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Das Heft für den APRiL ist da und ist hier kostenlos zu haben.
Die aktuelle Ausgabe des DRESDNER Kulturmagazins im Themen-Überblick. Alle Artikel, Service und den kompletten Programm-Überblick über den laufenden Monat gibt's kostenfrei im Heft.


Aus dem Inhalt
KULTURMAGAZIN
In der Kürze der Zeit eine Botschaft vermitteln – Ein Gespräch mit zwei Jurymitgliedern des 29. Filmfestes Dresden (auch online)
Das Societaetstheater öffnet nach dem Umbau wieder sein Türen
20 Jahre 1001 Märchen in der Yenidze
die 6. Lange Nacht der Dresdner Theater
Theater Meißen unter neuer Führung
zur Eröffnung des Kulturpalastes
die wXw-Wresting-Tour kommt nach Dresden
KULTURREPORT
Kultur.Natur.Wissenschaft. – im Mittelpunkt: der Mensch.« – Dresden und die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025
Im Gespräch mit Annekathrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus
MUSIK
»Das Chaos ist mein Freund« – Judith Holofernes im Interview (auch online)
Candelilla auf »Camping«-Tour im Ostpol
Anika Jankowski im Gespräch zur Neuauflage der MusicMatch (auch online)
schall&rausch
FILM
Vergangenheitbewältigung auf Österreichisch – »Maikäfer flieg« blickt auf den Krieg mit den Augen eines Kindes
Bith of a Nation, The Founder, Tiger Girl, Gimme Danger, Gold
shorts&cuts
BÜHNE
»Tiefer Blick in die Seele« – Interview mit Michiel Dijkema zu »Die Entführung aus dem Serail« ab 15. April an der Semperoper (auch online)
»Dr. Jekyll und Mr. Hyde« an den Landesbühnen Sachsen
»Der Graf von Monte Christo« am Schauspielhaus
kurz&bü(h)ndig
KUNST
Visionär des 20. Jahrhunderts – ein fiktives Gespräch mit Emanuel Goldberg zu der Personal-Ausstellung in den Technischen Sammlungen (auch online)
Lutherland im Hygiene- Museum
art&news
LITERATUR
Gallige Realität – zu Marlen Schachingers Roman »Martiniloben«
zu Gary Victors »Suff und Sühne«
zu Lucas Vogelsangs Roman »Heimaterde«
kurz&knapp
DRESDNER MINIATUREN
Pause – die neue Staffel startet voraussichtlich im September-DRESDNER
SERVICE
Adressen
Film
Freikarten
Galerien & Museen
Impressum
Kleinanzeigen
Kleinanzeigen-Coupon
Konzert-Vorschau
Literatur Live
PartyZone
Souffleur


Liebe Leserinnen, liebe Leser, bekanntlich bewirbt sich Dresden um einen europäischen Titel. Und zwar nicht um irgendeinen! Die Anstrengungen um die Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 dürften jedoch nur einer Minderheit der Einwohner geläufig sein, so geräuscharm und öffentlichkeitsscheu fanden sie bislang in den Hinterzimmern des Rathauses im kleinen, erlesenen Kreis mit den großen Kulturinstitutionen statt. Seit Beginn des Jahres tourt das Kulturamt nun durch diverse Stadtteile, um das Ohr an die raunende Bürgermenge zu halten. Erste Resonanzen zeigen, dass die Menschen das Zusammenleben in der Stadt mitgestalten wollen und selbstbewusst Freiräume in ihrem Stadtteil einfordern. Eine der wichtigsten Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist jene nach der Identität. Diese erfordert aber selbstverständlich auch ein Selbstbewusstsein, an dem es in der sächsischen Landeshauptstadt jedoch gerade ein wenig zu mangeln scheint. Es wird für die Bewerbung nicht reichen, mit der glorreichen Historie der Kunstund Kulturstadt zu werben und neben die Sixtinische Madonna einen High-Tech-Cluster-Baustein aus dem »Silicon Saxony« zu stellen. Inhalte sind gefragt. Ebenso Transparenz und Teilhabe. Die Bewerbung zur Kulturhauptstadt beschäftigt natürlich auch uns, weshalb sich DRESDNER-Herausgeberin Jana Betscher auch ausführlich mit dem Thema im Report auseinandergesetzt hat. Aber lest selbst!
HEINZ K.
Kurz bevor unsere Aprilausgabe in Druck ging, wurde übrigens die Studie »Kommunale Bürgerumfrage 2016« der Öffentlichkeit vorgestellt. 12.500 Einwohner der Stadt waren eingeladen, den Fragebogen auszufüllen. 4.435 schickten diesen zurück. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Dresdner sich eher traditionsbewusst als weltoffen einschätzen, ihre Stadt als grün und gastlich empfinden, die Innenstadt als attraktiv und modern betrachten und mit ihrer Wohnsituation und ihrem Wohnumfeld zufrieden sind. Ein Ärgernis hingegen ist die Weiterexistenz von Pegida. Steigende Mietpreise bereiten Sorge... Zur Umfrage.
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Im Mittelpunkt: Der Mensch – Dresden und die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025. »Kultur.Natur.Wissenschaft.« – Was sich ein wenig sperrig anhört, ist die Überschrift der aktuellen Aktion des Kulturamtes: Dresdner Bürger konnten Ideen für ihr Stadtviertel einreichen. Davon sollen dann in zehn Stadtvierteln Mikroprojekte umgesetzt werden. Die EU sieht als wichtiges Kriterium für eine erfolgreiche Bewerbung zur Euopäischen Kulturhauptstadt die bürgerliche Partizipation vor. Dem folgt nun auch der Dresdner Stadtrat. Doch bleibt es dabei nicht aus, über den Kulturbegriff in seiner ganzen Dimension zu sprechen und zu diskutieren; DRESDNER-Herausgeberin Jana Betscher hat die Bemühungen zur Bewerbung Dresdens zusammengetragen, Vergleiche zu San Sebastian und zum Ruhrpott gezogen und sich mit Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch unterhalten; ab Seite 8.


Ich bin das Chaos – Judith Holofernes im Interview. Die Sängerin ist bekannt für gesellschaftskritische Texte und berauschende Melodien. An ihrem zweiten Soloalbum »Ich bin das Chaos« hat nicht nur der färöische Popstar Teitur mitgewirkt, sondern auch Musiker von ihrer ehemaligen Band Wir sind Helden. Spricht man die vor 40 Jahren als Judith Holfelder-Roy geborene Sängerin und Songschreiberin auf den grassierenden Rechtspopulismus an, rauft sie sich die Haare. Sie sagt, dass ihre Songs sich nützlich machen sollen in der Welt. Autor Olaf Neumann traf für DRESDNER Kulturmagazin Judith Holofernes an jenem Ort in Berlin, wo viele ihrer Songs entstehen und wo das Chaos regiert; ab Seite 10 und online.
An die Printausgabe kommen:
Eine Übersicht der Verteilungsstellen, bei denen es den aktuellen DRESDNER kostenfrei für Euch gibt, findet Ihr hier.