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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen und behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind nach der für Sachsen geltenden Allgemeinverfügung vorerst bis zum 20. April alle Veranstaltungen ausgesetzt.

Nachdem in Sachsen am 23. März sowie am 1. April weitere Verschärfungen der Allgemeinverfügung in Kraft traten, ist das Verlassen der eigenen Wohnung bis 19. April nur noch mit triftigem Grund möglich.

Für die veranstaltungsfreie Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, bleibt zuhause, macht das Beste draus und bleibt gesund!

Aktuelle Tonträger

Jack Oblivian & The Dream Killers

Lost Weekend

(Black and Wyatt Records)


Memphis-Legende Jack Oblivian (Oblivians, Compulsive Gamblers, Tennesse Tearjerkers) brachte vor ein paar Jahren ein limitiertes Tape auf seinem eigenen Label »Mony Records« heraus, auf dem größtenteils Outtakes und Demos enthalten waren, die fast ausschließlich in Eigenregie in dem immer aufnahmebereiten Musikzimmer seiner Wohnung aufgenommen wurden. Jack O ist bekanntlich multiinstrumental unterwegs und lässt stets seinen Vorlieben für Blues, Soul, Punkrock, Pop, Country, Psychedelic Sci-Fi und Garage freien Lauf. Das Tape fand in der Szene so viel Anklang, dass nicht wenige darum baten, diese Songs doch bitte auch auf Schallplatte erscheinen zu lassen. Das ist nun gleich zweifach geschehen. Denn zum einen gibt es die vorliegende Version mit gelbem Frontcover auf dem noch recht neuen »Label Black & Wyatt Records« und eine europäische Version mit schwarzem Cover und einem anderen Song (»Funky Blue« statt »Guido goes to Memphis«) über die Labels »Ghost Highway Records« (Spanien) und »Beluga Records« (Schweden). Bei den jeweils 16 Tracks handelt es sich nicht um irgendwelche schlecht übersteuerten Skizzen, sondern um ausgearbeitete Songs, die bis auf ein paar Ausnahmen alle detailreich und sehr unterhaltsam per Homerecording aufgenommen wurden. Und da Jack Oblivian so vielseitig versiert und orientiert ist, klingt die LP fast wie ein Sampler »Memphis Music«. Neben neuen Liedern gibt es auch Versionen schon veröffentlichter Songs. »Dream Killer« etwa, der hier wie ein Low-Fi-No-Wave-Punksong klingt, wurde zusammen mit den restlichen Oblivians neu eingespielt und als »Run for Cover« auf deren Comeback-Album »Desperation« veröffentlicht. »Girl on the Beach«, seinen Sommerhit vom »Rat City«-Album, gibt es hier in einer quietschsüßen 4-Track Version, die einem ein Grinsen ins Gesicht zaubert. »Lost Weekend« ist ein vielseitiges und humorvolles Album zum Neuhören und Wiederentdecken. Memphis is still burning!
Dj Cramér
www.blackandwyattrecords.com/jack-oblivian
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