Stadion Sommer 2021 startet am 19. Juni im Rudolf-Harbig-Stadion

Lesung Frank Goldammer 2020, Foto: RHS Dresden

Am 19. Juni beginnt im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion die Veranstaltungsreihe Stadion Sommer 2021. Bis 20. Juli stehen Lesungen, Konzerte und Shows ebenso auf dem abwechslungsreichen Programm wie die Live-Übertragung verschiedener Fußballspiele der UEFA EURO 2020. Unter dem Motto „Kultur im Stadion“ ist u.a. am 1. Juli der Dresdner Krimiautor Frank Goldammer zum zweiten Mal im Dynamo-Stadion zu Gast, diesmal mit seinem neuen Buch „Verlorene Engel“. Am 26. Juni ist Puppenspielerin Cornelia Fritzsche mit ihrer Rattendiva Ursula von Rätin und dem Programm „6, Drugs und Ratt’n’Roll“ zu erleben. Und in der neuen Reihe „Dynamo-Kult“ liest Uwe Leuthold am 11. Juli aus seinem Buch „Auswärts alle asozial“. Alle Veranstaltungen finden im VIP-Außenbereich des Dynamo-Stadions statt. Dank eines ausgeklügelten Hygienekonzepts haben bis zu 500 Gäste Platz. 

Los geht’s am 19. Juni mit der Live-Übertragung der EM-Begegnung zwischen der deutschen Nationalmannschaft und dem amtierenden Europameister Portugal. Zu sehen ist das Spiel auf einer fünf mal drei Meter großen LED-Wand. Einlass ist ab 17 Uhr, Anpfiff um 18 Uhr. Auch das dritte Gruppenspiel Deutschlands gegen Ungarn am 23. Juni können Fußballfans im Dynamo-Stadion live miterleben. Einlass ist ab 20 Uhr, das Spiel beginnt 21 Uhr. Darüber hinaus werden ausgewählte Achtelfinal- und Viertelfinalpartien sowie die beiden Halbfinals und natürlich das Finale der Fußball-EM zu sehen sein. Der Eintritt ist zu allen Public Viewing-Veranstaltungen frei.

Stadion Sommer, 19. Juni bis 20. Juli 2021, alle Events unter event-stadion.de

Passat

Ein Kunstprojekt im Auto fährt über Land

Ein Passat Baujahr 1997 wird zum mobilen Ausstellungsraum umfunktioniert

Am Wochenende (12. und 13. Juni) startet ein ungewöhnliches Kunstprojekt in Dresden: Ein Auto wird zum mobilen Ausstellungsraum umfunktioniert. Die von der Dresdner Künstlerin Ina Weise und dem Leipziger Gestalter Christian Göthner entwickelte Ausstellung widmet sich mit Hingabe einem schon nicht mehr ganz zeitgenmäßen Mobilitätskonzept, und einem Kulturraum – dem Auto. Kaum ein anderer Raum hat das Leben der vergangenen Jahrzehnte so geprägt und verändert wie das Auto. Es hat unseren Alltag radikal verändert, aber auch neue Vorstellungen von persönlicher Freiheit und ein neues Verhältnis zur Landschaft hervorgebracht. Sechs Künstlerinnen und Künstler aus Rotterdam, Tel Aviv, Athen und Deutschland wurden von Weise und Göthner eingeladen und zeigen im „Passat“ eine Ausstellung, die unser gespaltenes Verhältnis zum Auto thematisiert: Ein intimer Raum, der mit persönlicher Freiheit und Beweglichkeit in der Welt verbunden ist – und zugleich eine Bedrohung für die natürliche Umwelt.

Das Kunstprojekt fährt über Land, bietet an verschiedenen Orten eine „one-to-one“ Begegnung mit den Kunstwerken in dem intimen Raum des „Passat“ und thematisiert in kleinen, auf den Raum des Autos angepassten, Arbeiten Beschleunigung, Stillstand und Veränderung. Ein Kunstprojekt im Rahmen von 30 Jahre Kunsthaus Dresden. Der umfunktionierte Passat (Baujahr 1997), der die Kunst in die Stadt und auf die Dörfer bringen soll, fährt am Samstag und Sonntag seine ersten Ziele in Dresden an: Das Gartenrestaurant „El Horst“ in der Kleingartenanlage Flora 1 in Striesen (Sa, 16 – 22 Uhr) und das Elbufer unweit des Körnergartens (So, 14 – 18 Uhr).

Weitere Stationen sind:
Sa, 19. Juni Lorenzkirch
So, 20. Juni Espenhain
Sa, 3. Juli Meißen / Kunstverein und Stadtmuseum

Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch 2021 zu Gast in Hellerau

Die 12. Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch sind diesjährig zu Gast im Festspielhaus Hellerau. Nach Abwägung aller denkbaren Szenarien erwies sich die Verlegung ins Europäische Zentrum der Künste Hellerau als sichere Alternative, um das Festival 2021 stattfinden lassen zu können. Der Umbau der Konzertscheune in Gohrisch ist mit erheblichen finanziellen Aufwendungen verbunden, denen in diesem Jahr bei coronabedingt eingeschränkter Platzkapazität, ein großes finanzielles Defizit gegenüber gestanden hätte. Zudem sind die Hotels in der Sächsischen Schweiz noch immer nicht geöffnet. Dies sei ein schöner, aber einmaliger Ausflug nach Hellerau, betont der künstlerische Leiter der Schostakowitsch Tage, Tobias Niederschlag.

Ungeachtet dessen ist die Schar der Solisten und Ensembles, die für das Festival gewonnen werden konnten, erneut prominent besetzt. Die Geiger Gideon Kremer und Dmitry Sitkovetsky werden ebenso erwartet wie die Pianisten Yulainna Avdeeva und Dmitry Masleev, die Formationen Quatuor Danel und das Borodin Quartet sowie kapelle21 unter der Leitung von Petr Popelka.

Schostakowitsch vor Beethoven-Büste in seinem Moskauer Arbeitszimmer; Copyright Foto: DSCH Publishers Moscow

„Bei der Zusammenstellung des Programms war es uns wichtig, den Fokus in besonderer Weise auf den Namensgeber des Festivals zu richten“, so Tobias Niederschlag. „Deshalb stehen etliche Werke von Dmitri Schostakowitsch auf dem Programm, die bislang nie bei den Schostakowitsch Tagen erklungen sind.“ Zudem werden erneut mehrere Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen von Schostakowitsch präsentiert. Das Eröffnungskonzert am 24. Juni wird vom Quatuor Danel mit den Streichquartetten Nr. 2 und Nr. 5 gestaltet. Weiterhin auf dem Programm stehen u.a. am 26. Juni um 11 Uhr ein Wandelkonzert im Umfeld des Festspielhauses, eine Kammermatinee mit Buchpräsentation (25. Juni, 11 Uhr), der Dokumentarfilm „A Journey of Dmitry Shostakovich“ (26. Juni, 16 Uhr), der Schostakowitschs letzte große Reise von Moskau nach New York 1973 zum Thema hat, sowie eine Aufführung mit Beethoven-Bearbeitungen von Schostakowitsch (27. Juni, 11 Uhr) mit der kapelle21.

12. Internationale Schostakowitsch Tage Gohrisch zu Gast in Hellerau, 24. bis 27. Juni; genaues Programm und Tickets unter schostakowitsch-tage.de

Landesbühnen Sachsen laden zum Rathener Theatersommer ein

Ein gewitzter und kluger Junge namens Peter Pan eröffnet  am 5. Juni 2021 das Theaterzelt im Kurort Rathen. Die Vorbereitungen für den Theatersommer laufen in Radebeul an den Landesbühnen Sachsen.  Kostüme wurden genäht und probiert, Bühnenbilder  und Dekorationen gebaut und natürlich proben Künstlerinnen und Künstler für ihre Inszenierungen.

Peter Pan (Felix Lydike), Foto: René Jungnickel

Manuel Schöbel, Intendant der Landesbühnen Sachsen,  freut sich „nach dem endlosen Warten auf das Wiedereröffnen des Theaters hier in Radebeul durch den Lockdown schon auf die Sommersaison in diesem Jahr. Nach der langen Verzögerung durch die Corona-Pandemie konnten wir am 9. Mai 2020 zur ersten Spielzeit im Theaterzelt starten und bis August viele Einheimische und Touristen als Besucher begrüßen. Für mich und auch die Zuschauer hat sich das Theaterzelt von André Sarrasani  gut  in die Landschaft eingefügt. Nun freuen wir uns auf den Sommer 2021 im Theaterzelt und dann auf die Wiedereröffnung unserer Felsenbühne 2022.“

Das Theaterzelt dient für zwei Sommer als Ausweichspielstätte für die Felsenbühne Rathen, die bis 2022 umfangreich umgebaut wird.

Premieren und Spielpläne für das Theaterzelt Rathen 2021:

„Peter Pan“ von Manuel Schöbel nach Motiven des Romans von James Matthew Barrie, Premiere am 5.6., 18 Uhr
„Annie Get Your Gun“, Musik und Liedtexte von Irving Berlin; Buch von Herbert und Dorothy Fields;  Deutsche Fassung von Hauke Jensen, Premiere am3.7., 19 Uhr
„Kiss me, Kate“, musikalische Komödie von Samuel und Bella Spewack, Musik und Gesangstexte von Cole Porter, Premiere am 30.7., 19 Uhr
 „Pettersson und Findus“ von Sven Nordquist in einer Bearbeitung von Dagmar Leding, ab 17.7., 18 Uhr
„Ja, so warn’s die alten Rittersleut’“    ab 1.8., 19 Uhr  Im Theaterzelt

Zudem wird es im Theaterzelt noch Gastspiele geben. Alle Infos und Tickets unter Rathener Theatersommer.

tjg. startet mit 53 Vorstellungen auf zwei Bühnen ins Sommertheater

Das NEINhorn, Foto: Marco Prill

Nachdem das tjg. theater junge generation bereits am Pfingstmontag den analogen Spielbetrieb im Haus wieder aufgenommen hat, sind ab sofort Karten für die insgesamt 53 Sommertheater-Vorstellungen erhältlich. Los geht’s mit der Premiere der Puppentheaterinszenierung „Das NEINhorn“ (nach Marc-Uwe Kling und Astrid Henn, in einer Fassung von Christoph Macha und Johanna Zielinski, Puppentheater, ab 4) im Sonnenhäusel im Großen Garten am 16. Juni. Ab 19. Juni kehrt außerdem „Das doppelte Lottchen“ (nach Erich Kästner, in einer Fassung von Henning Bock und Jürgen Popig, Schauspiel, ab 6) mit viel Live-Musik und Sommerferiencharme auf die eigens dafür eingerichtete tjg.-Freilichtbühne am Kraftwerk Mitte zurück.

Alle aktuellen Termine sowie Informationen zu den aktuellen Hygieneregeln finden sich unter tjg-dresden.de.

Dresdner Musikfestspiele starten am 4. Juni den Livebetrieb vor Publikum

Dank der positiven Inzidenzentwicklung können die Musikfestspiele vom 4. bis 13. Juni 2021 zehn Konzertprogramme in Kulturpalast und Stallhof präsentieren. Künstler wie der Albrecht Mayer und Boris Giltburg, das Dresdner Festspielorchester unter Ivor Bolton, die New York Gypsy Allstars, Max Mutzke, Rudolf Buchbinder oder Pablo Sáinz-Villegas haben sich aufgrund der eingeschränkten Platzkapazität bereiterklärt, zweimal zu spielen, um möglichst vielen Zuschauern den Konzertgenuss zu ermöglichen. Die meisten von ihnen stehen in Dresden zum ersten Mal nach langer Zeit wieder auf einer Bühne vor Publikum.

Die Dresdner Musikfestspiele freuen sich, mit Beginn dieses Juni-Festivals ihre Partnerschaft mit Volkswagen erneuern zu können. Als langjähriger Partner der Musikfestspiele trägt Volkswagen maßgeblich dazu bei, das Programm auch unter schwierigen Bedingungen zu ermöglichen und so den Weg für das Wiedersehen von Kultur und Livepublikum zu ebnen. Mit ihrem Streaming-Auftakt vom 24. Mai bis 3. Juni setzten die Musikfestspiele die im vergangenen Jahr mit Unterstützung von Volkswagen begonnene Kulturarbeit im digitalen Raum fort. Für den Künstlertransfer im Rahmen der Livekonzerte stellt Volkswagen einen Shuttleservice mit dem vollelektrischen ID.4 zur Verfügung.

Programm und Tickets für das Juni-Festival unter musikfestspiele.com


Staatsschauspiel Dresden spielt ab 1. Juni wieder

Mit der Uraufführung von „Konferenz der Abwesenden“ gibt das Staatsschauspiel Dresden den Auftakt zu einem Juni mit fünf Premieren. Eine Produktion von Rimini Protokoll, die in der Krise einer Pandemie die Antwort radikal in weltweiter Zusammenarbeit findet. Und doch ist diese zutiefst lokal verankert – im Setting einer Konferenz, zu der niemand anreisen kann und Menschen aus der eigenen Stadt die Identität eines abwesenden Konferenzgastes übernehmen, um ihm so den eigenen Körper, die eigene Stimme und die eigene Anwesenheit zu leihen.

Am 4. Juni folgt die digitale Premiere von „Das Buch der Unruhe“ nach Fernando Pessoa, die von 22 bis 6 Uhr des Folgetages live aus dem Lichthof des Albertinums gestreamt wird. Unter der Regie von Sebastian Hartmann entstand keine Inszenierung im herkömmlichen Sinn, eher eine theatrale Installation zu Pessoas Lebenskonzeption, in der bewusste Isolation und Kontemplation, Schlaf und Traum, wichtiger als das aktive Alltagsleben sind. Die achtstündige Aufführung findet deshalb in der Zeit des Schlafes, für die Dauer einer Nacht, statt.

Trilogie der Sommerfrische“ von Carlo Goldoni in der Regie von Rafael Sanchez ist am 11. Juni, 19.30 Uhr, die erste Premiere, die nach langer Zeit wieder auf der großen Bühne im Schauspielhaus zu sehen sein wird. Passend für die Zeit, in der wir uns langsam wieder optimistisch mit der Planung von Urlauben befassen – und in der die Sommerfrische im eigenen Land eine neue Renaissance erlebt. Die B-Premiere findet am 12. Juni statt.

Und auch die Bürger-Bühne freut sich darauf, am 18. Juni, 19.30 Uhr im Kleinen Haus
Die Räuber*innen“ nach Friedrich Schiller (Regie: Yves Hinrichs) mit Jugendlichen endlich vor Publikum zu zeigen.

Anschluss von Jaroslav Rudiš beschließt am 25. Juni den Premierenreigen; Foto: Sebastian Hoppe

Die Uraufführung von „Anschluss“ von Jaroslav Rudiš, inszeniert von Alexander Riemenschneider, beschließt am 25. Juni, 19.30 Uhr  im Kleinen Haus den Premierenreigen im Juni (B-Premiere am 26. Juni). Grenzorte und die Erfahrungen von Menschen, die dort leben, und die Sehnsucht nach Sicherheit und Identität, die mit klaren Grenzen oftmals Hand in Hand zu gehen scheint, stehen in diesem Werk, das im Auftrag des Staatsschauspiels Dresden entstanden ist, im Mittelpunkt. Das Stück spielt an der sächsisch-böhmischen Grenze am Bahnhof eines einst mondänen Luftkurortes.

Ab 2. Juni ist das Kassen- und Servicezentrum im Schauspielhaus (Theaterstraße 2) montags bis freitags von 10 – 18.30 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Die Abendkasse beginnt jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Im Kleinen Haus (Glacisstraße 28) bleibt die Tageskasse geschlossen, die Abendkasse öffnet auch hier jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Update 2. juni: Die für den 4. Juni geplante Livestream-Premiere „Das Buch der Unruhe“ muss aus technischen Gründen auf den 11. Juni verschoben werden.

Semperoper nimmt Spielbetrieb vor Publikum wieder auf

Der Vorverkauf für die Voraufführungen von »A Collection of Short Stories« beginnt am 3. Juni um 10 Uhr. Karten sind ausschließlich über das Online-Buchungsportal der Semperoper erhältlich. Mit den Vorstellungen des mehrteiligen Ballettabends begrüßt die Semperoper Dresden ab dem 12. Juni ihr Publikum zurück im Zuschauerraum.

A Collection of Short Stories

Neben Konzerten der Sächsischen Staatskapelle und den Ballettabenden stehen weitere Vorstellungen von Mozarts »Die Zauberflöte« in der aktuellen Inszenierung von Josef E. Köpplinger mit René Pape, beziehungsweise Tilmann Rönnebeck als Sarastro, auf dem Ersatzspielplan. Die Verleihung des 12. Dresden-Preises sowie eine Semper Soiree des Jungen Ensemble werden ebenfalls vor Gästen in der Semperoper stattfinden. Unter dem Aufbruchsstimmung verheißenden Titel »Andiamo« interpretiert das Junge Ensemble begleitet am Klavier Arien und Ensembles der Italienischen Oper.

Weitere Veranstaltungen sind geplant. Als ein sommerliches Highlight ist die Opern-Air-Premiere von Mischa Spolianskys Kabarett-Revue »Wie werde ich reich und glücklich?« auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch Anfang Juli vorgesehen. Ebenso laufen die planerischen Vorbereitungen für weitere Vorstellungen des Semperoper Ballett und eine Ballett-Gala in Kooperation mit der Palucca Hochschule auf einer Freiluftbühne in der Palucca Hochschule.

Karten für die bis zum Ende der laufenden Spielzeit geplanten Veranstaltungen sind ausschließlich online erhältlich. Der Kartenvorverkauf wird sukzessive aufgenommen und unter Vorbehalt von Änderungen des Spielplans rechtzeitig bekannt gegeben. Ab 3. Juni, 10 Uhr sind daher nur die Karten für die beiden Ballettabende (12. und 13. Juni) unter semperoper.de zu erwerben.

Picknick-Konzerte gehen mit Meute ab 11. Juni in eine neue Runde

Die Pandemie beschert uns nun schon das zweite Jahr in Folge einen Alltag ohne Club-Shows und einen Sommer ohne Festivals. Die meisten Konzepte, um Live-Musik unter Corona-Auflagen veranstalten zu wollen, haben ein Problem: der fehlende Abstand. Daher kam schon im vergangenen Frühjahr die Agentur »Landstreicher Konzerte« auf die Idee, Musik-Acts zum Picknick auf der grünen Wiese anzubieten. Konkret bedeutet das: Shows im Freien, auf eigener Decke in gemütlicher Sunset-Atmosphäre. Snacks und Getränke können von zuhause mitgebracht werden. Das Ergebnis: Mehr als 30.000 Besucher kamen zu 42 Konzerten in Berlin, Dresden, Köln, Leipzig und Münster – es wurde ausgelassen gefeiert und trotzdem die geltenden Auflagen nicht aus den Augen verloren.

Nun steht im Juni die Neuauflage in der Rinne im Ostragehege an. Den Wiesen-Reigen eröffnet am 11. Juni die Techno-Marching-Band Meute, gefolgt von einer Hip-Hop-Meute, bestehend aus Ahzumjot, Lgoony, Dexter, Cashmiri, Lugatti & 9Ine, am 12. Juni. Angekündigt sind zudem szeneübergreifend bekannte Namen wie u.a. Antilopen Gang, Campino, Provinz, Leoniden, Provinz, Paul van Dyk, Giant Rooks sowie Familienkonzerte mit Deine Freunde und Unter meinem Bett. Von wegen Lisbeth beschließen dann am 4. Juli die Picknick-Saison 2021.
H.K.

Alle Picknick-Konzerte und weitere Infos unter: picknick-konzerte.de

Performances an der Robotron-Kantine

Beethoven Today Actions von Wagner Moreira am 29. Mai und Schaumaktion XII Overwhelm von Stephanie Lüning am 30. Mai

Stephanie Lüning: Schauminsel; Foto: Thomas Gerhards

Wagner Moreira gestaltet gemeinsam mit der Tanzcompagnie exklusive Tanzperformances in physischen und virtuellen Räumen, an außergewöhnlichen oder unkonventionellen Orten wie Bahnhöfen, Brücken, Wohnzimmern, Gärten, Kirchen, Straßenbahnen und im Internet. Zur Musik von Ludwig van Beethoven agieren die Tänzerinnen und Tänzer der Landesbühnen Sachsen als Solisten oder im Duett mit Tanzminiaturen voller Poesie, Gelassenheit und Spontaneität. 

Die Schaumaktion XII Overwhelm von Stephanie Lüning wurde eigens für den Ort konzipiert. Sie wird nur wenige Stunden zu sehen sein und bildet die vierte und letzte Etappe des Projektes Prelude Nordost Südwest des Kunsthauses Dresden, zu dem André Tempel, Ina Weise, Henning Haupt und Stephanie Lüning temporär bis zum 6. Juni die Außenfassade der Robotron-Kantine bespielen.

Tanzperformance am 29. Mai, 11 – 12 Uhr, Schaumaktion mit Robotronwalk, einer Architekturführung des Netzwerks Ostmodern am 30. Juni, 15 – 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.