Logo DRESDNER

Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen und behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind nach der für Sachsen geltenden Allgemeinverfügung vorerst bis zum 20. April alle Veranstaltungen ausgesetzt.

Ab Montag, den 23. März um 00 Uhr, tritt in Sachsen eine weitere Verschärfung der Allgemeinverfügung in Kraft, nach der das Verlassen der eigenen Wohnung nur noch mit triftigem Grund möglich ist.

Für die veranstaltungsfreie Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, bleibt zuhause, macht das Beste draus und bleibt gesund!




»Selbstbefriedung« im Theaterhaus Rudi
Die Athener Männer befinden sich in Aufruhr, denn all ihre Frauen haben beschlossen, sich ihnen auf unbestimmte Zeit sexuell zu verweigern. Angeführt durch die energische Lysistrate besetzen sie nun mit eisernen Willen die Akropolis. Gezielt nutzen sie den Sexstreik als Machtinstrument, um die Männer dazu zu bringen, den irrsinnigen Krieg zu beenden. Zwischen den Geschlechterfronten entbrennt ein handfester Streit um Emanzipation im häuslichen sowie im öffentlichen Bereich. Doch am Ende fällt den Frauen der andauernde Sexentzug doch schwerer als gedacht.
Bühnamit adaptiert mit »Lysistrata« eine der berühmtesten Komödien Aristophanes´. Unter der Regie von Vivien Woltersdorf und Moritz Greifzu betont die Inszenierung die Aktualität des antiken Stoffes. Im Vordergrund stehen die Darstellungen von sechs unterschiedlichen Liebesbeziehungen und die individuellen Auswirkungen der sexuellen Verweigerung auf diese Paare. Hier werden das provokante Auftragen von Lippenstift sowie ausgiebige, laszive Tanzeinlagen vor den Augen der gierenden Männer zu den stärksten Waffen der Frauen. Dabei bedient das Stück eine Bandbreite der klassischen Geschlechterklischees, wobei diese Stereotypen schließlich öfter relativiert und gebrochen werden als erwartet. Der wiederholte Einsatz von pantomimischen sowie tänzerischen Szenen steht im lebendigen Wechsel zu den hysterischen Streitdialogen. Ein irrwitziger Balztanz auf dem Schlachtfeld der lüsternen Geschlechter. Nicole Scheffel

Weitere Vorstellungen: 13./19./20.6. projekttheater, 20 Uhr & 21./25.6.2013 Kreuzgymnasium, 19 Uhr



« zurück