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Hinweis in eigener Sache.

Aufgrund der umfangreichen Maßnahmen und behördlichen Anordnungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sind nach der für Sachsen geltenden Allgemeinverfügung vorerst bis zum 20. April alle Veranstaltungen ausgesetzt.

Nachdem in Sachsen am 23. März sowie am 1. April weitere Verschärfungen der Allgemeinverfügung in Kraft traten, ist das Verlassen der eigenen Wohnung bis 19. April nur noch mit triftigem Grund möglich.

Für die veranstaltungsfreie Zeit möchten wir unsere Leserinnen und Leser über Online-Alternativen und kreative Initiativen informieren und auf dem Laufenden halten: www.dresdner.nu/co19

Also, bleibt zuhause, macht das Beste draus und bleibt gesund!




Die Tanzbaren: Susanne Blech am 30. Mai in der Groove Station
Vor eher kleinem Publikum trat die aus dem Ruhrgebiet stammende Elektropop-Band in Dresden an – mit einem neuen Album und jeder Menge Energie im Gepäck. Die fünf Jungs schafften es im Laufe des Abends immer wieder, das begeisterte Publikum noch weiter anzuheizen. Der Einwand, Susanne Blech liefere zu viel und zu kryptischen Text, um auf den Dancefloor begeistern zu können, löste sich in Wohlgefallen auf. Die kurzweiligen Anmoderationen der Lieder durch Sänger Timon Karl Kaleyta lieferten zwar keine Interpretationsgrundlage der dadaistischen Texte, bewiesen aber die Selbstironie der Band.
Auch musikalisch konnte Susanne Blech überzeugen, der häufig abrupte Einsatzwechsel bringt live eine ganz eigene Dynamik. Nicht nur Lieder aus dem neuen Album »Welt verhindern« wurden vorgestellt, während der zahlreichen Zugaben wurde quasi das gesamte Repertoire aufgeboten. Positiv ist freilich noch die Unkompliziertheit der Band zu erwähnen, die sich nach dem Auftritt unter die Besucher mischte und ganz ungezwungen mit Fans ins Gespräch kam – erfreulich, dass auf Star-Alüren verzichtet wird. Insgesamt lieferte Susanne Blech ein sehr hörenswertes und mitreißendes Konzert. Silvio Werner




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