Das Heft für den NOVEMBER ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
»Ich wusste seit frühester Kindheit, dass ich Schauspielerin werde« – Im Gespräch mit Annette Strasser (auch online)
Die Jüdische Woche Dresden lässt sich nicht unterkriegen
»Fast Forward« – Europäisches Festival für junge Regie »At Work« in Dresden
Dresden, deine Petitionen – Die Anliegen dreier E-Petitionen und was daraus geworden ist
»Made in/out Iran« – Iranisches Theater- und Musikfestival im Societaetstheater
Das 16. Move It! Filmfestival
Im Porträt: Christina Maria Fercher
»Im Gefängnis – vom Entzug der Freiheit« im Hygiene-Museum
Markus Kavka über die Idole seiner Jugend
Nach dem Jetzt kommt das Nichts – im Hole of Fame
KULTUR-REPORT
Von Keller zu Keller – Ein Bericht von den archäologischen Ausgrabungen am Ferdinandplatz
FILM
Doch das Böse gibt es nicht – Der Berlinale-Sieger ist ein Episodenfilm über Schuld und Gehorsam im Iran
aktuelle Besprechungen: The Nest – Alles zu haben ist nie genug; Matthias & Maxime; Driveways; Zustand und Gelände; Schwesterlein; The Secrets We Keep; Mein Liebhaber, der Esel & Ich
shorts & cuts
MUSIK
Seelen, die etwas berühren – Travis im Interview (auch online)
»4:3 Kammer Musik Neu« richtet den Fokus auf Lachenmann und elektronische Klangkunst
Bestuhlter Punk in der Scheune mit Akne Kid Joe & Die Cigaretten
aktuelle Tonträger: Sharon Jones & The Dap-Kings – »Just Dropped In To See What Condition My Rendition Was In«; Robot – »Wedding Address«
schall & rausch
BÜHNE
Die Zauberflöte: Erlösung naht! – Josef E. Köpplinger inszeniert Wolfgang A. Mozarts finales Zauberstück in der Semperoper
aktuelle Besprechungen: Ensemble La Vie warnen im projekttheater vor einem »Out Burn«; am tjg. muss »Rotkäppchen« nicht nur um Leib, sondern auch um seine Seele fürchten
kurz & bü(h)ndig
KUNST
Die kommunistische Madonna – »1 Million Rosen für Angela Davis« im Lipsiusbau
Die Mehrfachbedeutung der Menge als Masse – Magdalena Abakanowicz: »Czas Nasz – Unsere Zeit – Our Time« im Albertinum
art & news
LITERATUR
Und der Wal wird mehr als nur ein wildes Tier – Zur Graphic Novel »Auf der Suche nach Moby Dick«
Zu Ferdinand von Schirachs »Gott – Ein Theaterstück«
Ich ist eine Erfindung – Zu »Dresden. Die zweite Zeit« von Kurt Drawert
kurz & knapp
DRESDNER MINIATUREN
Annegret Mühl – Nika, die Siegerin
SERVICE
Adressen
Filmstarts
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater


Liebe Leserinnen, liebe Leser, während wir diese Ausgabe erstellen, hat bereits wieder das große Zittern um sich gegriffen. Bekommen wir einen zweiten Lockdown? Hatten uns die letzten Monate eine Atempause verschafft, nahm die Diskussion über Corona-Maßnahmen neue Fahrt auf. Manche Landespolitiker und auch Landräte scheinen sich doch sehr in der Rolle des großen Zampanos zu gefallen, der mit unheildräuender Miene vor‘s Volk tritt, um Einschränkungen zu verkünden. Was wirklich nervt, ist der paternalistische Unterton, der mitschwingt: »Das kommt davon, weil ihr nicht gefolgt habt, liebe Kinder«. Doch haben wir hier in Sachsen mit unserem Ministerpräsidenten einen besonnenen Verantwortlichen, der nicht ad hoc in die Untergangsgesänge einstimmt und der versucht, mit Vernunft und ruhiger Hand sein Bundesland durch die Wogen der Pandemie zu steuern. Das muss jetzt einfach auch einmal gesagt werden. Die Bürger mitzunehmen, Mitsprache- und Beteiligungsrecht zu realisieren und dafür einfach zu beschreitende Wege zu eröffnen, hat auch in der Landeshauptstadt Wurzeln geschlagen. Bereits vor einigen Monaten berichteten wir an dieser Stelle über die Möglichkeit der E-Petition. Da in den vergangenen Wochen noch eine Vielzahl an Petitionen dazu kamen, hat unser Autor Gregor Hens sich das Verfahren genauer angeguckt und beschreibt in dieser Ausgabe anhand dreier Beispiele den Weg einer Petition vom Anliegen bis zur Entscheidung. Entschieden soll auch demnächst werden, was mit der innerstädtischen Brache des historischen Ostra-Vorwerkes in der Friedrichstadt geschehen soll. Ein neuer Investor ist auf den Plan getreten, der dort 400 Wohnungen und 2.000 qm Gewerbeflächen bauen will. Dass dann die Interessen der Bewohner und Nachbarn an einer ausgewogenen Nutzung, an Grünflächen, Kita, Denkmalerhalt, guten Sozialwohnungen und einem attraktiven Wohnumfeld nachrangig behandelt werden, ist nun die Sorge einer Bürgerinitiative, die für einen den Bedürfnissen des Stadtviertels besser entsprechenden Bebauungsplan votiert. Dafür hat sie eine E-Petition angestoßen, die über www.ostravorwerk.de anzusteuern ist. Dort finden sich auch weitere Informationen zum Vorhaben Ostra-Vorwerk.
JANA BETSCHER
Dresden, deine Petitionen – Was mit den Anliegen geschieht. Seit Einführung der E-Petition 2016 wurden nach Angaben der Stadt Dresden 289 Petitionen eingereicht, allein 124 davon in diesem Jahr. Schon ein Unterzeichner, also der Petent selbst, reicht aus, damit sich die Stadt mit dem Anliegen des Bürgers auseinandersetzt. Die Möglichkeit, sich außerparteilich direkt an die Stadt Dresden zu wenden, wird von den Bürger angenommen, Tendenz steigend. DRESDNER-Autor Gregor Hens hat den Weg dreier E-Petitionen – Fabrikstraße, Souiales Eck, No Pegida – von der dahinter stehenden Intention über den Petitionsausschuss bis in den Stadtrat verfolgt; auf Seite 6.


Von Keller zu Keller – Die Unterwelt vom Ferdinandplatz. Eine weitere der großen Dresdner Baulücken wird bald geschlossen: Nach dem zweiten Weltkrieg war das Gelände am Ferdinandplatz planiert, nun soll ein neues Verwaltungszentrum darauf entstehen. Vorher wird jedoch archäologisch untersucht, was bislang unter Asphalt ruhte. DRESDNER-Autorin Annett Groh hat einen Ortstermin mit Grabungsleiter Lutz Jansen und dem Abteilungsleiter für Archäologische Denkmalpflege Thomas Westphalen wahrgenommen. Das Ergebnis der Spurensuche: Stapelweiße Meissner Porzellan aus einem Herrenclub, kein Geld im Tresor und die Widerlegung einer Ortslegende; ab Seite 10.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.