Stay Home Club Dresden

Getränke online ordern und damit die Kulturszene unterstützen

Um den drohenden drastischen Umsatzeinbußen aktiv entgegenzuwirken, haben die sozial engagierten Getränke- und Lebensmittelunternehmen OSTMOST, Quartiermeister, Solidrinks und Querfeld den Stay Home Club ins Leben gerufen – ein Shop, der in Zeiten der Corona-Krise verschiedene Getränke direkt liefert. Das Konzept startete im März mit regionalen Produkten zunächst in Berlin. Nun konnte parallel zum Berliner Lieferdienst der Stay Home Club Dresden initiiert werden. Das Besondere daran ist, dass alle beteiligten Unternehmen jeweils einen höheren Zweck verfolgen – von sozial bis ökologisch.

Mit jeder Bestellung über den Stay Home Club Dresden wandern 5 € ins Klubnetz Dresden.

Das Tonne-Coronation-Ticket

Für das erste Konzert im Jazzclub Tonne nach Corona gibt es jetzt schon Tickets. Ihr könnt dabei entscheiden, wie viel euer Ticket kosten soll. Es sollten mindestens 25 Euro sein, aber ihr könnt auch mehr bezahlen, um die Tonne und damit das Überleben von Live-Musik zu unterstützen. „Gemeinsam feiern wir die Wiedereröffnung mit einem Abend prall gefüllt mit Überraschungen, der gekrönt wird von einem garantiert fantastischen Live-Konzert.“, teilt die Tonne mit. Das Datum des Coronation-Abends wird bekannt gegeben, sobald es feststeht.

Tickets könnt ihr hier oder hier buchen.

#wemask

Staatliche Kunstsammlungen starten Bau- und Verteilaktion für Behelfsmasken

Auf Initiative des Kunstgewerbemuseums rufen die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) zu einer Bau- und Verteilaktion für Behelfsmundnasenschutzmasken auf. „Als eine ‚rapid response‘, eine unmittelbare Reaktion auf die COVID19-Pandemie, haben wir einen Trickfilm produziert, der auf die vielfältigen Masken verweist, die sich bereits in unseren Sammlungen befinden. Außerdem gibt er eine liebevoll gestaltete Anleitung zum eigenen Herstellen von Behelfsmasken“, so Marion Ackermann, Generaldirektorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Solange der Nachschub industriell oder im Ausland produzierter Masken nicht gesichert ist, helfen derzeit das Selbermachen oder die handwerkliche Herstellung in Kleinserien. Beispiele weltweit zeigen bereits, wie die lokale Produktion den Notstand lindern kann.

Make a mask! Der als Rapid-Response-Aktion entstandene Film des in Berlin lebenden polnischen Designduos chmara.rosinke (Maciej Chmara, Ania Rosinke) soll eine Anleitung zur Produktion von Behelfsschutzmasken bieten und sich „viral“ verbreiten.

Buntes Rettungsprojekt Neustadt

Ab sofort gibt es eine Crowdfunding-Rettungsaktion für die zahlreichen kleinen Neustädter Clubs und Bars, die von der Coronakrise betroffen sind. Die würden sich freuen, wenn ihr mithelft, dass sie überleben.

Hierbei bekommt ihr die Möglichkeit, direkt eure Lieblingsbar bzw. -restaurant zu unterstützen. Einfach auf das passende Dankeschön klicken, dann geht eure Unterstützung direkt an eure Lieblingslocation und nicht in den Gesamttopf. 

Online-Programm im Erich Kästner Haus für Literatur

Das Kästner-Museum in der Villa Augustin bietet trotz der aktuellen Schließzeit ein reichhaltiges Programm.

Programmübersicht:

Das MuMo
Montag: Kleine Kästnereien – Ein interaktives Programm für Kinder und Familien
Mittwoch: Hineingeschaut! Das MuMo öffnet seine Türen und stellt seine mobile Ausstellung vor.
Freitag: Reise-Feuilleton. Ein virtueller Ausflug an die Orte, die das MuMo bereits besucht hat und in absehbarer Zeit besuchen wird.

Im Literaturhaus:
Dienstag: Hinter verschlossenen Türen – Gesprächsreihe mit wechselnden Gästen aus der Dresdner Literaturszene
Donnerstag: Don’t meet but read – Der Literaturclub Meet & Read gibt Leseempfehlungen

Museum:
Sonntag: Ein Museum gibt Auskunft – Einblicke und Geschichten mit besonderen Raritäten aus dem Museum
Teile des Programms werden regelmäßig auf dem Youtube-Kanal hochgeladen.


#kaestnerathome – dahinter verbirgt sich der Aufruf, ein Gedicht (vorzugsweise von Kästner) in irgend einer Form darzustellen. Man kann ein kurzes Video drehen, ein Hörspiel erstellen, ein Bild malen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

#MittwochsMitschnitt

Staatskapelle stellt Konzerte online

Die Sächsische Staatskapelle Dresden bietet ab 8. April jeweils mittwochs um 18 Uhr Musikfreunden die Möglichkeit, Konzerthighlights der vergangenen Jahre als Ersatz für das eigentliche Konzertprogramm zu genießen. Dank UNITEL, langjähriger Produktionspartner der Staatskapelle, der diese Konzerte in den letzten Jahren in höchster Qualität aufgezeichnet hat und die Aufnahmen kostenlos zur Verfügung stellt, wird bis vorerst 6. Mai 2020 ein neuer Mitschnitt als Video on Demand für 48 Stunden abrufbar sein. Den Beginn markiert die Aufführung von Beethovens »Missa solemnis« unter der Leitung von Christian Thielemann mit hochkarätiger Sängerbesetzung von 2010. Weitere Höhepunkte bilden Mitschnitte von Konzerten mit Maurizio Pollini und Anna Netrebko sowie die von Christian Thielemann geleitete Richard-Strauss-Gala anlässlich dessen 150. Geburtstags von 2014.

Der Online-Spielplan:

8. April 2020, ab 18 Uhr
Christian Thielemann | Dirigent
Krassimira Stoyanova, Elīna Garanča,
Michael Schade, Franz-Josef Selig | Solisten
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Beethoven: »Missa solemnis« D-Dur op. 123

15. April 2020, ab 18 Uhr
Christian Thielemann | Dirigent
Maurizio Pollini | Klavier
Busoni: Lustspielouvertüre
Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83
Brahms: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73

22. April 2020, ab 18 Uhr
Bertrand de Billy | Dirigent
Anna Netrebko, Marianna Pizzolato | Solisten
Pergolesi: »Stabat Mater«
Haydn: »Sieben letzte Worte des Erlösers am Kreuze«
Bach: »Erbarme dich« aus der Matthäus-Passion

29. April 2020, ab 18 Uhr
Christian Thielemann | Dirigent
Wagner: »Faust-Ouvertüre«
Liszt: »Faust-Symphonie«

6. Mai 2020, ab 18 Uhr
Christian Thielemann | Dirigent
Christine Goerke, Anja Harteros, Camilla Nylund | Sopran
Richard-Strauss-Gala

Die Streams sind ab dem jeweiligen Datum abrufbar unter: https://www.staatskapelle-dresden.de/mediathek/mittwochsmitschnitt/

Was tun?

“Что делать?” fragte sich der Mann, der vor über einem Jahrhundert dafür sorgte, dass die Welt den Atem anhielt: Lenin. Das sich im April sein Geburtstag zum 150. Mal jährt, ist nun kein Grund zum Feiern. In Zeiten der Krise jedoch ist es ein guter Anlass zum Erinnern. Der Zweck heiligt mitnichten die Mittel.

Fotografie ist ein Werkzeug der Erinnerungskultur. Mit der Ausstellung “Что делать?” – Lenin zwischen Hopp und Pop präsentiert der Verein Kultur Aktiv in der Galerie nEUROPA Arbeiten von acht Fotografen und Künstlern, die unterschiedliche Ansätze für den Umgang mit Lenin-Denkmälern in verschiedenen Ländern des ehemaligen Ostblocks zeigen: ein visuelles Plädoyer für eine differenzierte Auseinandersetzung mit der historischen Figur Lenins und mit seinen Denkmälern.

Die Ausstellung wird bis weit in den Sommer in den Räumen der Galerie nEUROPA in der Bautzener Straße 49 in Dresden präsentiert werden. Da die Galerie jetzt jedoch bis auf weiteres geschlossen bleibt, gibt die virtuelle Vernissage einen Einblick.

#supportyourlocal

Unter diesem Hashtag kann man Cafés, Bars, Restaurants, kleine Einzelhandelsläden und Dienstleister gleich um die Ecke in der Nachbarschaft unterstützen, die ihren Laden derzeit geschlossen halten müssen. Zum Beispiel, indem man online Gutscheine kauft, die nach Ende der Corona-Krise eingelöst werden. In Dresden ist zudem mit dresdner-laeden.de ein digitaler Marktplatz entstanden, der es Ladenbesitzern ermöglicht, einen Online-Shop aufzubauen und Produkte zu vertreiben.

Städtische Museen trotzen Corona-Virus

»Da Sie nicht wie gewohnt zu uns kommen können, kommen wir zu Ihnen«. Gisbert Porstmann, Direktor der Museen der Stadt Dresden, stellt mit diesen Worten ein neues Angebot vor, das ab sofort online zur Verfügung steht. Gemeinsam mit Dresden Fernsehen wurden in der Städtischen Galerie und im Stadtmuseum kurze Filmbeiträge erstellt, die einen Einblick in die Ausstellungen des Landhauses geben. Während in der Städtischen Galerie ausgewählte Werke der ständigen Sammlung vorgestellt werden, präsentiert das Stadtmuseum Porträts berühmter Solisten und Dirigenten aus der Sonderausstellung zum 150. Jubiläum der Dresdner Philharmonie. Zunächst bis zum 20. April geplant, wird täglich ein neuer Beitrag vorgestellt, der Appetit auf die kommenden Museumsbesuche macht. Die Beiträge sind über den Facebook-Kanal oder auch auf dem YouTube-Kanal zu sehen. Das Kunsthaus Dresden veröffentlicht seit kurzem in Fortsetzung auf Facebook, per Newsletter und auf der Webseite Bilder und Hintergrundinformationen zu Werken in der nun geschlossenen aktuellen Ausstellung »Requiem«. Zusätzlich entsteht in Zusammenarbeit mit Gestaltern und Künstlern ein neues digitales Ausstellungsformat, das zur Partizipation einlädt. Die Sammlungen der Museen der Stadt Dresden können in der digitalen Sammlungsdatenbank auf dresden-collection-online.de durchstöbert werden.