»Ein Mann will nach Oben« im Kleinen Haus
Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Hans Fallada, entspinnt sich in »Ein Mann will nach Oben« die Geschichte des Waisen Karl Siebrecht, der über viele Hürden vom Gepäckträger zum erfolgreichen Unternehmer wird. Auf dem Weg stellen sich ihm einige zwielichtige Gestalten in den Weg, doch am Ende ist es das Einsetzen des Krieges, das seinem Gepäckbeförderungsunternehmen den letzten Stoß versetzt. Ursprünglich sollte Falladas Roman verfilmt werden, doch dazu kam es nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs nicht mehr. Der Roman selbst konnte erst nach Falladas Tod veröffentlicht werden. Öffentlich bekannt wurde die Geschichte erst Jahre später durch eine ZDF-Verfilmung. Hans Fallada kämpfte Zeit seines Lebens um gesellschaftlichen Aufstieg. »Ein Mann will nach Oben« ist nicht eine bloße Adaption seines Romans, sondern in vielerlei Hinsicht ein autobiographischer Abend. (Foto: Sebastian Hoppe)

DRESDNER Kulturmagazin verlost: 1 x2 Freikarten für »Ein Mann will nach Oben« am Samstag, 11. Februar, 19.30 Uhr, im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden. Online teilnehmen


»Ein Mann will nach Oben« im Kleinen Haus

»Die Unmöglichen« – Lesung mit geballter Schauspielkunst im Kulturpalast
Ein deutsches Ehepaar reist nach England, um in einer Privatklinik per In-Vitro-Fertilisation ein Kind zu zeugen. Drei Embryonen entstehen, aber nur einer wird eingepflanzt werden. In diesem Moment beginnt eine spekulative Vorschau auf die wichtigsten Ereignisse zwischen Geburt und Tod. In einer Parallelmontage werden die drei möglichen Leben der Embryonen (Amelie, Max und Fabian) erzählt: Was macht das Leben glücklich? Ist die DNA wirklich der alles bestimmende Bauplan? Welches der drei Leben ist das lebenswerteste? Zu hören sind drei Möglichkeiten, die Eltern werden sich für eine entscheiden. Zurück bleiben: die Unmöglichen. Die bekannten Schauspielerinnen und Schauspieler Jan Josef Liefers, Matthias Koeberlin, Meret Becker, Claudia Michelsen, Ronald Zehrfeld und Thomas Loibl brachten 2018 den als Hörspiel konzipierten Text von Plamper/Kamphausen in Hannover auf die Bühne. In Idee und Bearbeitung der Produzentin der szenischen Lesung Simone Henke war dies als einmalige Lesung gedacht. Der unerwartet große Erfolg verpflichtet das Ensemble mittlerweile durch den gesamten deutschsprachigen Raum zu Gastspielen. Claudia Michelsen und Thomas Loibl spielen das Ehepaar, das keine Kinder bekommen kann. Mit Devid Striesow, der für Jan Josef Liefers in gewohnter Präzision als glänzender Ersatz sorgt, wird der Zeremonienmeister brillant in Szene gesetzt.

DRESDNER Kulkturmagazin verlost 2 x 2 Freikarten für »Die Unmöglichen« am 18. Februar um 20 Uhr im Kulturpalast. Online teilnehmen


»Die Unmöglichen« – Lesung mit geballter Schauspielkunst im Kulturpalast

»Garland« im Kleinen Haus
Skurril, absurd und mit einer gewissen Portion Tragik kommt das Bühnenstück »Garland« daher. Im Zentrum steht eine Radiostation in Sachsen, wo die Moderatorin Lorna Luft verzweifelt versucht, angesichts von Hausbränden, Armut und Dauerhitze, bei den Hörern und Hörerinnen dennoch gute Stimmung zu verbreiten. Eine 13-jährige Klimaaktivistin steht derweil im Verdacht, den 52. Hausbrand in diesem Monat gelegt zu haben und ein mittelloser Filmemacher versucht bei Radio Garland einen Spendenaufruf zu starten, um seine Existenz zu retten. Regisseurin Karin Plötner ist bekannt für ihre gesellschaftskritischen Stücke. Mit »Garland« gelingt ihr ein Rundumschlag der Probleme unserer Zeit: Klimakrise, Generationenkonflikt, Armut… Alles bekommt auf amüsante Weise sein Fett weg. Dabei wirkt die Komik nie gezwungen. Bei aller Schwere der politischen und gesellschaftlichen Gegenwart tut es gut, einmal herzhaft lachen zu können. (Foto: Sebastian Hoppe)

DRESDNER Kulturmagazin verlost 1 x 2 Freikarten für den »Garland« am Dienstag, 21. Februar um 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden. Online teilnehmen


»Garland« im Kleinen Haus