt ein. DRESDNER-Autor Martin Schwickert sprach mit ihm über den modernen Niedriglohnsektor in Zeiten des Brexit und die Auswirkungen auf das soziale Gefüge; auf Seite 10 und online.


Das war 2019 – Die Ergebnisse der DRESDNER-Jahresumfrage. Wir wollten es wieder wissen, was bei euch in kultureller Hinsicht im Gedächtnis blieb. So konnte etwas überraschend der altgediente Studentenclub Bärenzwinger Rosis Amüsierlokal vom Thron des Lieblingsclubs stoßen, was zum Teil wohl auch dem anhaltenden Erfolg des Sommertheaters im Bärenzwingers geschuldet sein dürfte. Als gesellschaftliches Top-Ereignis wurde übrigens Fridays for Future, Greta Thunberg und das Bewusstwerden des Klimawandels bewertet. Flops waren die Ergebnisse der Landtagswahl, die AfD und Pegida. Alle Ergebnisse in der Übersicht ab Seite 7.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.