Kulturgesichter Dresden – Kampagne auf startnext gestartet

In der kommenden Woche jährt sich der erste Lockdown und für viele von uns der Tag, an dem sie das letzte Mal ihre Arbeit nachgehen konnten. Diesen Jahrestag will die Initiative Kulturgesichter Dresden zum Anlass nehmen, um der Gesichter-Kampagne noch deutlich mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu verleihen. Dazu sind eine große City-Light-Poster-Kampagne, eine Doppel-A0-Plakatierung im gesamten Stadtgebiet und einiges mehr geplant. Außerdem steht am 12. März eine gemeinsame Aktion mit den Kulturgesichtern aus Chemnitz und Leipzig an. Für alle diese Maßnahmen brauchen die Initiatoren trotz massiver Unterstützung durch die DDV-Mediengruppe & WallDecaux in Summe mindestens 7.500 €  aus der Startnext-Kampagne. Spendet, was euch möglich ist und empfehlt die Kampagne weiter, damit wir den Menschen aus der Kultur-Branche gemeinsam zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.

Bis 12. März ist noch Zeit. Zur Unterstützung und zu mehr Infos geht’s hier lang.

tjg. startet digitale Lesereihe für Schülerinnen und Schüler

tjg. liest, Copyright: Marco Prill

Unter dem Titel #tjgliest startet das tjg. theater junge generation eine digitale Lesereihe für Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen, die sich ausschließlich an den Bereich den digitalen Unterrichts für zu Hause richtet. Im neuen Format stellen Schauspielerinnen und Schauspieler, Puppenspielerinnen und Puppenspieler des tjg. über den Online-Dienst Zoom ihre persönlichen Zugänge zu Texten der aktuellen sächsischen Schullektüre vor. Sie berichten davon, was sie mit der jeweiligen Geschichte verbindet, inhaltlich oder biografisch, und lesen dann eine knappe halbe Stunde, bevor das Format mit einer Interaktion abgerundet wird. Sobald es die aktuelle Situation zulässt, können diese Lesungen auch analog fürs Klassenzimmer gebucht werden.
Schulvorstellungen bilden im regulären Spielbetrieb des tjg. den Löwenanteil.
Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen können sich bei Fragen oder Anmeldungen unter Tel. 0351 . 3 20 42 704 oder gruppen@tjg-dresden.de melden.

Hybrid – Cutting Edge Canada

Online-Festival der digitalen Künste mit MUTEK Mitte März in Hellerau

MUTEK 2020, Copyright Photo: Myriam Menard

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde Hellerau als gemeinsames Projekt von Industrie, Forschung und Kunst und als Antwort auf die Industrialisierung und veränderte Arbeits- und Lebensbedingungen begründet. Über 100 Jahre später wird in Hellerau mit HYBRID eine neue, internationale Plattform, ein Labor-, Experimentier- und Diskursraum der Künste im digitalen Zeitalter und kritischen Phasen globaler Transformationsprozesse etabliert.

Als Auftakt des Projekts präsentieren Hybrid und MUTEK, das international renommierte Festival für elektronische Musik und digitale Künste, mit HYBRID – CUTTING EDGE CANADA erstmalig ein gemeinsames Festival. Das zunächst für März 2020 im Festspielhaus geplante Festival findet nun vom 11. bis 14. März 2021 nahezu ausschließlich online statt. Vier Tage lang werden 20 Künstlerinnen und Künstler, zumeist in Weltpremieren, ihre Arbeiten kostenfrei auf der virtuellen Plattform virtual.mutek.org präsentieren. Darüber hinaus gibt es eine interaktive Galerie mit digitalen Kunstwerken und einen Listening Room mit einer Nonstop-Auswahl aus den Archiven des MUTEK-Netzwerkes. Im Fokus stehen dabei Künstlerinnen und Künstler, die in Kanada leben, dort gearbeitet haben oder im MUTEK-Netzwerk aktiv sind.

Außerdem wird gemeinsam mit dem Goethe-Institut Montreal das Projekt NEW NATURE präsentiert, bei dem Klimawissenschaftler, Technologie-Experten und Künstler die Notwendigkeit thematisieren, unsere Beziehung zur Natur neu zu denken. Vor dem Festspielhaus wird die Hybrid-Box aufgebaut, eine neue modulare Galerie, die in Kooperation mit dem Dresdner Zukunftslabor PYLON zeitbasierte Kunst und zukunftsorientierte Konzepte präsentieren wird. Den Auftakt macht die in Paris lebende kanadische Künstlerin Sabrina Rattémit ihrer aktuellen Arbeit „Floralia“, die im Februar 2021 im Centre Pompidou ihre Premiere feierte.

Mehr Infos zu Hybrid unter hellerau.org
Stream über virtual.mutek.org
Die Festival-Plattform virtual.mutek.org wird zwischen dem 11. und 14. März 2021 geöffnet sein. Das Live-Programm wird täglich ab 20 Uhr (MEZ) und als Wiederholung um 22 Uhr Montrealer Zeit (EST = GMT-5) gestreamt. Die virtuelle Galerie, das Auditorium und der Listening Room sind während des gesamten Festivalzeitraums On-demand abrufbar.
Das Programm ist kostenfrei. Freiwillige Spenden kommen LiSa – Live in Sachsen zugute, der gemeinsamen Stimme der Clubs und Livemusikspielstätten in Sachsen.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sächsische Wirtschaft fordert Paradigmenwechsel in der Corona-Politik

Vor den Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder in der nächsten Woche haben sich die sächsischen Industrie- und Handels- und Handwerkskammern, die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V., der Unternehmerverband Sachsen sowie die Sächsische Landesärztekammer und der Landesverband der Freien Berufe in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien, Ralph Brinkhaus (Unionsfraktion) und Rolf Mützenich (SPD), gewandt.

Zentrales Anliegen der sächsischen Wirtschaft ist es, eine Änderung der Corona-Politik in die Wege zu leiten. Gemeinsam fordern die zehn Akteure „einen Paradigmenwechsel von der Kultur der Verbote und Einschränkungen hin zu einer Kultur des Ermöglichens und der Eigenverantwortung der Menschen im Land.“ Notwendig seien jetzt „Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft und nicht nur mit Blick auf Inzidenzwerte“.

Die Bundesrepublik brauche eine klare Strategie für ein Leben mit dem Corona-Virus. Ein ständiges Auf und Ab, ein ständiger Wechsel zwischen Lockdown und Lockerungen verhindere die Berechenbarkeit des wirtschaftlichen Agierens, so die Kammern und Verbände in ihrem gemeinsamen Brief. In der Beurteilung der Situation sollten Entscheidungen nicht nur allein an Infektionswerten, sondern auch an den Belastungen des Gesundheitssystems mit objektiven Kriterien, wie der Auslastung der Intensivbetten, geknüpft werden.

Oberstes Ziel der Politik müsse die Sicherung eines weitestgehend normalen Lebens und nicht die Verfestigung des Lockdowns sein. „Die sächsische Wirtschaft erwartet eine Strategie zur Rückkehr in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalität – nicht im Sinne eines Privilegs, sondern zur Wahrung der im Grundgesetz verbrieften Rechte.“
Der offene Brief ist hier im Wortlaut nachzulesen:

#TSDHomeLab

Forschen und Verstehen aus dem heimischen Labor

Unter dem Hashtag TSDHomeLab bieten die Technischen Sammlungen Dresden für Schülerinnen und Schüler Live-Videochats und andere digitale Angebote aus dem DLR_School_Lab der TU Dresden sowie dem Erlebnisland Mathematik und dem MACHwerk des Dresdner Science Centers an. Dafür brauchen Interessierte nur ein onlinefähiges Endgerät sowie ein paar Kleinigkeiten, die sie zuhause haben oder in den Technischen Sammlungen ausleihen können. Die Angebote sind für verschiedene Altersgruppen von 8 bis 16 Jahren konzipiert und thematisch vielfältig: Woher weiß ein Roboter, was er machen soll? Was haben Kunststoffe mit Kosmetik und Körperpflege zu tun? Wie funktionieren Solarzellen aus Tee und Zahnpasta? Das und mehr lässt sich auch gut im „Labor zuhause“ erforschen. Der virtuelle Open Roberta Coding Hub (ORCH) bietet außerdem Programmierkurse für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Die Angebote finden ab März immer dienstags (ORCH) bzw. mittwochs (Experimentierkurse) um 16 Uhr statt. Schulklassen können die Angebote außerdem zu ihrem Wunschtermin als „virtuelle Schulstunde“ buchen. Die Anmeldung erfolgt über den zentralen Besucherservice per Mail service@museen-dresden.de oder telefonisch unter 0351 488 7272. Weiter Infos unter tsd.de

tjg.-Kunstmonat für Schulen und Kitas

Ab sofort bietet das tjg. theater junge generation in den entsprechenden Varianten Kindertagesstätten, Grund- und weiterführenden Schulen den sogenannten tjg.-Kunstmonat an: ein kostenloses Postkarten-Set mit 30 Kunstaktionen und Wahrnehmungsübungen, die einfach im Klassenverband bzw. jeder Gruppengröße umsetzbar und zudem auf die aktuellen Hygienevorschriften abgestimmt sind. Für die Übungen für die weiterführenden Schulen gibt es außerdem Hinweise, wie sie als digitale Variante durchführbar ist. Ausgehend von einem Inszenierungsmoment aus dem tjg.-Programm kann man damit einen Monat lang jeden Tag gemeinsam eine Aufgabe in Angriff nehmen, die Spaß macht, und die Beteiligten neue Blickwinkel einnehmen lässt.  

Da das tjg. aktuell nicht über seine Inszenierungen und theaterpädagogischen Angebote mit den Schulen und Kindertageseinrichtungen der Stadt in direkten Austausch kommen kann, möchte es auf diesem Wege Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern dazu einladen, mit ihren Klassen und Gruppen selbst kleine Kunstmomente zu schaffen. Für solche sinnlichen, aktivierenden und interdisziplinären Impulse empfindet das Kinder- und Jugendtheater auch in einer Zeit geschlossener Bühnen eine entsprechende Verantwortung.

Bei Interesse am kostenlosen Postkarten-Set: E-Mail an gruppen@tjg-dresden.de oder telefonisch (Mo – Fr 8 – 15 Uhr) 0351.3 20 42 704 mit Angabe der jeweiligen Einrichtung und einer Postadresse beim tjg. melden.

Kino leuchtet. Für Dich.

Bundesweiter Aktionstag der Kinos am 28. Februar

Unter dem Titel „Kino leuchtet. Für Dich.“ gehen am Sonntag, 28. Februar um 19 Uhr bundesweit in zahlreichen Kinos, außen und innen, die Lichter an. Zudem gibt es verschiedene, kleine Aktionen vor Ort und eine gemeinsame Sichtbarkeit der Aktion in den sozialen Netzwerken. Die Idee entstand am Rande einer virtuellen Mitgliederversammlung der AG Kino – Gilde. Die Kinos wollen bei dem gemeinsamen Aktionstag unter dem Motto #kinoliebe zeigen, dass sie sehnsüchtig auf ihre Zuschauer warten und bestens vorbereitet sind, ihre Projektoren wieder einzuschalten. #zurückinskino unterstützt die Aktion. Mit der gemeinsamen Aktion wollen die Kinos als Kulturorte Präsenz zeigen. So gehen z.B. in Dresden im Programmkino Ost von 19 bis 22 Uhr innen wie außen die Lichter wieder an, und auch die Filmnächte am Elbufer werden mit einer Projektion am Königsufer an der Aktion teilnehmen.

Städtische Bibliotheken öffnen wieder am 1. März

Ab 1. März sind alle Bibliotheken wieder in ihren üblichen, personalbesetzten Öffnungszeiten, einschließlich Samstag geöffnet. Die Bibliothek Südvorstadt bietet zusätzliche Öffnungen ohne Fachpersonal am Donnerstag, 12 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Eine Rückgabe am Automaten in der Zentralbibliothek ist von Montag bis Samstag 8 bis 20 Uhr und in der Bibliothek Neustadt uneingeschränkt möglich.

Die gesetzlich vorgeschriebenen AHA-Regeln sind einzuhalten und es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen MN-Bedeckung. Die Nutzung der Bibliothek ist nur mit Einkaufskorb (Ausnahme: Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr) möglich. Die Anzahl der Körbe wird individuell je nach der Größe der Räumlichkeit begrenzt. Um vielen den Bibliotheksbesuch zu ermöglichen, beträgt der Aufenthalt max. 30 Minuten.

Die Serviceangebote sind beschränkt, möglich sind Medienausleihe und Rückgabe inklusive Nutzung der OPAC-Plätze sowie das Abholen bestellter bzw. vorgemerkter Medien. Der Abholservice endet am 28. Februar. Letze Abholmöglichkeit ist der 27. Februar. Entliehene Medien werden automatisch bis zum 15. März verlängert. Die individuellen Rückgabetermine können im Benutzerkonto des Online-Kataloges eingesehen werden. Die Nutzung der Internetarbeitsplätze ist leider noch nicht möglich. Die Beratung erfolgt eingeschränkt. Veranstaltungen finden nicht statt.

Dresdner Musikfestspiele planen Spielbetrieb

Live wie digital – unter Pandemiebedingungen

Copyright: Oliver Killig

Viele Künstler und Ensembles haben sich bereiterklärt, zweimal zu spielen, um der doppelten Anzahl an Besuchern den Musikgenuss auf Abstand zu ermöglichen. Andere Konzerte sollen in größere Spielstätten verlegt werden. Eine wichtige Säule der vom 15. Mai bis 12. Juni 2021 stattfindenden Dresdner Musikfestspiele wird zudem das Streaming sein, das besonders gefährdeten Personen, aber auch Fans weltweit den virtuellen Eintritt in etwa zehn ausgewählte Livekonzerte ermöglicht. Auf Wunsch der Landeshauptstadt Dresden werden zwei Programme als Beiträge zur Sommerbespielung Dresdens in den Juli und August verschoben. Da es aufgrund weltweiter Restriktionen zur Eindämmung von COVID-19 kurzfristige Änderungen geben kann, stehen die ausführlichen Programmhefte zu den einzelnen Konzerten diesmal als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung. Alle Informationen zu Konzertdopplungen, Verlegungen, Verschiebungen und Ersatzprogrammen werden fortlaufend veröffentlicht auf musikfestspiele.com.

Programmänderungen Dresdner Musikfestspiele 2021 (Stand 22.2.21):
Ausgefallene Konzerte:

2. März Orchestre symphonique de Montréal – Nagano – Matsuev
1. Juni Yale Schola Cantorum
5. Juni Werkstattkonzert (dafür 2. Orchesterkonzert Dresdner Festspielorchester)

Verschobene Konzerte:

2. Juni auf 25. August Pape Diouf (Sommerbespielung Dresden)
11. Juni auf 12. Juni | 15.00 Uhr Rudolf Buchbinder

Gedoppelte Konzerte:

15. Mai | 15 & 19.30 Uhr Klavierrezital Emanuel Ax
18. Mai | 17 & 19.30 Uhr Klavierrezital Tiffany Poon
19. Mai & 20. Mai | 19.30 Uhr Sergei Nakariakov & Maria Meerovitch
22. Mai | 11 & 17.30 Uhr Brentano String Quartet & Jan Vogler
25. Mai | 17 & 19.30 Uhr Katja Riemann & Sebastian Knauer
5. Juni | 11 & 19.30 Uhr Dresdner Festspielorchester & Ivor Bolton
6. Juni | 17 & 19.30 Uhr Kirschlager – Dorfer – Drake
7. Juni & 8. Juni | 19.30 Uhr Violinrezital Kevin Zhu
9. Juni | 17 & 19.30 Uhr Vision String Quartet

Verlegte Konzerte:

3. Juni | 20 Uhr Noa – Frauenkirche statt Palais im Großen Garten

Drei-Stufen-Plan für Kultur und Sport vorgestellt

Am Montagvormittag hatte ein Bündnis aus Kultur, Sport und Wissenschaft mit 20 Forscherinnen und Forschern und knapp 40 Institutionen einen Plan raus aus dem Lockdown vorgestellt. Dieser soll, untermauert von wissenschaftlichen Studien, aufzeigen, wie Großveranstaltungen mit Zuschauern wieder möglich sein können. Die Eckpunkte sind personalisierte Eintrittskarten, Datenabgleich und Tests. Der Vorsitzende des Sächsischen Bühnenvereins, Lutz Hillmann, verbindet damit die Forderung nach einheitlichen Regelungen. Sie sollten bundeseinheitlich oder mindestens ländereinheitlich gelten, „damit wir nicht Kulturtourismus erzeugen zwischen den Ländern oder vielleicht sogar zwischen den Kreisen und kreisfreien Städten“, begründete Hillmann im Gespräch mit MDR KULTUR.

Kernpunkte des Drei-Stufen-Plans sind:

Stufe 1 – geschlossene Räume: In Theatern oder Konzerthäusern soll bei Vorliegen eines Hygiene-, Lüftungs- und Infektionsschutzkonzeptes eine Auslastung zwischen 25 und 30 Prozent möglich sein. Es soll nur personalisierte Eintrittskarten geben, die zusammen mit dem Ausweis kontrolliert werden. Das Tragen von medizinischen Masken soll Pflicht sein. Auf den Verkauf von Speisen oder Getränken würde verzichtet, zudem sollen Mindestabstände mit entsprechend leeren Sitzreihen eingehalten werden. Wer in einem Haushalt wohnt, soll nebeneinander sitzen dürfen. Stehplätze sind demnach nur in nummerierten und markierten Zonen mit zusätzlichem Ordnungspersonal möglich. Zudem würden Konzepte zum Ein- und Auslass sowie für An- und Abreise verlangt.

Stufe 2 – Außenbereich: Hier würde wegen der günstigeren Lüftungssituation bei vergleichbaren Standards eine Auslastung von bis zu 40 Prozent als möglich betrachtet. Maskenpflicht soll bis zu den Plätzen gelten. Bei mehr als 1.000 Besuchern soll es keinen Alkohol geben. Das Basismodell für drinnen und draußen unterscheidet nicht zwischen Besuchern, die schon geimpft sind und anderen. Eine Steigerung der Kapazität darüber hinaus erfordere „ein individuelles Spezialkonzept“, heißt es weiter.

Stufe 3 – komplett volle Stadien: Die „Maximalmodell“ genannte Variante erfordere eine Teststrategie unter anderem mit digitaler Unterstützung des Kontaktmanagements. Verbindlich wären zudem Antigen-Tests vor jeder Veranstaltung, positive Tests sollen zum Ausschluss von der Veranstaltung führen.