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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen und behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind nach der für Sachsen geltenden Allgemeinverfügung vorerst bis zum 20. April alle Veranstaltungen ausgesetzt.

Nachdem in Sachsen am 23. März sowie am 1. April weitere Verschärfungen der Allgemeinverfügung in Kraft traten, ist das Verlassen der eigenen Wohnung bis 19. April nur noch mit triftigem Grund möglich.

Für die veranstaltungsfreie Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, bleibt zuhause, macht das Beste draus und bleibt gesund!




Kinokonzert: David Herman Düne und Turner Cody am 20. September im Thalia
Zwei Männer, Gitarren, Mundharmonika. Dazu Songs, die berühren und Geschichten, die zum Zuhören gemacht sind. Mehr braucht es nicht für ein gediegenes Kinokonzert.
Der Amerikaner Turner Cody war bereits zum dritten Mal zu Gast auf der Thalia-Bühne. Dass er sich hier wohlfühlt, spürt das Publikum auch ohne dass er es hätte sagen müssen. Turner Cody kommt aus der sogenannten Antifolk-Szene, der u.a. auch Adam Green entstammt. Codys Definition von Anti-Folk heißt an diesem Abend: Countryeskes, Jazziges und Bluesiges, fein versponnen mit mal dünneren, mal dickeren Folk-Fäden. Zwischen den Songs nippt der Schnauzbart- und Hutträger genüsslich an seinem Bierchen und erzählt von Neustadt-Kids, die er beobachtet hat.

Hinter Black YaYa verbirgt sich David Ivar, Frontmann und Songwriter der Band Herman Dune, die wie Cody ein Antifolk-Gewächs ist. In Dresden wandelt Ivar auf Solopfaden und präsentiert seine neuen Stücke auf der Akustischen und auf der Elektrischen. Beeindruckend sind die Beats, die er mit seinem stampfenden Fuß erzeugt. Mit seiner Kapuzen-Hut-Kombi und versteckt hinter Gesichtsbemalung und Bart wirkt der Hüne mystisch-geheimnisvoll. Die Augen meist geschlossen, zieht er seine Zuhörer magisch in seinen Bann. Es entsteht eine Stimmung, die seine dunklen Geschichten von Rache, Mord und Totschlag illustriert, wobei ein schelmisches Grinsen ab und an verrät, dass der Franzose durchaus Humor besitzt. Reminiszenzen an seine eigentliche Band erklingen in Form einiger Songs. Zum Schluss greift sich Ivar ein Mini-Banjo und verzaubert die lauschenden Leute in den Kinosesseln unplugged und schließlich a-capella. Chapeau! Stefan Bast




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