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Das Heft für den JANUAR ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
Musik öffnet Türen – Im Gespräch mit Ezé Wendtoin über sein Schulprojekt in Burkina Faso
Rebellion und Subversion bei den dresdner schmalfilmtagen
Schulz Reisetage in der Messe
zu Besuch in der 3D-Schwarzlicht-Minigolfanlage »Blackluxx«
der 1. Ski-Weltcup in Dresden
der DRESDNER Jahresrückblick 2017
FILM
Matt Damon macht sich klein – In Alexander Paynes Sci-Fi-Satire »Downsizing« werden Gesellschaftsprobleme zur Utopie geschrumpft
Wonder Wheel
Die Anfängerin
Die Spur
The Commuter
Lux – Krieger des Lichts
shorts&cuts
BÜHNE
Hit the Road, Tschick! Wolfgang Herrndorfs Jugendroman als Oper an den Landesbühnen Sachsen
»Mein Mann hat Schnupfen« an den Kammerspielen im art‘otel
Mit »Agamemnon« wird im projekttheater antiker Stoff ins Hier und Jetzt katapultiert
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Wie Kunst Gegenöffentlichkeit schafft – Interieur Underground – Neuer Raum für ausgegrenzte DDR-Künstler im Lügenmuseum
Vanitas in der Galerie Stephanie Kelly
art&news
LITERATUR
Die Facetten der Flucht – Zu Artur Nickels Anthologie »Von Fluchten und Wiederfluchten«
zu Wiete Lenks Erzählband »Krähenbeißer«
zu Lana Lux‘ Debütroman »Kukolka«
kurz&knapp
MUSIK
Hymnen gegen den Hass – Kettcar im Interview
Anoushka Shankar mit Ravi Shankars zweitem Sitarkonzert und der Dresdner Philharmonie im Kulturpalast
Bloodlights Captain Poon im Interview
Tonträger: Tocotronic »Die Unendlichkeit«
schall&rausch
UMFRAGE
Die DRESDNER Jahresumfrage 2017
DRESDNER MINIATUREN
Patrick Wilden »Verschluß«
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
PartyZone
Souffleur


Liebe Leserinnen, liebe Leser, ein Jahr geht zu Ende, was bleibt? Trumps irrlichternder Politikstil war ein Dauerthema in den Medien und in den Netzwerken sowieso. Die GroKo wurde abgewählt, um nun nach dem Scheitern des Jamaika-Projektes doch wieder aus dem Giftschrank bundesdeutscher Politik hervorgeholt zu werden. In Sachsen haben wir einen neuen CDU-Ministerpräsidenten, nachdem der bisherige Inhaber den Posten zum Jahresende hingeworfen hat. Und wie steht es um die Kultur? Politische Themen haben im vergangenen Jahr wie schon lange nicht mehr auch die Dresdner Kunst- und Kulturszene beeinflusst. Was bisweilen zu Kontroversen führte, wie etwa im Fall von Manaf Halbounis »Monument« – Drei Busse, die sich am Neumarkt gen Himmel reckten. Wenn ihr also mit uns einen Blick zurück aufs Jahr 2017 werfen wollt, so möchten wir euch unseren kulturellen Jahresrückblick und die Teilnahme an der Jahresumfrage empfehlen. Doch werfen wir einen Blick voraus. »Ohne Musik wäre ich heute nicht hier«, sagt Musiker und Germanistikstudent Ezé Wendtoin, den die Liebe zur Musik und zur deutschen Sprache aus dem afrikanischen Burkina Faso hierher geführt hat, im Interview. Ezé hat für sein ambitioniertes Schulprojekt in seinem Heimatland, das zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, in einem Benefiz mit der Banda Internationale angefangen, Geld zu sammeln. Das geplante Schulzentrum soll benachteiligten Kindern die Chance auf ein unabhängiges Leben ermöglichen. Ein unterstützenswertes Projekt in einem Land mit hoher Analphabetenrate, wie wir finden. Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch!
HEINZ K.
Musik öffnet Türen – Ezé Wendtoin im Gespräch über sein Schulprojekt in Burkina Faso. Zwei Dinge führten Ezekiel Wendtoin Nikiema nach Deutschland: Die Liebe zur Musik und zur deutschen Sprache. Derzeit macht Ezé Wendtoin, wie er sich als Musiker nennt, nicht nur seinen Master in Germanistik an der TU Dresden. Er träumt von einem Schulbau für sein Heimatland Burkina Faso. Im Rahmen eines Benefiz-Konzerts mit der Banda Internationale sammelt er nun Spenden für sein Herzensprojekt. DRESDNER-Autorin Marlen Hobrack sprach mit ihm über die Bedeutung von Bildung, Musik und Träumereien; auf Seite 4.


Hymnen gegen den Hass – Kettcar im Interview. Die Hamburger Band um Sänger Marcus Wiebusch steht für clevere Rocksongs ohne Parolen und erhobenen Zeigefinger. Ihr Video »Sommer '89 (Er schnitt Löcher in den Zaun)« ist eine berührende Geschichtsstunde: Darin verhilft ein junger Westdeutscher einer Familie aus der DDR zur Flucht in die Freiheit. Der Clip und der Song lassen sich auch als ein Kommentar gegen Hetzer und Hass lesen. Kettcars fünftes, von Philipp Steinke produziertes Album »Ich vs. Wir« ist eine wuchtig klingende Symbiose aus Melancholie und Euphorie. Olaf Neumann sprach für DRESDNER Kulturmagazin mit Marcus Wiebusch in Hamburg über Passion, Pathos und Politik; auf Seite 18.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.