Das Heft für den DEZEMBER/JANUAR ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
MAGAZIN
Wo die ewige Wurstelei neu befragt wird – Die Landesbühnen Sachsen inszenieren zwei Stücke des legendären Dresdner Puppenspielers Gottfried Reinhardt
Im Interview mit der Schriftstellerin und Verlegerin Zoë Beck (auch online)
Happy Birthday, lieber Kurzfilmtag
Endlich Fieber – Die Dresden Frankfurt Dance Company bringt eine Arbeit von Marco Goecke nach Dresden
Im Porträt: Designerin Anja Koschmann und ihre Manufaktur »SelfDelve«
Die Robert Philipp Buch- und Spielwarenhandlung in Großröhrsdorf
WEIHNACHTSVERLOSUNGEN
Die beliebte DRESDNER-Weihnachtsverlosung und der Wintertimer
FILM
Respect – Mitreißend musikalisches Biopic über die Soul-Queen Aretha Franklin
aktuelle Rezensionen: Benedetta; House of Gucci; Annette; Der Schein trügt; Encanto
MUSIK
Aus dem Hut gezaubert – Lars P. Krause im Interview zu Colored Gigs Redux (auch online)
Marc Ribot & Ceramic Dog legen mit »Hope« ein furioses Album vor
aktuelle Tonträger: Sardh »Quohren«, Les Yeux D‘La Tete »Bonne Nouvelle«, Walter Daniels & The Del Valle Trustees »Have A Coffee Break With … «
BÜHNE
Es darf gezaubert werden – Rossinis »La Cenerentola« an der Semperoper
Die »Weihnachtsgans Auguste« am tjg. ist ziemlich clever
Am Schauspielhaus ist »Der Zauberer von Oz« düster und trotzdem amüsant
KUNST
Draw to Live. Zeichnen, um zu leben – Kunst als existenzielle Notwendigkeit in der Galerie Mitte
Zur Ausstellung »Künstliche Intelligenz. Maschinen Lernen Menschheitsträume« im Hygiene-Museum
LITERATUR
Vier Gründe, Jonathan Swift zu lesen – Zur Neuausgabe von »Gullivers Reisen« mit Illustrationen von Robert Ingpen
Zu Dave Eggers Roman »Every«
Zu Lara Ermers »Ein offenes Buch – Von idealen Körpern, perfektem Sex und anderen Mythen«
Zu Wiglaf Drostes Textsammlung »Chaos, Glück und Höllenfahrten«
Zu Thomas Podhostniks Mikro-Roman »Frame«
SERVICE
Adressen
Filmstarts
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater


Liebe Leserinnen, liebe Leser, uns hat der von MP Michael Kretschmer verkündete »harte Wellenbrecher« angesichts der schwindelerregend steigen den Inzidenzen in Sachsen zwar nicht überrascht, aber kalt erwischt – in der Schlussredaktion. Denn wir hätten es nach all den vollmundigen Versprechungen nicht erwartet, dass die Kultur erneut komplett ausgebremst wird und herunterfahren muss – ausnahmslos alle Präsenz-Veranstaltungen sind bis 12. Dezember untersagt. Wann es wieder weiter geht, können wir als Kulturmagazin mit monatlicher Erscheinungsweise nicht voraussehen. Da wir aber unverbesserlich optimistisch in die Zukunft schauen, haben wir die zweite Hälfte des Dezember im timer berücksichtigt – und geben euch zudem den Vorausblick auf Januar. In unserer Doppelausgabe findet ihr neben den beliebten Weihnachtsverlosungen auch das gewohnte Spektrum an redaktionell relevanten Themen wieder. Wir möchten euch mit den hierin versammelten Interviews, Porträts, Rezensionen und ausgewählten Kulturtipps Anregungen für die kulturell ausgedünnte Zeit geben und auf unsere Jahresumfrage verweisen, die ihr auf den letzten Seiten dieser Ausgabe sowie unter www.dresdner.nu findet. Wir wünschen Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch am böllerfreien Silvesterabend!
HEINZ K.
Posterkünstler im Interview: Lars P. Krause. Er gilt als der beste Posterkünstler Deutschlands. Die Liste der Bands, für die der 1970 in Hoyerswerda geborene Dresdner Künstler bereits Poster entworfen und gedruckt hat, liest sich wie das Who's Who der Musikbranche. Lars P. Krause und DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl verbindet eine lange Freundschaft, verwurzelt in den Clubs der Stadt. Ein abendliches Gespräch über frühe Werke, Gamechanger und das anstehende Festival »Colored Gigs Redux«, das vom 3. bis 5. Dezember im Medienkulturzentrum im Kraftwerk Mitte geplant war und nun ausschließlich online stattfindet, war somit längst überfällig; auf Seite 20 und online.


Puppenspiel-Legende: Gottfried Reinhardt. Es gibt ein Werk von Gottfried Reinhardt, das viele kennen, ohne je von seinem Schöpfer gehört zu haben: den Kult-Trickfilm »Die fliegende Windmühle« aus dem Dresdner DEFA-Trickfilmstudio. Hier arbeitete Reinhardt in den 70er und 80er Jahren. Für die »Windmühle« hatte er die Ausstattung und das Szenenbild erschaffen. Darauf angesprochen, winkte er aber meistens ab mit dem Hinweis: »So viel habe ich da gar nicht gemacht.« In der ostdeutschen Subkultur war er eine lebende Legende: Mit seinem Puppentheater aus dem Koffer und seinen respektlosen und geistreichen Stücken zog er durch die Provinz. DRESDNER-Autorin Annett Groh porträtiert den 2013 verstorbenen Bühnen- und Kostümbildner anlässlich der am 22. Januar an den Landesbühnen Sachsen anstehenden Inszenierung zweier seiner Stücke; auf Seite 4.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.