Das Heft für den Oktober ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
MAGAZIN
Die Mauer fällt im Kulturpalast – Die Dresdner Sinfoniker führen »Drüben. Eine deutsche Zeitreise« auf (auch online)
Die 24. Tschechisch-Deutschen Kulturtage
Die Konferenz »Dichtung in slawischen Sprachen« und der 14. Dresdner Lyrikpreis im Zentralwerk
Beim 29. Kinolino wird es »Von Natur aus wild«
Campus- und City-Guide für Studienanfänger
Die Jazztage Dresden setzen auf Vielfalt
Die Künstlerinnen Sol Namgung und Valentina Plank im Portrait
Jaguwar im Interview (auch online)
DRESDNER-RÄTSEL
Wer ist die gesuchte Person?
FILM
Es pocht so schön in der Endzeit – »Vesper Chronicles« ist ein hochambitioniertes Sci-Fi-Juwel
aktuelle Besprechungen: In einem Land, das es nicht mehr gibt; Mona Lisa and the blood Moon; Rimini; Anima – Die Kleider meines Vaters; Schweigend steht der Wald; Triangle of Sadness
shorts & cuts
MUSIK
»Man kann viel mehr erreichen, wenn man positiv formuliert« – Max Raabe im Interview (auch online)
aktuelle Tonträger: Jake La Botz – »Hair on Fire«; Sound of Ceres – »Emerals Sea«; JID – »The Forever Story«; Pat Todd & The Rankoutsiders – »Blues, Soul & Rock’n’ Roll«
Das DAVE-Festival für Clubkultur erforscht 2022 »New Realities«
BÜHNE
Schnittstellenarbeit – Hellerau betritt mit der »Hybrid Biennale« den digitalen Raum
»Macbeth« in der Inszenierung von Christian Friedel am Schauspielhaus
Noa Naamat inszeniert »Die lustigen Weiber von Windsor« an der Staatsoperette
KUNST
Virtual Reality in Schwarz-Weiß und ein poetisches Gegenbild – Rindon Johnson im Albertinum
Die Gruppenausstellung »Ressource und Konsequence« in der Galerie 2. Stock
art & news
LITERATUR
Persönlich zu schreiben heißt nicht, fortwährend Ich zu schreiben – Zu Jutta Voigts Reportagen-Roman »Wilde Mutter, ferner Vater«
Zu Fabian Navarros Katzenkrimi »Miez Marple und die Kralle des Bösen«
Zu Lisa Eckharts Roman »Boum«
kurz & knapp
DRESDNER MINIATUREN
Sabine Hilscher: »In einer Suppe verschwinden« / »Innenohr «
SERVICE
Adressen
Filmstarts
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, Dresden hat ein Problem mit der zeitgenössischen Kunst. Seit Jahren wird darüber diskutiert, warum es kein eigenes Zentrum für selbige gibt. Nun hat die Diskussion darüber wieder Fahrt aufgenommen: Rund um die Ostrale hat sich im September ein Beirat gegründet und den Aufruf gestartet: »Die robotron-Kantine muss ein Ort für neue Kunst werden!« Ein gewisser Charme ist der Idee nicht abzusprechen. Der Ostrale Biennale wieder eine neue feste Heimstatt zu geben und sie ins Zentrum der Stadt zu rücken, dies wäre für diese international anerkannte Exposition das schon lange ausstehende Achtungszeichen. Auch für die beiden benachbarten Häuser, das Stadtmuseum und das Hygiene-Museum, könnte solch ein Agreement von Vorteil sein. Das Hygiene-Museum würde noch ein Stück näher ans Zentrum heranrücken und in der Vierer-Konstellation, auch mit dem Zentrum für Baukultur im Kulturpalast, könnte die Moderne in Dresden einiges an Strahlkraft gewinnen. Um die robotron-Kantine mit Inhalten zu füllen, wäre auch denkbar, die wissenschaftlichen Innovationen der TU und der vielen Institute mit den Mitteln der Kunst vorzustellen. Die Leibniz-Institute z.B. haben darin langjährige Erfahrungen, eine Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus und den Technischen Sammlungen könnte neue Zugangsmöglichkeiten für die Kunst und die Wissenschaft hervorbringen. Auch der Freistaat Sachsen sollte seine Augen auf den Bau der Ostmoderne richten, sind doch die Erwerbungen des Kunstfonds Sachsen bislang nur in sehr eingeschränktem Maße zugänglich. Hier könnte im zweijährigen Wechsel mit der Ostrale-Biennale den Ankäufen des Kunstfonds und natürlich auch den beteiligten Künstlern die schon lange geschuldete Aufmerksamkeit zuteil werden. Und nicht zuletzt würde natürlich auch der Investor auf dem Robotron-Gelände davon profitieren. Denn kaum etwas ist für Wohnungen verkaufsfördernder als der Nimbus des Wahren, Guten und Schönen. Es hätten also viele etwas davon – vor allem Dresden die Chance, sich als dynamischer Ort zeitgenössischer Kunst zu präsentieren.
JANA BETSCHER
Positiv formulieren – Max Raabe im Interview. »Wer hat hier schlechte Laune« lautet der Titel des neuen Albums von Max Raabe, das am 15. Oktober erscheint. Bereits am 9. Oktober spielen Max Raabe & Palast Orchester im Kulturpalast. Gründe genug für DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl, um sich mit Max Raabe über die Entstehung der neuen Platte, Lernen von Loriot, seinen Auftritt in der vierten Staffel von »Babylon Berlin« sowie die Maxime, positiv zu formulieren, zu unterhalten; ab Seite 12 und online.


Mauerfall im Kulturpalast – »Drüben. Eine deutsche Zeitreise«. Schon beim Einlass kann das Publikum nachempfinden, was es heißt, getrennt zu sein. Das Schicksal entscheidet, wer auf der östlichen und wer auf der westlichen Seite des Konzertsaals Platz nehmen darf. Dazwischen die Mauer. Auf einem Wachturm über der Mauer bezieht der Dirigent Position, um von dort aus das geteilte Orchester zu leiten. Die Dresdner Sinfoniker haben sich für den Tag der deutschen Einheit eine inszenierte Zeitreise einfallen lassen, bei der es zwei Auftragswerke und Strawinsky zu hören und viel zu sehen gibt; auf Seite 4 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.