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Das Heft für den APRiL ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
»Wenn man sich aus dem Fenster lehnt, muss man mit Wind rechnen« – Funny van Dannen im Interview (auch online)
Ein Plädoyer zur Aufhebung der Sperrstunde
Die St. Pauli-Ruine ist wieder da
Die Tanzwoche Dresden erschließt neues Terrain und widmet sich auch der klassischen Moderne
PPNews: Gesichter – Eine urbane Intervention von Armada of Arts in der Altstadt
Beim 31. Filmfest Dresden wird geklotzt und nicht gekleckert
Erbstücke – ein neuartiges, performatives Festival in Hellerau
Der Drache Fangdorn bei Albrechts Burgfest
Das Polimagie Festival in Ostpol und Beatpol (auch Online)
FILM
Zitterbacke Hühnerkacke! – Mark Schlichter ist mit der Kino-Adaption von »Alfons Zitterbacke« eine gekonnte Neuverfilmung für die ganze Familie gelungen
aktuelle Besprechungen: Monsieur Claude 2, Border, Weil du nur einmal lebst, Ein Gauner & Gentleman, Atlas, Birds of Passage
shorts&cuts
MUSIK
Gute Musik wird Bestand haben – Kakkmaddafakka im Interview (auch online)
Let‘s Swing – Wayne Marshall mit Big Band und Orchester im Kulturpalast
Dagobert kommt zurück und in die Scheune
aktuelle Tonträger: Mine: »Klebstoff«, John Lewin & His Rock‘n‘Roll Trio: »Where Would Rock´n´Roll Be?«
schall&rausch
BÜHNE
Von naiven Nymphen und der Rhetorik des Subversiven – Jean-Philippe Rameaus Barockoper »Platée« an der Semperoper (auch online)
Besprechungen: »Die Legende vom heißen Sommer« im Boulevardtheater, »Mein ziemlich seltsamer Freund Walter« an den Landesbühnen Sachsen
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Funktion folgt Form – Zukunftsräume von Bauhaus-Künstlern im Albertinum
Ein inneres Abbild schaffen – So extrem wie möglich – Annedore Dietzes »Corpus« in der Städtischen Galerie
art&news
LITERATUR
Die Idee von Mitteleuropa – Zu »Winterbergs letzte Reise« von Jaroslav Rudiš
Zu Dirk von Lowtzows Selbstausleuchtung »Aus dem Dachsbau«
Zu Ursula Wiegeles beklemmendem Roman »Was Augen und Ohren hat«
kurz&knapp
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, … hier die Schlagzeilen im April: Der Stadtrat beschließt, alle Bäume nachzupflanzen, die in den letzten fünf Jahre gefällt wurden – die FDP-Fraktion befürchtet aufgrund der drohenden massiven Sauerstoffproduktion einen »grünen Kollaps« ++ Die Internationale Tanzwoche und das Europäische Zentrum der Künste Hellerau fusionieren zur »Tanzallianz Dresden« und beziehen neue Büros in der Wigman-Villa ++ Dynamo Dresden steigt in die 1. Liga auf ++ Die Scheune wird zum »Zentralen Klub der Jugend 4.0« erklärt; die Neueröffnung ist für den 9. November 2019 geplant. Im Gegenzug wird allen anderen Musikclubs der Stadt wegen Lärmbelästigung die Betriebserlaubnis entzogen ++ Unter dem Titel »theater pur« eröffnet das Schauspielhaus eine neue Reihe mit Inszenierungen explizit ohne Video- und Synthesizer-Einspielungen – »Wir vertrauen auf die Kraft des gesprochenen Wortes«, so Intendant Joachim Klement. Bereits nach der ersten Premiere, Peter Handkes »Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten«, ist das Stück auf Monate ausverkauft ++ Nach monatelangem Tauziehen hat die Ostrale eine neue Heimstatt gefunden: die ehemalige Zigarettenfabrik in Striesen ++ In der Yenidze wird eine Ausstellung mit arabischer Porträt-Malerei eröffnet – Gegner sprechen von einer »Verhöhnung des islamistischen Geistes« ++ OB Hilbert setzt sich mit einem Kompromiss zum Ausbau der Königsbrücker Straße im Stadtrat durch – GrünenPolitiker sind verblüfft: »Der Mann hat echt ein Rückgrat« ++ Christian Thielemann und Roland Kaiser erstmalig gemeinsam auf der Bühne – im Rahmen der Musikfestspiele moderieren sie gemeinsam den Musik-Wettbewerb »Junge Musik aus Dresden« ++ Der Zoo Dresden gibt aus Tierschutzgründen seine Exoten-Haltung auf, eingerichtet wird stattdessen eine Schau mit seltenen Haustierarten ++ Städtischen Kultureinrichtungen wird untersagt, Medien, die »gezielt Fake News« verbreiten, weiterhin Informationen zukommen zu lassen – koordiniert wird dies durch eine neu geschaffene Stelle im Kulturamt. Unter all diesen Meldungen zum 1. April verbirgt sich eine Richtige. Wer sie herausfindet und uns per E-Mail unter dem Stichwort »April« zukommen lässt, hat die Chance, ein mit Überraschungen gefülltes Osterei oder 1 x 2 Freikarten für »Junge Musik aus Dresden« zu gewinnen. Wir wünschen ein frohes Osterfest!
JANA BETSCHER
Wer sich aus dem Fenster lehnt … Funny van Dannen im Interview. Seine Lieder bewegen sich zwischen böser Satire und zarter Poesie aus Allerwelts-Platitüden: Funny van Dannen ist seit den 1990ern im Geschäft, aber noch immer ein Quasi-Geheimtipp. Andere Künstler wie etwa die Toten Hosen oder Udo Lindenberg waren mit seinen Songs zum Teil erfolgreicher als er selbst. Mit seinem neuen Album »Alles gut, Motherfucker« gastiert Funny van Dannen am 26. April im Alten Schlachthof. DRESDNER-Autorin Annett Groh sprach vorab mit ihm über das Leben, den Kapitalismus und die Preise; auf Seite 4 und online.


Naive Nymphe – Paul Agnew im Gespräch zur Inszenierung von Jean-Philippe Rameaus Barockoper »Platée« an der Semperoper. Die Demütigung eines Menschen als »komische Oper« zu charakterisieren, hört sich zunächst absurd an. Doch dahinter steckt sehr viel an Menschenkenntnis, Zugewandtheit und Gesellschaftskritik, wie Paul Agnew, der musikalische Leiter der Dresdner Erstaufführung in Dresden, im Gespräch mit DRESDNER-Herausgeberin Jana Betscher erläutert. Der schottische Tenor und Dirigent gilt als einer der wichtigsten Kenner französischer Barockmusik. Er stand vielfach selbst in der Titelrolle der »Platée« bei umjubelten Inszenierungen auf der Bühne; auf Seite 16 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.