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»Im Westen nichts Neues« und »De profundis« am 29. April im Kulturpalast
Auch Marcel Dupré hatte sich der kriegsverherrlichenden Stimmung nicht entziehen können, die zu Beginn des 1. Weltkrieges in ganz Europa vorherrschte. Doch angesichts der Grausamkeit des Krieges wich seine anfängliche Hoffnung schon bald der Verzweiflung. Unter dem Eindruck der verheerenden Schlacht von Verdun schrieb er 1916 das Oratorium »De profundis« und widmete es den für Frankreich gefallenen Soldaten. Als Grundlage wählte Dupré den 130. Psalm (»Aus der Tiefe, rufe ich, Herr, zu dir«), dessen Text Vergebung und Erlösung erbittet, und fügte den Introitus der katholischen Totenmesse als Epilog an. Der sinfonisch behandelten Orgel kommt in der Komposition eine so bedeutende Rolle zu, dass auch die Fassung ohne Orchester von großer Wirkung ist. Auszüge aus dem berühmten Antikriegsroman »Im Westen nichts Neues«, gelesen von Schauspielerin Mechthild Großmann (Foto) ergänzen das hochemotionale Werk, das die Dresdner Philhamonie unter Leitung von Gunter Berger aufführt.

DRESDNER Kulturmagazin verlost 2x2 Freikarten für die Lesung »Im Westen nichts Neues« mit Mechthilf Großmann und Konzert mit der Dresdner Philharmonie am 29. April, 18 Uhr im Kulturpalast. Online teilnehmen


»Im Westen nichts Neues« und »De profundis« am 29. April im Kulturpalast