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Das Heft für den NOVEMBER ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Leben im Gründerzeitviertel – der stille Sound von Striesen
»Kino im Kasten« im Porträt
die 19. Tschechisch-Deutschen Kulturtage
Sven Regener im Interview (auch online)
zum Streit um Zulassung und Zuschüsse von Schulen in freier Trägerschaft
Deutscher Multimediapreis mb21 in den Technischen Sammlungen
Gespräch zum Filmfestival »Move It!« im Thalia Kino (auch online)
CynetArt in Hellerau
FILM
Wenn aus Schmerz Gewalt wird – Interview mit Fatih Akin über seinen neuen Film »Aus dem Nichts« (auch online)
The Big Sick
Lady Macbeth
Fikkefuchs
Suburbicon
Rakete Perelman
shorts&cuts
BÜHNE
Schneesturm mit Fundfrau – Das tjg. läutet die Weihnachtssaison mit »Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch« ein
»Fast Forward – Europäisches Festival für junge Regie« blickt über Grenzen
Besprechungen: »Professor Bernhardi« und »Hexenjagd« im Schauspielhaus, »Nationalstraße« im Kleinen Haus
kurz&bü(h)ndig
LITERATUR
Ein Bild sagt nicht mehr als tausend Worte – Das Festival »Literatur Jetzt!« zieht unter dem Motto »Kunst!« ins Japanische Palais
Zu Ingo Schulzes Roman »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst.«
Zu Hilary Mantels Roman »Der Hilfsprediger«
kurz&knapp
KUNST
Gespenstiges Eigenleben – Martin Mannigs »Folkfuturism« in der Städtischen Galerie
Fremde, vertraute Welt – Drei Werkserien der Fotokünstlerin Mako Mizobuchi sind im Kunstraum zu sehen
art&news
MUSIK
Mehr Raum für Musik – Die Jazztage Dresden kommen mit vielen bekannten Namen und neuen Kooperationen verlängert daher
Grenzgänger zwischen Disco, House und Pop – Interview mit Purple Disco Machine zum Record Release seines Albums »Soulmatic«
Tonträger: Ansa Sauermann: »Weiße Liebe«, Wanda: »Niente«;
schall&rausch
DRESDNER MINIATUREN
Wiete Lenk »Die Runde«
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
PartyZone
Souffleur


Liebe Leserinnen, liebe Leser, manchmal scheinen die Dinge auf den zweiten Blick anders, als man denkt. Dass Wolfgang Herrndorf, der 2013 viel zu früh verstorbene Erfolgsautor von »Tschick«, etwa auch Bilder gemalt hat, die von außerordentlicher künstlerischer Qualität zeugen, dürfte wohl nur wenigen Eingeweihten bekannt gewesen sein. Nun wird sein malerisches Werk im Japanischen Palais gezeigt – und zur Kunst-Klammer des Literaturfestivals »Literatur Jetzt!«. Joachim Klement, seit dieser Spielzeit Intendant am Staatsschauspiel Dresden, hat »Fast Forward«, das europäische Festival für junge Regie, vor sieben Jahren mit ins Leben gerufen. Nun möchte er das viertägige Festival, das im November zum ersten Mal in Dresden stattfindet und den Blick über den nationalen Tellerrand ermöglicht, fest in Dresden installieren. Verabschieden wird sich in diesem Monat hingegen das größte Kulturfestival der Tschechischen Republik außerhalb des Landes: Die Tschechisch-Deutschen Kulturtage finden vermutlich zum letzten Mal statt. Was vor dem Hintergrund eines auseinander driftenden Europas besonders bedauerlich wäre, da es gerade in solch einer Situation notwendig wäre, das verbindende Moment von Kultur zu betonen und somit den Austausch zu ermöglichen. Auch wir vom DRESDNER fühlen uns einem Kulturauftrag verpflichtet. Die DRESDNER Miniaturen gehen mit »Die Runde« von Wiete Lenk in eine neue Runde. Von diesem Monat an werden wir insgesamt zwölf Kurzgeschichten von Autorinnen und Autoren mit einem biografischen Bezug zu Dresden auf der letzten Seite veröffentlichen. Viel Spaß beim Lesen!
HEINZ K.
Aus dem Nichts – Interview mit Fatih Akin. In Cannes wusste Akins emotionaler Rache-Thriller und vor allem seine Hauptdarstellerin Diane Kruger zu überzeugen. Auch um eine Oscar-Nominierung steht es nicht schlecht für »Aus dem Nichts«, bei dem die Deutsche Katja den Tod ihrer Familie durch einen rechtsradikalen Terroranschlag betrauert und die Täter schließlich selbst zur Rechenschaft ziehen will. DRESDNER-Autor Martin Schwickert sprach mit dem Filmemacher Akin über die realen Hintergründe des NSU-Thrillers und seine ungewöhnlichen Dramaturgieentscheidungen; auf Seite 10 und online.


Plötzlich war überall Kunst – Sven Regener im Interview. Mit »Herr Lehmann« gelang dem Frontmann von Element Of Crime 2001 ein Überraschungserfolg als Buchautor. Regeners neues Buch »Wiener Straße« – ein wahnwitziger Roman, angesiedelt im Kreuzberg der frühen 1980er, irgendwo zwischen frischer Kunst, Intimfrisurladen und verbranntem, deutschen Apfelkuchen. Aber der Reihe nach, wie Sven Regener im Interview zu seiner Lesetour, die ihn am 15. November auch nach Dresden führt, mit DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl erzählt; auf Seite 7 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.