Der satan­archäo­lügen­ial­ko­höl­lische Wunsch­punsch im Schauspielhaus
Der Hohe Rat der Tiere ist besorgt. Tier- und Pflanzenarten sterben aus, Flüsse und Böden werden vergiftet, und das Grundwasser wird knapp. Um den Verantwortlichen auf die Schliche zu kommen, hat der Hohe Rat ­Spione ausgesandt. Zwei von ihnen, der Kater Maurizio und der Rabe Janny, sollen den Geheimen Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine Tante, die Geldhexe Tyrannja Vamperl, beobachten. Die beiden Übeltäter planen ein giftiges Meisterstück, denn sie haben ihr vertragliches Soll an Missetaten in diesem Jahr noch nicht erfüllt, und es ist bereits Silvesterabend. Helfen soll ihnen dabei der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch, der mächtigste böse Zauber im Universum, der einzig in der Silvesternacht wirkt. Die Spione Maurizio und Janny müssen zusammenarbeiten. Es bleiben nur wenige Stunden, um eine Katastrophe zu verhindern. Eine Geschichte von Michael Ende darüber, wie aus Feinden Freunde werden, die gemeinsam die Welt retten.

DRESDNER Kulturmagazin verlost 2 x 2 Freikarten für die letzte Vorstellung in dieser Spielzeit von »Der satan­archäo­lügen­ial­ko­höl­lische Wunsch­punsch« (Foto: Sebastian Hoppe) am 3. März, 16 Uhr, im Schauspielhaus. Online teilnehmen


Der satan­archäo­lügen­ial­ko­höl­lische Wunsch­punsch im Schauspielhaus

Atlantis - Die Welt als Wille und Vorstellung im Schauspielhaus
1814 zieht ein 26-jähriger Philosoph von Weimar nach Dresden und beginnt die Arbeit an einem epochalen Werk, das im Dezember 1818 erscheint: »Die Welt als Wille und Vorstellung«. Der junge Mann ist Arthur Schopenhauer, das väterliche Erbe sichert ihm eine unbeschwerte Existenz, die Mutter, eine damals bekannte Schriftstellerin, verschafft ihm den Kontakt zu Goethe, mit dem er über die Farbenlehre diskutiert. Aber Schopenhauer will mehr, er studiert Kant und versucht, mit wenigen Begriffen ein ganz eigenes philosophisches System aufzubauen. Schopenhauer ist überzeugt mit »Atlantis« den »Stein der Weisen« gefunden zu haben, aber sein Werk fällt aus der akademischen Philosophie heraus, Hegel ist der Philosoph der Stunde. Erst posthum entfalteten Schopenhauers Schriften ihre Wirkung und wurden vor allem unter Literaten und Künstlern berühmt. In seinem neuen, musikalischen Theaterabend widmen sich Regisseur Sebastian Hartmann und der Musiker PC Nackt dem Werk Schopenhauers und bringen es für das Staatsschauspiel Dresden mit großer Leichtigkeit auf die Bühne.

DRESDNER Kulturmagazin verlost 1 x 2 Freikarten für die Vorstellung von »Atlantis - Die Welt als Wille und Vorstellung« (Foto: Sebastian Hoppe) am 8. März, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus. Online teilnehmen


Atlantis - Die Welt als Wille und Vorstellung im Schauspielhaus

9 Tage wach im Kleinen Haus
Aufgewachsen vor den Toren Dresdens kommt Eric Stehfest im Alter von 14 Jahren in der Neustadt mit der Partydroge Chrystal Meth in Kontakt. Wäre Eric ein Mädchen geworden, hätte ihm seine Mutter den Namen Christin gegeben, nach dem ersten Rausch wird Crystal für ihn eine Art Ersatzschwester, ab sofort sind Eric und Christin unzertrennlich. Seine Mutter hält trotz Abhängigkeit zu ihm, doch zu Hause lässt es sich mit dem Stiefvater und den kleinen Geschwistern schwer aushalten. Zu den Großeltern besteht loser Kontakt, über Gespräche und Fotoalben erfährt Eric, dass seine Urgroßväter Bomberpiloten im Zweiten Weltkrieg gewesen sind. In dieser Zeit nahmen sie Amphetamine ein, die sogenannte Wunderpille Pervitin, um die Angst vor dem Töten und getötet werden zu verlieren. In der Grundsubstanz ist es »das gleiche Zeug«, das Eric konsumiert, um sich unbesiegbar zu fühlen, tagelang durchzufeiern. Die Droge stellt Erics Leben auf die Probe: Dealen, Verkehrsdelikte, Raub, eine Freiheitsstrafe auf Bewährung und die Trennung von seiner großen Liebe Anja, die das gemeinsame Kind abtreibt. Die Aufnahme zum Schauspielstudium in Leipzig führt zu einer kurzen drogenfreien Zeit, der Rückfall wird umso heftiger. Nach neun wachen Tagen stellt ihm die Schauspielschule ein Ultimatum: Einen Abschluss in Darstellender Kunst gibt es nur gegen Entzug und Therapie. Doch ist ein Leben ohne Christin überhaupt noch möglich?

DRESDNER Kulturmagazin verlost 1 x 2 Freikarten für die Vorstellung von »9 Tage wach« (Foto: Sebastian Hoppe) am 14. März, 19.30 Uhr, im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden. Online teilnehmen


9 Tage wach im Kleinen Haus

Die Wand im Kleinen Haus
Eine Frau findet sich eines Morgens im Gebirge durch eine unsichtbare Wand von der Zivilisation abgeschottet. Der Rest des Lebens scheint wie versteinert, unzugänglich. Lediglich einige Tiere und die Natur innerhalb ihrer plötzlich so geschrumpften Welt leisten ihr Gesellschaft. »Die Wand« von Marlen Haushofer ist längst zum Klassiker geworden, der auch heute nicht an Relevanz verloren hat. Die ambivalente Situation der Isolation der Hauptfigur, die Sicherheit und Bedrohung gleichermaßen bedeutet, entfaltet ein breites Spektrum an Bezügen, die von feministischer Selbstermächtigung bis hin zur aktuellen weltpolitischen Situation reichen. In Auseinandersetzung mit dem Roman hat das Regieteam des Staatsschauspiel Dresden mit einem Ensemble aus elf Frauen einen Chor aus Bewegung und Sprache entwickelt, der eine zeitgemäße Überschreibung des Textes erschafft. Auf der Grenze zwischen Individuum und Kollektiv setzen sich die Darstellerinnen mit ihren persönlichen »Wänden« auseinander.

DRESDNER Kulturmagazin verlost 1 x 2 Freikarten für die Vorstellung von »Die Wand« (Foto: Sebastian Hoppe) am Sonntag, den 17. März, um 19 Uhr im Kleinen Haus. Online teilnehmen


Die Wand im Kleinen Haus