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Das neue Heft für den September ist da.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt’s kostenfrei im Heft.
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Aus dem Inhalt
| KULTURMAGAZIN
| | Party-Leckerbissen für Kopfnicker: Interview mit Fresh in Attack; Siebdruck-Postershow »Colored Gigs« im Treibhaus; Die »18 Stiche« des Vereins Bürger.Courage; The Sound of Bronkow feiert seine Festival-Premiere; Wandertheaterfestival & Weinfest in Radebeul; 5. Flughafenfest in Klotzsche; Die 2. Polnischen Kulturtage und das Festival OFF Europa mit Gastland Tschechien; Sputnik 2.0 mit neuem Konzept; Das 100. Rathaus-Jubiläum; Feldschößchen feiert Brauereifest
| | | KULTURREPORT
| | Aktionskunst – manifestierte Sinnlosigkeit oder Kommerz? Flashmobs auf dem Weg vom Untergrund in Hochkultur und Werbewirtschaft
| | | FILM
| | Ein echter cineastischer Schatz: Mary & Max oder: Schrumpfen Schafe wenn es regnet? von Adam Elliot; Jud Süß – Film ohne Gewissen; Mammuth; The American; Zwischen uns das Paradies; Pianomania; Bal – Honig; Fish Tank; shorts&cuts
| | | BÜHNE
| | Die Energie der Stehaufmännchen – Regisseur Wolfgang Engel im Interview zur Inszenierung »Der Turm« im Schauspielhaus; Seemannsgarn mit Anspruch: »Der fl iehende Holländer« im Bärenzwinger; kurz&bü(h)ndig
| | | KUNST
| | Das Leben der Bohème, revisited – Die Villa Marie in den 1980ern: Kunst und Pferdefleisch statt Pasta; AnnetteJonak inszeniert »temporär« in der bautzner69; art&news
| | | LITERATUR
| | Schuld & Sühne in Paris: zur Neuübersetzung von Emmanuel Boves »Schuld«; Gedichte von Johannes Bobrowski in einer neuen Auswahl; »Im Schatten der schweigenden Mehrheiten oder Das Ende des Sozialen« von Jean Baudrillard; kurz&knapp
| | | MUSIK
| | Rhythm is it! Dresden wird zur »Trommelhauptstadt«: Das vierte Drumfestival in der Scheune; Wie die Dresdner Housegemeinschaft »Uncunny Valley« erschuf; Blockflöte des Todes im Bärenzwinger und für Sachsen beim Bundesvision Song Contest; Klassik: Schostakowitsch Tage in Gohrisch & Das Musikfest Erzgebirge; Musikbiografi e von La Chimera; Tonträger; schall&rausch
| | | SERVICE
| | Adressen; Film; Freikarten; Galerien; Museen; Impressum; Kleinanzeigen; Kleinanzeigen-Coupon; Konzert-Vorschau; Literatur Live; PartyZone; Souffleur | |
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Liebe Leserinnen und Leser Egal ob Grillen, Bolzen oder einfach nur Chillen – der Alaunpark, kurz A-Park, ist für junge Leute wie auch Kind und Kegel das Neustädter Naherholungsrefugium schlechthin; leider auch das einzige. So scheint es sinnvoll, dass die Stadt im nächsten Jahr eine Erweiterung plant, wird es auf dem grünen Kleinod am Wochenende zuweilen doch etwas eng.
Zu diesem Zwecke sollen im Bereich der Kamenzer Straße, Ecke Bischofsweg die baufälligen Kindertageseinrichtungen abgerissen und in den angrenzenden Neubau umgesiedelt und die freigewordene Fläche rekultiviert werden. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft führte zur künftigen Nutzung der Fläche im August eine Bürgerbefragung durch, in der auch generelle Verbesserungsvorschläge für die Parknutzung von Anwohnern und Besuchern Gehör fanden. Zwar ein längst überfälliges Vorhaben, denn wer zum Feierabend dem süßen Müßiggang im städtischen Grün frönen will, fi ndet seit Jahren nicht selten eine zugemüllte Parkfläche vor, doch immerhin ein erster Schritt im Kampf gegen den ökologischen Vandalismus. Eine Auswertung der Umfrage soll im Herbst vorliegen und in die Neukonzeption einfließen.
Ein Raunen um eine bessere Nutzung des Parks geht nicht erst seit diesem Jahr umher. Im Nordwesten des Parks befi ndet sich eine Freifl äche, die seit Jahren vom Dickicht bewachsen ein geschmähtes Dasein als Steindepot der Stadt fristet: Der sogenannte Russensportplatz geriet 2009 als potenzieller Kinder- und Abenteuerspielplatz, Kunst- oder Skatepark ins Visier. Passanten und Anwohner äußerten sogar den Wunsch nach einem Freibad. Ein verführerischer Gedanke bei dem Schrumpfbestand an naturbelassenen Erholungsmöglichkeiten, man denke da nur an die verunglückten Sitzplätze auf der Alaunstraße: An eingekiesten Pflänzchen und Bäumchen will man nicht wirklich rasten. Leider fühlt sich die Stadt auch nach Drängen des grünen Ortsbeirates aus angeblichen Kostengründen nicht in der Pfl icht, den Russensportplatz vom Freistaat abzukaufen und so bleibt die Fläche vorerst wilde Steppe. Immerhin darf man sich schon jetzt auf eine Aufhübschung im Ostteil des Parks freuen und auf mehr Grün und weniger Müll hoffen. SANNE |
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| Aktionskunst – manifestierte Sinnlosigkeit oder Kommerz? Es passiert in Einkaufszentren und Fußgängerzonen: Scheinbar normale Passanten verhalten sich plötzlich merkwürdig. Sie erstarren zu Salzsäulen, fangen an zu unhörbarer Musik zu tanzen oder liefern sich Feuergefechte mit imaginären Pistolen. Flashmob heißt seit 2003 das Zauberwort und der moderne Stadtmensch fand Gefallen an der Sache. Mittlerweile sind Flashmobs auch in Dresden Teil der urbanen Kultur wie Public Viewing oder Straßenmusiker. Eric Vogel hat sich auf Spurensuche nach dem sich immer vielfältiger generierenden Phänomen begeben und dabei Bekanntschaft mit Aktivisten gemacht, die von idealistischen Motiven getrieben und zunehmend von kommerziellen oder politischen Interessen vereinnahmt werden; ab Seite 12. |  |  |
| Die Energie der Stehaufmännchen – Regisseur Wolfgang Engel im Interview zur Inszenierung »Der Turm« im Schauspielhaus. Am 24. September feiert die Uraufführung des mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Romans »Der Turm« von Uwe Tellkamp im Dresdner Staatsschauspiel Premiere. Das tausendseitige Buch beschreibt die letzten Jahre der DDR, die Handlung ist zum großen Teil in Dresden angesiedelt. Im Zentrum des Romans steht der Alltag der Arztfamilie Hoffmann. Deren Sohn Christian begeht während seiner Armeezeit den Fehler, das politische System öffentlich zu kritisieren. Der humanistisch gebildete, junge Intellektuelle landet daraufhin im Militärgefängnis Schwedt. DRESDNER-Autor Sebastian Thiele sprach mit Regisseur Wolfgang Engel über seine Dresdner Inszenierung, die, wie der Roman, vor allem von Leuten erzählt, die sich nicht unterkriegen lassen; auf Seite 18. |  |  |
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