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Das Heft für den JULi ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
DRESDNER
Konzipieren wir uns die Stadt zurück – Im Gespräch mit Matthias Röder vom Konglomerat e.V. zum Modellversuch Zukunftsschutzgebiet (auch online)
der XXI. Scheune Schaubuden Sommer
Sandtheater Dresden zeigt vergängliche Bilder
Lieblingsorte: Hufewiesen Trachau – das öffentliche Grün
Das Lößnitzbad in Radebeul
Kitrazza in Gorbitz (auch online)
Ein Jahr Zentrum für Baukultur Sachsen im Kulturpalast
»Metal hat mir das Leben gerettet« – Soulfly‘s Max Cavalera im Interview (auch online)
Tonträger: Cereals: »I Liked Them Before Anyone Else«, Get Well Soon: »The Horror«
Der Palais Sommer startet schon am 20. Juli
Werkschau-Triptychon – die Diplom- und Jahresausstellungen an der HfBK
»Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen« im Hygiene-Museum
25 Jahre coloRadio
Der Rede-Reise-Liebesfilm des Sommers – In Hans Weingartners »303« philosophieren sich zwei Menschen um Kopf und Kragen
aktuelle Filmrezensionen: Das doppelte Lottchen, Papillon, Foxtrot, Die Farbe des Horizonts
Die Frage als Antwort – zu »Die Herzlichkeit der Vernunft« von Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge
Zu Gert Loschütz‘ Roman »Ein schönes Paar«
DRESDNER Miniaturen: Pause – wieder im September-DRESDNER
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
PartyZone
Souffleur


Liebe Leserinnen, liebe Leser, wir laufen durch die Stadt, es ist 2025. Wir kommen an einem seit 2018 bestehenden »Zukunftsschutzgebiet« vorbei. Von außen hört man feines Schleifpapierschmirgeln, eine sachliche Diskussion, die sich mit in Töpfen klimpernden Kochlöffeln abwechselt und eine Bigband, die dem Sommerabend vielstimmig entgegenposaunt. Jemand öffnet das Fenster und bittet uns herein, hier ist heute ein Fest. Diese Zeilen sind einem Essay zur Ausrufung des vom Verein Konglomerat konzipierten ersten »Zukunftsschutzgebietes« in Dresden entnommen. Dieses könnte man auch als Manifest zur aktiven Nutzung von immer knapper werdenden Freiräumen in der Stadt verstehen. Der Konglomerat e.V. versteht sich als Dachverbund für verschiedene Initiativen und Projekte und feierte mit einem »Konstruktival« vom 22. bis 24. Juni sein Richtfest im Rosenwerk im ehemaligen Industriegebiet an der Rosenstraße/ Ecke Jagdweg. Nun surft der Konglomerat e.V. unter dem vom Kulturhauptstadtbüro eigentlich im Zusammenhang mit der Kulturhauptstadtbewerbung initiierten Hashtag #nadannmachdoch und bringt so von unten neuen Schwung in die Bewerbung. Zugleich machen sie damit auch auf ein drängendes Problem aufmerksam: Das Schwinden von Freiräumen (Lö14, Könneritzstraße 25, Futterställe im Ostragehege …) durch den zunehmenden Druck des aufgeheizten Immoblienmarktes. Diesem Marktdruck möchte sich das »Zukunftsschutzgebiet« entziehen, da es sich mit seinen Projekten dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt und eben nicht dem Profit. Und dafür braucht es Zeit und Entwicklungshilfe und die Einsicht von Politik und Verwaltung, diese selbstverwalteten Freiräume in der Landeshauptstadt auch zu ermöglichen.
HEINZ K.
Zukunftsschutzgebiet Rosenwerk – Konglomerat sorgt für Wirbel. Zwischen Hauptbahnhof, dem Heizkraftwerk in Löbtau und dem Dresdner WTC hat sich seit 2015 das Rosenwerk zu einem lebendigen Ort entwickelt, an dem die Dinge selbst in die Hand genommen werden. Immer mehr Menschen und Initiativen nutzen den Co-Working-Space, der mit dem Konglomerat e.V. als Dachverbund die verschiedensten Projekte unter sich versammelt. Ein Aufruf an die Stadt soll die gebündelten Kräfte zeigen und darstellen, wie dringend die Verknappung des nutzbaren Raumes für die freie Kultur- und Kreativszene ist. Auf dem »Konstruktival« genannten Fest vom 22. bis 24. Juni im Rosenwerk-Areal wurde deshalb auch die Idee eines Zukunftsschutzgebietes vorgestellt. Um mehr darüber zu erfahren, hat DRESDNER-Autor Hagen Lippmann mit Matthias Röder, Vorstand des Konglomerat e.V., gesprochen; auf Seite 4 und online.


Synonym für Härte – Soulfly‘s Max Cavalera im Interview. Sein Name gilt als Synonym für Härte. Musikalisch gibt es kaum jemanden, der ihm und seinen Bands Sepultura und Soulfly in Sachen Klangwalze das Wasser reichen kann. Mit Soulfly kommt Max Cavalera am 11. Juli in den Beatpol. Für DRESDNER-Autor Matthias Hufnagl ein willkommener Anlass, mit der Metal-Legende über Familienbande, Drogensucht und Musik als Chance auf ein besseres Leben zu sprechen; auf Seite 8 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.