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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der Allgemeinverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind in Sachsen ab 15. Mai wieder Veranstaltungen möglich. Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser dürfen wieder öffnen, sofern ein behördlich genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich. Größere Veranstaltungen bleiben bis auf weiteres ausgesetzt, Clubs, Bars und Diskotheken vorerst geschlossen.

Für die veranstaltungsarme Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen, Kulturmeinungen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, macht das Beste draus und bleibt gesund!

Aktuelle Tonträger

Reverend Beat-Man and The New Wave

Blues Trash

(Voodoo Rhythm Records)


Der Reverend Beat-Man aus der Schweiz ist in Dresden kein Unbekannter, er trat hier und in der Umgebung seit den 90ern vielfach lautfällig auf. Sei es als »geläuterter« primitiver Rock´n´Roll-Blues-Prediger mit seiner doppelschlagzeugigen Band The Monsters oder als Wrestling Rock´n´Roll-One-Man-Band-Aktivist Lightning Beat-Man. Mit »Voodoo Rhythm Records« betreibt die Berner Ikone zudem ein eigenes Musiklabel, das sich dem Blues, Trash, schrägen Rock‘n‘Roll und speziellem Punk verschrieben hat. Auf eben diesem Label erschien nun sein jüngstes Werk, das wieder eindringlich aufzeigt, wie unterhaltsam Wahnsinn ist. Die Platte treibt mit mal flirrendem Sci-Fi-Punk, Blues-Trash, Calypso, Beerdingungsmusik, Folk, No Wave und vieles mehr die unverwechselbaren Vocals vom Reverend an und vor sich her. Das besondere an dem Album, neben der Tatsache, das Beat-Man Alben an sich etwas spezielles sind, ist, das seine Mitmusiker, die sich allesamt aus erfahrenen Bands rekrutieren, die Songs vor der Aufnahme nur einmal von ihm auf der Gitarre vorgespielt bekamen, um dann in maximal zwei Takes ganze Songs daraus zu schnitzen. Freestyle also! Das Ganze wurde analog auf Magnetbändern festgehalten. So entstand ein buntes Mixtape beatmanischer Theatralik, das den Reverend manchmal wie den kleinen, bösen Bruder von Tom Waits erscheinen lässt.
Dj Cramér
reverendbeatman.bandcamp.com
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