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Das Heft für den MÄRZ ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
»Es geht darum, nicht verrückt zu werden« – Wanda im Interview (auch online)
#lassesunstun – Plattform für Menschen mit Ideen
Europäische Tage des Kunsthandwerks
Manaf Halbounis Bus-»Monument« am Neumarkt zwingt zur Auseinandersetzung
Frauenpower im März
1. Johannstädter Puppentheaterspektakel
Marc Sinan und die Dresdner Sinfoniker mit »I Exist – nach Rajasthan« in Hellerau
der deutsche Kunsthistorikertag in Dresden
25 Jahre arche noVa
KULTURREPORT
»Kommunismus ist eigentlich ein Programm zum systhematischen Abbau von Macht« – Gespräch mit dem Philosophen Christoph Henning zur Renaissance des Marxismus (auch online)
»Der junge Karl Marx« – neue Verfilmung über den Schöpfer des Kommunistischen Manifests
FILM
Die Sinnlichkeit schwarzer Körper – »Moonlight«, Berry Jenkins zutiefst berührendes Sozialdrama
Lommbock
Wilde Maus
Der Hundertundeinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand
Die andere Seite der Hoffnung
shorts&cuts
BÜHNE
»Ich bin seit 20 Jahren Newcomer« – Masud im Interview anlässlich der 3. Humorzone (auch online)
»Sherlock Holmes und die Schnecken von Eastwick« im Boulevardtheater
»Die Känguru-Chroniken« in Hoppes Hoftheater
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Mit dem Ausnahmetalent auf Zeitreise – Otto Griebel in der Städtischen Galerie
Katz beobachtet Richter – Fotoschau im Albertinum zu Gerhard Richters 85. Geburtstag
art&news
LITERATUR
Störung des Ich – zu Thomas Melles biografischem Roman »Die Welt im Rücken«
zu Karin Peschkas Roman »FanniPold«
kurz&knapp
MUSIK
Der Weg über die Brücke lohnt sich – Das Finale des sound of dresden 2017 in der Tonne
Beginner im Interview zum Comeback-Album und zum Tour-Auftritt in der Messe
schall&rausch
DRESDNER MINIATUREN
Manuela Bibrach »Schön. Weich.«
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
PartyZone
Souffleur


Liebe Leserinnen, liebe Leser, »Ein Gespenst geht um in Europa …« Was die einen angesichts des ersten Satzes des Kommunistischen Manifests eingedenk endlos-langweiliger StaBü-Unterrichtsstunden gruseln lässt, jagt anderen (inzwischen wieder) wohlige Schauer über den Rücken. Im hundertsten Jahr der Oktoberrevolution, dem Ausgangspunkt der übelsten historischen Verwerfungen, begangen im Namen Karl Marx‘, bahnt sich seit einiger Zeit eine Backlash-Bewegung zu den derzeitigen gesellschaftlichen Umständen an. Standen die vergangenen Jahrzehnte unter den Vorzeichen des Hedonismus, der Individualisierung und des Ego-Zentrismus, so mehren sich die Diskussionen, ob diese unsere, wirklich die beste aller Welten ist. Und der Kapitalismus hat in den vergangenen Jahren mehr als einmal seine hässliche Fratze gezeigt: Banken- und Finanzkrisen, kollabierende Volkswirtschaften, festgefügte gesellschaftliche Schichtungen, deren Durchlässigkeit in den letzten zehn Jahren vehement abgenommen hat, die Abschottungen sogenannter Eliten und die Verteilung des Reichtums auf immer weniger Personen. Dies ist auch nachzulesen im Reichtums- und Armuts-Wirtschaftbericht der Bundesregierung, und die steht wahrlich nicht im Verdacht sozialistischer Umtriebe. Es mag sich also wieder lohnen, die Schriften von Karl Marx zur Hand zu nehmen und mit dem unverstellteren Blick des 21. Jahrhunderts darauf zu sehen. Ob es lohnt, sich mit dem Philosophen und Nationalökonomen Karl Marx auseinanderzusetzen, hat Annett Groh im Gespräch mit dem Philosophen und Marx-Kenner und Christoph Henning geklärt (Interview auch online). Wir wünschen eine anregende Lektüre.
JANA BETSCHER
Ein Gespenst geht um – Die Renaissance des Marxismus. Nach der Wende und dem Zusammenbruch des Ostblocks sprach man nicht von Kapitalismus – der moderne westliche Mensch lebte in der besten aller möglichen Welten: der Marktwirtschaft. Doch seit der Wirtschafts- und Finanzkrise werden die Theorien von einem möglichen Ende des Kapitalismus wieder stärker diskutiert – und zwar nicht nur in abgeschotteten Sozialistenkreisen. Das wiedererwachte Interesse am Marxismus belegt unter anderem auch der Film »Der junge Karl Marx«, der am 2. März in die Kinos kommt. DRESDNER-Autorin Annett Groh hat das Gespräch mit dem Philosophen und Marx-Kenner Christoph Henning gesucht und sich mit ihm über Marx‘ Theorien, das Proletariat von heute und die klassenlose Gesellschaft unterhalten; ab Seite 10 und online.


Der Weg über die Brücke – sound of dresden in der Tonne. Drei Bands, ein Duo und zwei Solo-Musiker und -Musikerinnen haben sich über ein Voting fürs Finale des mittlerweile zum 13. Mal ausgetragenen bedeutendsten lokalen Populärmusikpreises »sound of dresden« qualifiziert und werden nun am 24. März auf der Bühne in der Tonne stehen. Mit Sensifer, well-known pix, Andi Valandi & Band, Annemarie, Farid Ben Miles und Ätna im Line-Up werden dabei sehr interessante Newcomer und sehr verschiedene musikalische Stilistiken an diesem besonderen Abend vereint; ab Seite 20.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.