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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen und behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind nach der für Sachsen geltenden Allgemeinverfügung vorerst bis zum 20. April alle Veranstaltungen ausgesetzt.

Nachdem in Sachsen am 23. März sowie am 1. April weitere Verschärfungen der Allgemeinverfügung in Kraft traten, ist das Verlassen der eigenen Wohnung bis 19. April nur noch mit triftigem Grund möglich.

Für die veranstaltungsfreie Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, bleibt zuhause, macht das Beste draus und bleibt gesund!




STRFKR
am 1. Dezember 2013 im Puschkin. Der Saal war leer und die Stimmung familiär. Einen Vorwurf darf man STRFKR deshalb freilich nicht machen, Sonntagabend ist nun einmal nicht die perfekte Zeit für ein Konzert. Zwei Dutzend Fans fanden den Weg ins Puschkin, zu wenig, um für echte Stimmung zu sorgen. Schade drum, denn schon die Vorband Eletric Ocean People wusste mit melodischen, entspannten Tönen und markanter Sängerin zu überzeugen.

»Starfucker« boten eine handwerklich gute und musikalisch überaus befriedigende Darbietung. Echte Partystimmung kam trotz aufwendiger LED-Show zwar nicht auf, ein rhythmisches, fast meditatives Wippen konnte sich allerdings selbst der größte Kritiker des doch recht eigenwilligen Indietronic nicht verkneifen. Stimmungstechnischer Höhepunkt des Abends war die Coverversion von »Girls Just Want to Have Fun«. Der Gitarrist verließ während der Show die Bühne, um ein paar Akkorde von der Tanzfläche aus zu spielen. Ob versteckter Soundcheck oder missratener Versuch, Stimmung zu machen, bleibt ein Rätsel. Nach einer Stunde war das Album »Miracle Mile« und damit auch das Konzert vorbei, kurz und schmerzlos, ohne Zugabe. Ein wenig Mitleid hatten die Anwesenden mit den Jungs aus Portland schon, leere Hallen sind sie wohl einfach nicht gewöhnt.

Das Gesamtpacket wusste zu überzeugen, zumindest musikalisch. Die fast schon familiäre Atmosphäre hatte wiederum ihr Gutes: Gedränge um die erste Reihe gab es nicht. Die Eletric Ocean People sollte man auf jeden Fall auf dem Radar behalten. Silvio Werner




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