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Das Heft für den APRiL ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
Wir fahren alle nur auf Sicht – Dresdens Kulturszene in Zeiten von Corona.
Bunte Splitter: Das Filmfest Dresden
Wendler ist das Schlimmste – Dr. Pop im Interview (auch online)
Mittendrin in Susis Sportsbar – Ein später Nachmittag in Schwarz-Gelb
Die Hauptstadt als Vorhölle – Burhan Qurbanis Epos von Alfred Döblins »Berlin Alexanderplatz« reiht sich durch seine konsequente Modernisierung in die deutsche Filmgeschichte ein
Filmbesprechungen: Undine, Body of Truth, Vergiftete Wahrheit, Königin
Arbeit und Musik im Einklang – Swutscher im Interview (auch online)
Relevanz statt Nische: Das Polimagiefestival verbindet Beatpol mit Ostpol
Fusionen und Kontrast: Die Tanzwoche Dresden bringt Bewegung in den Sommer
Ich bin kein Kontrollfreak – Die Bühne hat mit Max Schumacher einen neuen Künstlerischen Leiter
aktuelle Theaterbesprechungen: Die Comödie lässt mit »Sternstunden« Cosma Shiva Hagen in unergründliche Weiten blicken, Das tjg. überzeugt mit einem queeren »Movie Star«
Sie dachten, ich sei tot – Albert Hammond im Porträt
Music for a New Society: die Musikmatch ist Konferenz und Festival in einem
Tonträger: Oiro – »Mahnstufe X«
Zuhälter und arme Hunde – »Und die im Dunkeln sieht man nicht« von Ljuben Stoev in der Städtischen Galerie
aktuelle Buchrezensionen: Gilgamesch als Gegenwartsroman von Waltraud Bondiek, Zu Ute Cohens Roman »Poor Dogs«, Zu Jo Schück‘s Kurzgeschichten-Band »Nackt im Hotel«, Lieblingslieder in einem Buch versammelt: »Ich liebe Musik Vol. 2 Anthologie«
Plan B
Tipps für die veranstaltungslose Zeit
DRESDNER Miniaturen
Marcus Neuert: »gezeichnet«
SERVICE
Adressen
Film
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Neu im Theater
PartyZone


Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir fahren derzeit alle nur auf Sicht. Und das im dichten Nebel. Wann er sich wieder lichtet, können wir nicht wissen oder vorhersagen. Spekulationen erübrigen sich angesichts der Ausnahmesituation, in der wir uns aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus befinden. Der kulturelle Shutdown im März hat uns alle hart getroffen – Selbständige wie Angestellte in Theatern, Clubs, Kinos, Museen und Galerien. In besonderer Weise davon betroffen sind Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturtätige, die auf Honorarbasis oder für Gage arbeiten und durch den plötzlichen Wegfall ihrer Auftritte ihre Einkommensmöglichkeit verloren haben. Sie benötigen Hilfe jetzt mit am dringendsten. Hier darf die Politik keine Zeit verstreichen lassen und sollte schnell und unbürokratisch Unterstützung leisten. Erste Hilfsprogramme der Stadt Dresden sind angekündigt und sollen kurzfristig verabschiedet werden. Doch auch die kulturelle Infrastruktur wird in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn sich nicht bald ein Zeithorizont eröffnet, in dem wieder Veranstaltungen planbar sind. Das hat es nun auch für uns als Kulturmagazin sehr schwer gemacht, einen Vorausblick auf den April zu wagen. Wir haben daher auf dem Stand des 19. März, an dem die Allgemeinverfügung in Sachsen in Kraft trat, nur die letzten zehn Tage im April im Timer aufgelistet, und für die veranstaltungslose Zeit einen Plan B entwickelt, in dem wir euch unter anderem Vorschläge unterbreiten, wie ihr euch solidarisch zeigen und vernetzen könnt sowie kulturell auf dem Laufenden bleibt. Und vielleicht habt ihr auch bald wieder Lust, eure kulturellen Aktivitäten für die Zeit nach Corona zu planen – das ist übrigens auch gesundheitsfördernd. Bleibt gesund!
HEINZ K.
Wir fahren alle nur auf Sicht – Dresdens Kulturszene in Zeiten von Corona. Bei den Akteuren geht zurzeit die Sorge vor einem Flächenbrand in der Kunst-, Kultur- und Kreativszene um. Denn Kultur und Kulturvermittlung gehören zu den arbeitskraftintensiven Produktionsfeldern, auf denen viel an Klein- und Kleinstunternehmer outgesourced ist, die mit Honorarverträgen, Einzelaufträgen und Projekten agieren. Dies betrifft nicht nur die einzelnen Künstler oder Künstlergruppen, sondern zieht seine Kreise hin zu den Konzert- und Tourveranstaltern, den Clubs, privaten Theatern und schlussendlich auch zu den großen und kleinen Kulturinstitutionen. Im Gespräch mit Nils Burchartz vom Branchenverband »Wir Gestalten Dresden« und Grünen-Stadtrat Torsten Schulze, der einen Eilantrag zur Soforthilfe in den Stadtrat eingebracht hat, geht DRESDNER-Herausgeberin Jana Betscher den Dingen auf den Grund, worauf es jetzt in der Krise ankommt; auf Seite 4 und online.


Wendler ist das Schlimmste – Dr. Pop im Interview. Markus Henrik ist Dr. Pop. Kein Marketing, den akademischen Titel trägt der Mann wirklich. Seine Radiosendungen und Shows sind Kult, das Musikwissen legendär. DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl verriet er bei Kaffee und Kuchen in einer Berliner Rösterei, warum uns Balladen beruhigen, welchen Stand die Populärkultur in England hat und warum der Skandal um Milli Vanilli halb so schlimm war; auf Seite 6 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.