Music for a new society

Festival und Konferenz MusicMatch findet diesjährig digital statt

Zum fünften Mal findet das MusicMatch Festival schon in der Dresdner Neustadt statt. Eine gute Gelegenheit für Popmusiker oder solche, die es werden wollen, ihre ein Jahr lang angestaubten Kontakte und Netzwerke wieder ein wenig aufzufrischen. Auch musikalisch hat das Festival dieses Jahr einiges zu bieten. So wird die Hamburger Rapperin Haiyti als Headlinerin gemeinsam mit Pöbel MC in einem Live-Web-Concert auftreten. Zudem wird auch eine Online-Party aus dem Sektor Evolution gestreamt.

Haiyti, Copyright Photo: Roberto Cassian

Nachdem unglücklicherweise das letztjährige Festival virusbedingt zwei Wochen vor Beginn abgesagt werden musste, gab es aufgrund der Kurzfristigkeit für die Veranstalter keine Möglichkeit mehr ins Digitale auszuweichen. Das ist dieses Jahr anders. Die Veranstalter planen flexibel. Sollte die Möglichkeit für eine (natürlich abgespeckte) Präsenzveranstaltung bestehen, wird es diese geben. Falls die Infektionsrate dem aber im Weg steht, steht eine digitale Lösung parat. Natürlich würde man sich wünschen persönlich ins Gespräch kommen zu können und auch die Live-Konzerte lieber in der ersten Reihe genießen, als zu Hause am Rechner. Die Verlagerung ins Netz hat aber auch Vorteile: Gäste, die sonst nach Dresden anreisen müssten, haben es einfacher am Austausch teilzunehmen.

Wie schon zwei Jahre zuvor liegt der Fokus des Konferenzteiles auf politisch und gesellschaftlich relevanten Themen, allerdings aus dem dezidierten Blickwinkel der lokalen Pop-Strukturen. So handeln die Workshops und Vorträge zum Beispiel vom Arbeitskampf als Musiker, den Finanzierungsmöglichkeiten von Veranstaltungen auch jenseits staatlicher Kulturförderung und die Nachhaltigkeit von Clubbesuchen. Alles in allem geht es auch darum, die Politik von der Notwendigkeit der Förderung der lokalen Strukturen zu überzeugen. Langfristiges Ziel ist eine Institutionalisierung der Kulturschaffenden, wie es sie auch schon in anderen Bundesländern in Form von Pop-Büros gibt. Hoffen wir, dass auch dieses Jahr wieder einige neue Matches aus dem Festival hervorgehen.
Gregor Hens

MusicMatch Festival & Konferenz, findet vom 30. April bis 2. Mai digital unter music-match.biz statt. Das All-in-One-Ticket kostet 12 €, alternativ die beiden Web-Concerts oder die Konferenzinhalte für je knapp 6 €. Timetable: http://www.music-match.biz/wp-content/uploads/2021/03/timetable_MM21-1.jpg

Portraits – Hellerau Photography Award

Jahresausstellung in den Technischen Sammlungen

Die Jahresausstellung des internationalen Wettbewerbs findet 2021 erneut in den Technischen Sammlungen Dresden statt und zeigt zeitgenössische fotografische Positionen unter dem Motto „Togetherness“. Einige Werke reflektieren die medizinische Seite von Hilfeleistungen, Erschöpfung, die Folgen von Vereinsamung und Abschied. Andere würdigen ganz allgemein die Kraft des menschlichen Miteinanders, das Wiederzusammenrücken nach Monaten der Trennung oder interpretieren auch fragwürdige Rituale, die auf die Schaffung von Gemeinschaft abzielen.

26 Künstlerinnen und Künstler aus zehn Ländern, darunter Yolanda del Amo (USA), Constanza Portnoy (Argentinien), Sarah Mei Herman (Niederlande) und Tamara Eckhardt (Deutschland) sind mit Arbeiten vertreten. Zu sehen sein werden auch aktuelle Serien des Leipziger Fotografen Ingmar Björn Nolting (Vonovia Award für Fotografie 2020) und des französisch-polnischen Fotografen Tim Franco. Die Ausstellung erstreckt sich vom großen Wechselausstellungsraum über die ständigen Ausstellungen bis in den Turm des Ernemannbaus. Der Portraits – Hellerau Photography Award 2021 ist die bedeutendste internationale Ausstellung für Fotografie in Sachsen. Zu sehen sind Fotos von Kleinformat bis zu Tafelbildgröße, Zitate traditioneller Bildformen und ungewöhnliche Perspektiven auf ein bewegtes Jahr.

Blick in die Ausstellung der Residenzpreisträgerin Agata Wieczorek in Hellerau, Foto: Peter Fiebig

Die Ausstellung ist ab 18. April in den Technischen Sammlungen zu sehen. Mit einem vorher gebuchten Zeitfenster (online www.etermin.net/museen-dresden oder unter Telefon 0351-4887272); Kontaktadresse und einem tagesaktuellen negativen Coronatest ist ein Museumsbesuch möglich. Die Residenzpreis-Ausstellung öffnet am 12. Mai 2021 im Ausgangspunkt und „Stammhaus“ des Wettbewerbs, dem Festspielhaus Hellerau. Die Preisverleihung ist auf YouTube zu sehen.

Instant Composition im Hole of Fame

Instant Composition, Tafelhalle Nürnberg 2019, Photo by Philipp Dittmar

Im Sommer lädt der Hole of Fame e.V. zehn Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen zeitgenössischer Tanz und elektronische Musik zu einer interdisziplinären und offenen Forschungsresidenz nach Dresden ein. Das dem Projekt zugrundeliegende künstlerische Konzept der »Instant Composition« ist ein von Melina Geitz (Nürnberg) entwickeltes performatives Improvisationsformat, bei dem sowohl Tanz als auch Musik zeitgleich improvisiert werden. Dabei wird das Publikum mit einbezogen, kann so dem Prozess beiwohnen und diesen beeinflussen.

Am Ende dieses Prozesses steht eine abendfüllende Performance, diese soll aber nicht Schwerpunkt des Projektes sein. Im Vordergrund soll der künstlerische Prozess und die darin entstehenden Wissens- und Erfahrungszuwächse selbst stehen, die bei abendlichen Showcases der Öffentlichkeit vermittelt werden. Um das Projekt zu realisieren, hat der Hole of Fame e.V. eine Crowdfunding-Kampagne bei 99 Funken gestartet. Bis zum 6. Juni 2021 kann gespendet werden.

Kunst an der Außenfassade der Robotron-Kantine

v.l.n.r.: Annekatrin Klepsch, Richard Stratenschulte (Städtische Museen), Gisbert Porstmann (Direktor Städtische Museen Dresden), Foto: Heinz K.

Seit 10. April ist die erste Etappe des Kunstprojektes „Prelude Nordost Südwest“ an der Außenfassade der Robotron-Kantine im Lingnerpark zu sehen. Das Projekt des Kunsthaus Dresden wurde gemeinsam mit weiteren Partnern der Dresdner Kulturszene initiiert und soll das Vorspiel einer für 2022 im öffentlichen Raum geplanten internationalen Ausstellung bilden, die in Zeiten der Pandemie und des kulturellen Stillstands Kunst temporär an (neue) Orte im Stadtraum bringen will. Vier ausgewählte Dresdner Künstlerinnen und Künstler, André Tempel, Ina Weise, Henning Haupt und Stephanie Lüning, bespielen bis zum 6. Juni die Außenfassade der Robotron-Kantine, einem wichtigen, durch Vandalismus und Verfall bedrohten Bau der Ostmoderne im Herzen der Stadt.

Folienummantelte Außenfassade der Robotron-Kantine, Foto: Heinz K.

Den Anfang der künstlerischen Bespielung der Außenfassade markiert André Tempels Folienummantelung, die der Künstler jedoch nicht als Verpackung oder Verhüllung verstanden wissen will, sondern als Bezugnahme zu dem herausragenden Bau der Ostmoderne. „Die Bespielung der Fassade ist als Prozess angelegt, beginnt mit der Arbeit von André Tempel und jeweils im Abstand von zwei Wochen kommt eine weitere künstlerische Arbeit dazu“, erläutert Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses. Dazu gab es am heutigen Mittwoch einen Vor-Ort-Pressetermin, bei dem die Intention des Kunsthaus Dresden sowie der Kooperationspartner wie Städtische Museen Dresden, Kunstfond, Galerie Ursula Walter, Konglomerat e.V. und Förderverein des Kunsthaus Dresden erörtert wurden. Die Landeshauptstadt Dresden hat 100.000 Euro für die Zwischennutzung der Robotron-Kantine und die Außenbespielung bis 2022 zur Verfügung gestellt, wie Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch betont. Ihr ist es wichtig, dass der im Privatbesitz befindliche Bau auch erhalten bleibt. Für die Kunst. Sollte man anfügen.
Heinz K.

Blick ins Innere der Kantine: Im Sommer soll hier die Ostrale Biennale stattfinden, Foto: Heinz K.

Interventionen an der Robotron-Kantine: ab 10. April André Tempel, ab 22. April Ina Weise, ab 6. Mai Henning Haupt, Performance am 13. Mai, 15 Uhr, von Stephanie Lüning. Im Anschluss an die Performance lädt das Netzwerk Ostmodern zur Architekturführung ein.

sing@home – Der Bürgerchor am Kulti

Singen verbindet und Singen verändert – auch digital. Mit der sing@home-Reihe des Bürgerchores am Kulti lädt die Dresdner Philharmonie am Montag, 12. April, um 19 Uhr alle Singbegeisterten zum gemeinsamen Musizieren vor dem Bildschirm ein. Per YouTube-Livestream von der Bühne des Kulturpalasts nehmen Chorleiter Gunter Berger und Ensemble bereits zum dritten Mal mit auf eine musikalische Reise um die Welt – und ihr singt vom heimischen Sofa aus mit! Die Noten gibt es auf der Website der Dresdner Philharmonie vorab zum Download und werden direkt im Livestream eingeblendet.

Filmfest Dresden #Sofascreening

Vom 13. bis 18. April hätte das 33. Filmfest Dresden stattgefunden. Wie bereits im vergangenen Jahr, muss das Internationale Kurzfilmfestival 2021 erneut verschoben werden und hofft nun, euch vom 13. bis 18. Juli begrüßen zu können. Um die Festivalwoche nicht kurzfilmfrei verstreichen zu lassen, hat das Filmfest Dresden ein kleines „Festivalprogramm“ vorbereitet: mit digitalen Screenings von Festivalfilmen für Groß und Klein sowie Zoom Live-Gesprächen (in Englisch) mit Akteuren der diesjährigen Sonderprogramme. Außerdem wird das ursprünglich für den Kurzfilmtag (21. Dezember) geplante Filmquiz nun digital nachgeholt. Am 16. und 17. April heißt es also „Watch Shorts. Play Hard.“ in Kooperation mit der GrooveStation Dresden. Die Woche eröffnen wird zudem die Premiere des diesjährigen Festivaltrailers, gestaltet von der Animationskünstlerin Renata Gąsiorowska (u. a. CIPKA/PUSSY, Gewinnerfilm Goldener Reiter Beste Animation im Internationalen Wettbewerb & ARTE-Kurzfilmpreis beim FFDD17).

Immer um 15 Uhr präsentieren die Family Shorts einen Kinder- bzw. Jugendkurzfilm, um 20 Uhr schließt sich dann ein Kurzfilm aus dem #ffdd21 Wettbewerbs- bzw. Sonderprogramm an. Verfolgen könnt ihr das alles sowohl auf der Filmfest-Website als auch auf den Social-Media-Kanälen sowie auf youTube. #FFDDathome #sofascreening

Inter | Trotz | Aktion mit Alwin Weber

Der Musiker und Medienkünstler Alwin Weber (CircuitCircle alias SchrägeRunde) arbeitet seit nunmehr zwei Monaten an seiner Ausstellung „Pineal Gland Studies“, die er nach seinem artist-in-residency-Aufenthalt im Medienkulturzentrum im Kraftwerk Mitte realisieren konnte. Unter dem Motto „Inter | Trotz | Aktion“ hat er an der Ausstellung geplant und gearbeitet, denn das kreative Schaffen sollte auch trotz der aktuellen kulturellen Schieflage nicht aufhören.

Auf der Webseite des Medienkulturzentrums wird die Eröffnung und eine Klangperformance am 8. April gestreamt und dokumentiert. Es gibt die Möglichkeit, sich in dieser Liste einen 1-stündigen Slot zu buchen, um die Ausstellung in „echt“ zu besuchen. Dazu ist allerdings ein negativer Schnelltest erforderlich, da es in einem öffentlichen Gebäude stattfindet. Es stehen für jeden der drei Tage 5 Slots für max. 5 Personen zur Verfügung, es wäre schön wenn sich interessierte Menschen da selbstständig und rücksichtsvoll eintragen.

Die Ausstellung ist vom 8. bis 10. April in der Zeit von 15 bis 20 Uhr im Kraftwerk Mitte 3 zu sehen.

Pause, aber keine Kunstpause

Tonlagen mit Auflagen: Die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik stehen unter dem Motto »Pause« und finden ausschließlich digital statt

Alva Noto, Photo Credit: Nikolaus Brade

Das 1987 von Udo Zimmermann als »Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik« auf der Schevenstraße ins Leben gerufene, zwischenzeitlich in »Tonlagen« umbenannte und nach Hellerau verpflanzte Festival, erlebt eine weitere Metamorphose. Seit 2019 unter der Leitung von Moritz Lobeck, will das nunmehr als »Tonlagen – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik« firmierende Festival aller zwei Jahre aktuelle Entwicklungen in der Musik und zeitgenössischen Kunst präsentieren und diskutieren. Die Festivalplanung erscheint in diesem Jahr besonders schwierig unter der Prämisse von Kontaktvermeidung und dem Damoklesschwert, das mit der Orientierung an Inzidenzwerten über Präsenzveranstaltungen schwebt.

Eine echte Herausforderung in einer Zeit, in der Festivals und Musikevents eigentlich gar nicht stattfinden können. Dementsprechend passt dazu das diesjährige Motto der Tonlagen: »Pause«. Der Alltag pausiert, damit die Kunst ihren Platz finden kann. Was kann da ein Festival leisten? »Für mich wären da mehrere Punkte wichtig«, sagt Moritz Lobeck. »Ich würde gerne sichtbar machen, welche Ensembles und Initiativen für zeitgenössische Musik es hier vor Ort gibt, in Dresden, in Sachsen. Bis 2009 hieß die Veranstaltung auch ‚Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik‘, diese Bezeichnung habe ich bewusst wieder aufgegriffen und als Untertitel zu ‚Tonlagen‘ ergänzt. Ausgehend von diesem regionalen Fokus ist ein weiterer Gedanke, weniger auf Kompositionsaufträge und die Fließbandproduktion neuer Stücke zu setzen, als vielmehr Ensembles selbst in den Fokus zu rücken.«

Der regionale Fokus eröffnet für Lobeck aber auch eine Chance, denn durch Corona »wird das Motto jetzt noch zentraler, denn wir müssen mit Tonlagen immer wieder pausieren, um alle geplanten Programmschwerpunkte zeigen zu können.«, sagt Lobeck zu denm mehrteiligen Festival. Der bewusst gewählte regionale und historische Blick spiegelt sich dann auch in Teilen des Programms wider. So sind mit AuditivVokal Dresden, Sächsische Staatskapelle, Elbland Philharmonie, Ensemble Avantgarde, Contemporary Insights, El Perro Andaluz oder ensemble courage zahlreiche lokale Ensembles im Programm vertreten.

Eröffnet werden die Tonlagen am 11. April allerdings nicht wie geplant mit dem Leipziger Ensemble »Contemporary Insights«. Die Veranstaltungen finden nun aufgrund der Corona-Verordnung, die keine Live-Veranstaltungen mehr zulässt, ausschließlich online als Video- oder Live-Streams sowie als Rundfunk-Übertragungen statt. Stattdessen zu erleben: »Podcast from HELL Episode 4 – Das Andere in der Musik?« DDR-Lieder – eine Talkrunde zu verschiedenen Perspektiven zur Aufarbeitung der Musik der DDR anlässlich des 35-jährigen Jubiläums des Dresdner Zentrums für zeitgenössische Musik.

So geht es dann mit dem Komponisten und Gitarristen Frieder Zimmermann und seinem Projekt »4 Seiten//6Saiten« am 14. April auf einen Ausflug an den Ort seiner Kindheit nach Prohlis, wo seine für 20 E-Gitarren und Verstärker entwickelte Komposition aufgeführt wird. Mit »433X22« begleitet John Cages legendäre Komposition 4‘33 in Kooperation mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden jeden Morgen des Festivals. »An Invitation to« von Julian Charrière wird sich als installative Rave-Performance an jedem Abend des Festivals weiterentwickeln. Robert Lippok und Maryvonne Riedelsheimer werden das Festival mit einer spekulativen musikalischen Studie am 2. Mai beschließen. Außerdem präsentiert Ensemble Modern »XERROX 4« von und mit Carsten Nicolai alias Alva Noto, und das Berliner Trickster Orchestra veröffentlicht im Rahmen des invasiven Projektes »Disturbing the Universal« sein neues ECM-Album.

Neben einem Fokus auf experimentelle Musikfilme in der DDR sind (kuratiert von Gisela Nauck und Jens Schubbe und in Kooperation mit dem Deutschlandfunk) Uraufführungen u.a. von Paul-Heinz Dittrich und Helmut Oehring geplant. In einem Podcast diskutiert der Musikwissenschaftler Jakob Auenmüller verschiedene Perspektiven zur Aufarbeitung der ostdeutschen Kunst in der Nachwendezeit.
Heinz K.

Tonlagen – Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik, 11. April bis 2. Mai; aktualisiertes Programm und Tickets unter hellerau.org

beuteLkunst – die Kunst, die du mitnehmen darfst

Ferienangebote zum Mitnehmen aus der JugendKunstschule Dresden

Thea Kirchhof ist eine von drei Freiwilligendienstleistenden an der JugendKunstschule Dresden. Alle drei bereiteten zuerst das Osterferienprogramm und nun die Aktion „beuteLkunst“ mit vor.

Weil die Osterferienangebote nicht stattfinden können, startet die JugendKunstschule Dresden die Aktion „beuteLkunst – Kunst, die Du mitnehmen darfst“. Kinder und Jugendliche aus Dresden dürfen sich am 6. und 7. April von 10 bis 12 Uhr Materialpakete mit Anleitungen an drei verschiedenen Standorten der JugendKunstschule Dresden abholen: Am Schloss Albrechtsberg, Bautzner Straße 130 in Loschwitz, im Palitzschhof, Gamigstraße 24 in Prohlis und im Club Passage, Leutewitzer Ring 5 in Gorbitz. Für alle, die mit den Ferienprojekten „to go“ alleine nicht weiterkommen, gibt es zudem Video-Sprechstunden, die man über einen QR-Code auf der Anleitung öffnen kann. Bei der Abholung wird darum gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die Kunstbeutel werden verteilt, solange der Vorrat reicht. Mehr Informationen gibt es unter jks-dresden.de.

Abflug Terminal Sofa

Familienurlaub mit dem tjg. in den Osterferien

Sicher verreisen in den Osterferien? Und auch noch schön weit weg? Das tjg. theater junge generation hat für sein beliebtes digitales Begegnungsformat „Abflug Terminal Sofa“, das Familien einlädt, mit Mitgliedern des Ensembles auf virtuelle Reise zu gehen, kurzfristig zusätzliche Ferientermine angesetzt. Die Möglichkeiten reichen etwa von Dschungelerkundung über Safari in der afrikanischen Steppe bis hin zu einer Wandertour am Polarkreis. Gereist wird vom Sofa aus über den Videokonferenzdienst Zoom, unterwegs warten kleine Abenteuer und Interaktionen an verschiedensten Zielen.

Eine Reise für Familien mit Kindern ab 4 Jahren dauert ca. 40 Min., Abflugtermine sind am 5./9./10. April jeweils 16 Uhr. Familien mit Kindern ab 8 Jahren reisen ca. 50 Min., Termine dafür: 6.April, 18 Uhr sowie 7./8./11. April, jeweils 16 Uhr. Kostenlose Tickets für den digitalen Familien-Überraschungstrip sollten zeitnah im tjg.- Reisebüro per E-Mail (theaterkasse@tjg-dresden.de) oder telefonisch (Mo-Fr 12 – 18 Uhr, 0351. 32042777) gebucht werden. Für die virtuelle Reise wird ein Computer/Laptop mit Mikrofon und Webcam sowie eine stabile Internetverbindung benötigt. Angemeldete Mitreisende bekommen im Vorfeld weitere Instruktionen sowie Material zum Mitmachen per Mail zugesandt.

Neben „Abflug Terminal Sofa“ bietet das tjg. übrigens aktuell mit #tjgliest eine digitale Lesereihe für den Schulunterricht sowie das kreativ-analoge Aktionsformat „Kunstmonat“ für Kitas, Grund- und Oberschulen sowie Gymnasien. Alle aktuellen Informationen dazu unter tjg-dresden.de