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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der Allgemeinverordnung zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind in Sachsen ab 15. Mai wieder Veranstaltungen möglich. Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte und Opernhäuser dürfen wieder öffnen, sofern ein behördlich genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. Angebote in Literaturhäusern, Kleinkunst-Spielstätten, Soziokultur und Gästeführungen sind ebenso möglich. Größere Veranstaltungen bleiben bis auf weiteres ausgesetzt, Clubs, Bars und Diskotheken vorerst geschlossen.

Für die veranstaltungsarme Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen, Kulturmeinungen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, macht das Beste draus und bleibt gesund!




»Wan´t some nice piano?« Bugge Wesseltoft schweißt im Societaetstheater
Mit seinem Soloauftritt präsentierte der fantastische norwegische Jazzpianist Bugge Wesseltoft ohne Pause oder Bruch innerhalb zweier Sets zwei scheinbar gegensätzliche Musikwelten. Vor staunenden Augen und begeisterten Ohren verschweißte er beide miteinander im nahezu ausverkauften Saal. Das Erstaunliche dabei: Wesseltoft kommt beim Schweißen ohne Schweißnaht aus und führt seine puren Pianoklänge nach der gefühlten Halbzeit elegischer Klaviaturen nahtlos in ein rhythmisches Labyrinth tablet-gesteuerter elektronischer Kopien, Varianten und das Vielfache dieser Klänge. Aus Anschlägen wurden Sounds und sie machten sich auf den Weg zwischen unaufgeregten, weil machtbewussten Beats. Fans elektronisch improvisierter Musik kamen voll auf ihre Kosten. Die anderen haben es verpasst. Dr.N/ Foto: Egil Henning Hansen




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