Maisky – Münchener Kammerorchester – Schuldt am 27. Mai im Kulturpalast
Mischa Maisky (Foto: Hideki Shiozawa), der von den Cellolegenden Mstislaw Rostropowitsch und Gregor Piatigorski unterrichtet wurde, zählt zu den großen Cellisten unserer Zeit. Der auf den Bühnen der Welt gefeierte Musiker ist da »zu Hause, wo die Menschen klassische Musik lieben, verstehen und genießen«. Für seinen Auftritt im Kulturpalast hat der Liebhaber des romantischen Repertoires mit Tschaikowskys Nocturne d-Moll, Bruchs »Kol Nidrei« und Saint-Saëns’ Erstem Cellokonzert beliebte und zum Schwelgen einladende Werke der Epoche dabei. An seiner Seite musiziert unter der Leitung seines Chefdirigenten Clemens Schuldt das Münchener Kammerorchester, das in der zweiten Konzerthälfte mit Mendelssohns heute zu den meistgespielten Gattungsbeiträgen zählender »Italienischer« Sinfonie noch einmal alle romantischen Klangregister zieht.

DRESDNER Kulturmagazin verlost für das Konzert zu den Dresdner Musikfestspielen mit Mischa Maisky und dem Münchener Kammerorchester am 27. Mai, 19.30 Uhr, im Kulturpalast 3 x 2 Freikarten. Online teilnehmen


Maisky – Münchener Kammerorchester – Schuldt am 27. Mai im Kulturpalast

»Ein Volksfeind« im Schauspielhaus
Was ist einer Gesellschaft die Gesundheit aller wert? Wie kann jemand, der sich für sie einsetzt, im Namen des Allgemeinwohls zum Volksfeind erklärt werden? Im aufstrebenden Badestädtchen wurde gebaut, die Kurgäste sollen bald in Scharen strömen. Doch die chemische Analyse des Wassers, die Badearzt Tomas Stockmann in Auftrag gibt, könnte alles zunichtemachen. Die neue Leitung ist mangelhaft, das Wasser krankheitserregend. In der Veröffentlichung dieser Neuigkeit sieht Tomas naiv und idealistisch seine Chance, der Gesellschaft und seiner Reputation einen Dienst zu erweisen, sein Bruder Peter hingegen fürchtet den kompletten Ruin einer Region, die vom Tourismus lebt. Das existenzielle Wohl der Stadtbevölkerung steht plötzlich in Konkurrenz zum gesundheitlichen Wohl der Kurgäste, und ein Krimi um Veröffentlichung, Widerrufung und Auslegung der wissenschaftlichen Fakten beginnt. Henrik Ibsen verarbeitete in seinem 1882 veröffentlichten Drama »Ein Volksfeind« die gesellschaftliche Auseinandersetzung um seine Stücke »Nora« und »Gespenster«. Eine Inszenierung des Staatsschauspiel Dresden (Foto Sebastian Hoppe) in der Regie von Laura Linnenbaum.

DRESDNER Kulturmagazin verlost 1 x 2 Freikarten für die Aufführung von »Ein Volksfeind« am 25. Mai, 19.30 Uhr, im Schauspielhaus. Online teilnehmen


»Ein Volksfeind« im Schauspielhaus