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Das neue Heft für den Februar ist da.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt’s kostenfrei im Heft.
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Aus dem Inhalt
| KULTURMAGAZIN
| | So frühstückt Dresden – Ein Streifzug durch die Welt des Brunch; Die Ergebnisse der DRESDNER Jahresumfrage 2011; Der 3. DresdenPreis geht an James Nachtwey; Kreative Knotenpunkte IV: Der »Flying Music Circus« in Sachsen; »Under Attack« im Verkehrsmuseum; Die Tattoo Convention im Alten Schlachthof; Der Kunstpreis, Teil 2
| | | REPORT
| | Die gespaltene Stadt – Von der Instrumentalisierung der Marke »13. Februar«
| | | FILM
| | »Wir sind eine Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs« – Interview mit Hans Weingartner zu »Die Summer meiner einzelnen Teile«; Die Unsichtbare; The Descendants; Hugo Cabret; Dame, König, As, Spion; Gefährten; shorts&cuts
| | | LITERATUR
| | Entdeckung der Kindheit – zu Nathaniel Hawthornes »Zwanzig Tage mit Julian und Little Bunny«; zu Philippe Descolas »Jenseits von Natur und Kultur«; kurz&knapp
| | | KUNST
| | Die Kraft ballt sich zur Vernissage – Off-Spaces Kunst: Der »STORE« auf der Pulsnitzer Straße; Martin Poenickes
| | | »Semester 5« im Stadtarchiv; art&news
| | | BÜHNE
| | Crashkurs in Sachen Tanzarchiv – Die Tanzplattform 2012 in Dresden; »Hedda Gabler« im Kleinen Haus; »Anti Anti – Mätzchen backen mit Antigone« an der bühne der TU; »Der zerbrochne Krug« im Schauspielhaus; »Parzival« im tjg; kurz&bü(h)ndig
| | | MUSIK
| | Von schwarzen und weißen Tasten, Neoromantik und schamanischer Energie – Die Piano-Club-Tour des ACT-Labels in der Tonne; Harry Bushh feiern die Release-Party des Debütalbums in der Groove Station; Tonträger: Max Prosa »Die Phantasie wird siegen«, Kettcar »Zwischen den Runden«; Klassik: Mozarts Messen und Händels Chorwerke; schall&rausch
| | | SERVICE
| | Adressen; Film; Freikarten; Galerien & Museen; Impressum; Kleinanzeigen; Kleinanzeigen-Coupon; Konzert-Vorschau; Literatur Live; PartyZone; Souffleur; | |
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Liebe Leserinnen und Leser, Glückauf! Während sich der gemeine Großstädter an grauen Wintertagen mit stickiger Luft und dröhnendem Verkehr herumschlagen muss, liegt das Erzgebirge in strahlendem Schneeweiß gleich vor seiner Haustür. In etwa einer Stunde ist das Osterzgebirge von Dresden aus erreichbar – und seit dem 24. Januar sind Freiberg und Altenberg/ Zinnwald (Foto) auch Teil der nunmehr offiziell von der Sächsischen Landesregierung unterstützten Bewerbung für den Unesco-Weltkulturerbetitel der »Montanregion Erzgebirge«.
Was Dresden mit seinen Elbauen gründlich misslang (Helleraus Bewerbung ist übrigens noch lange nicht so weit auf den Weg gebracht wie die Montanregion), könnte den Erzgebirglern gelingen, denn da oben im Gebirge sind sie zuversichtlich, gemeinsam mit der tschechischen Grenzregion den Welterbestatus zu erlangen.
Die vom Niedergang des Bergbaus schwer getroffene, unter Abwanderung leidende Region kann nicht nur mit ihrem eher sanften als lauten Tourismus punkten, sondern auch mit einer jahrhundertealten Bergbautradition, die mit dem großen »Berggeschrey« anno 1168 in Freiberg begann, und die – glaubt man neuesten Studien zum offenbar wieder rentabel gewordenen Abbau seltener Erden und Metalle – auch heute noch nicht am Ende ist.
Also, wer sich mit Skiern, Schlitten oder Snowboard ins Erzgebirge aufmacht, sollte es nicht versäumen, sich dabei auch die liebevoll restaurierten Bergbaumuseen, Schaubergwerke und Stadtkerne der bislang beteiligten 40 Stätten der Montanregion einmal genauer anzuschauen. Heinz K. |
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| Gespaltene Stadt – Von der Instrumentalisierung der Marke »13. Februar«. Allein die bloße Erwähnung des Datums ist für viele Dresdner eine Provokation. Die Reaktionen reichen vom genervten »Nicht schon wieder!« über wohlwollende Belehrungen, es handle sich um einen Mythos, bis hin zu echter oder zur Schau gestellter Anteilnahme und politischen Erklärungen. Ablehnung, Anteilnahme, Relativierung, Vereinnahmung, Gleichgültigkeit – das ist die Formel des 13. Februar in Dresden. Das von Widersprüchen gekennzeichnete Verhältnis der Dresdner zu diesem Thema hat DRESDNER-Autor Tobias Strahl einmal genauer untersucht, und fasst seine Erkenntnisse von der Wahrnehmung der Auseinandersetzungen in den Medien und in der Erinnerungskultur der gespaltenen Stadt zusammen; ab Seite 8. |  |  |
| Geballte Kraft – Off-Spaces Kunst: Der »STORE« auf der Pulsnitzer Straße. Eingepfercht zwischen Altem Jüdischen Friedhof und dem daneben liegenden Mietshaus, geht es verdammt eng zu im »STORE«. Auf vielleicht 12 Quadratmetern bieten die drei Betreiber dort eine gediegene Mischung von einheimischen und auswärtigen Künstlern jenseits der Menachismen des Kunstmarktes und institutioneller Galerien. Und je mehr Ausstellungen sie machen, desto mehr Künstlern können sie Raum geben. In kurzem Ausstellungsturnus ballt sich die Kraft zur Vernissage und die Simulation eines Ladens wird dann perfekt, wenn Passanten auf die Täuschung hereinfallen, und vielleicht sogar wiederkommen; DRESDNER-Kunstredakteur André Hennig hat sich vor Ort im Off-Space umgesehen; auf Seite 14. |  |  |
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