Manifest der offenen Gesellschaft veröffentlicht

Eine Gruppe von Intellektuellen will die Kritik an der Pandemie-Politik nicht selbst ernannten Querdenkern überlassen. In ihrem „Manifest der offenen Gesellschaft“ plädiert sie für eine offenere Debattenkultur. Die derzeitig geführte Debatte über die Corona-Politik schade dem sozialen Frieden und dem gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Einer der Initiatoren des Manifestes ist der Historiker René Schlott. Seiner Meinung nach fehlt in der Diskussion ein „Dialog auf Augenhöhe“, in dem die „Kraft des besseren Argumentes“ gilt. Die Tageszeitung „Die Welt“ und die Wochenzeitung „Freitag“ haben das Manifest veröffentlicht. Die Unterzeichner wie u.a. die Publizistin Franziska Augstein, der Kabarettist Matthias Richling, Schauspieler und Regisseur Jan Josef Liefers und der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen treten darin für mehr Offenheit in der Corona-Debatte ein. 

Ein Gespräch mit dem Initiator ist auf Deutschlandfunk Kultur nachzuhören. Das Manifest wird zudem heute um 19 Uhr bei der Friedrich-Naumann-Stiftung diskutiert.

Ostpol wird zum Testpol

Testen für Kultur

Ostpol wird zum Testzentrum, Copyright Foto: Morning Glory Concerts

Mit Hilfe von Tests erhofft sich Morning Glory Concerts eine langsame Rückkehr zum kulturellen Spielbetrieb. Im Zuge dessen, hat sich die Agentur mit Ostpol Dresden, Dynamite Konzerte und Quartiermeister zusammengetan, um euch zu testen und dies möglichst lange kostenlos. Die zertifizierten Testerinnen und Tester bekommen einen normalen Stundenlohn und nach Abzug der Kosten für die Tests sowie das Material, wandert jeder weitere Euro zurück in kulturelle Veranstaltungen der Zukunft. Ihr tut also damit in doppelter Hinsicht etwas Gutes. Natürlich geschieht dies alles nach geltenden hygienischen Standards und in Abstimmung mit den Behörden, sowie unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien.

Terminvergabe über test-pol.de sowie test.morning-glory-conerts.com oder direkt vor Ort im Ostpol, Königsbrücker Straße 47. 1. Phase 26. bis 31.3.2021 jeweils 17-21 Uhr.

Dresden verschärft Quarantäneregeln

In der Landeshauptstadt Dresden gelten ab heute neue Quarantäneregeln. So müssen positiv getestete Menschen nicht mehr 10, sondern 14 Tage in Quarantäne. Während der Quarantäne müssen Kontaktpersonen der Kategorie I und die positiv getesteten ein Tagebuch führen, indem sie ihre Körpertemperatur zweimal täglich dokumentieren. Außerdem muss man 48 Stunden vor Ende der Quarantäne symptomfrei sein.

Corona-Testzentrum zieht in den Kulturpalast

Das Corona-Testzentrum der Johanniter zieht vom Messegelände in den Kulturpalast. Wie die Stadt Dresden mitteilte, ist es ab Montag täglich von 7 bis 19 Uhr (bisher 8 bis 18 Uhr) geöffnet. Wegen des Umzugs sind am Freitag ab 18 Uhr und am Wochenende keine Testungen mehr am alten Standort möglich. Neben den Corona-Schnelltests können auch PCR-Tests durchgeführt werden. Ein PCR-Test ist nach Angaben der Stadt kostenlos möglich für alle mit positivem Schnelltestergebnis, bei einer Meldung der Corona-WarnApp, sowie für Kontaktpersonen der Kategorie 1 (Testaufforderung durch das Gesundheitsamt).

Wird Smudo die Kulturszene retten?

Durch die Tracing-App »Luca« sollen Kulturerlebnisse wieder ermöglicht werden – Von Stephan Zwerenz

Spätestens seit dem Auftritt bei Anne Will am 28. Februar ist die Tracing-App »Luca« in aller Munde. Sicher hat die große Aufmerksamkeit auch damit zu tun, dass der Hip-Hopper Smudo von den Fantastischen Vier an der Entwicklung der App beteiligt war und sie dementsprechend energisch bewirbt. Seinen Worten entsprechend wurde die App dazu entwickelt, damit »Kultur bald wieder möglich wird«. Doch was kann die App eigentlich und ist sie wirklich so innovativ, wie Entwickler behaupten?

Die Grundintention von »Luca« ist es, die Gesundheitsämter zu entlasten. Bei Veranstaltungen waren die Organisatorinnen bisher in der Pflicht Kontaktlisten auf Papier zu führen. Im Falle einer Infektion mussten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes händisch alle Listen von Veranstaltungsorten durchsuchen, an denen sich eine infizierte Person aufhielt. Dementsprechend schnell waren die Ämter überlastet und eine Kontaktverfolgung nicht mehr möglich.

Mit »Luca« können Kontaktlisten nun sehr einfach digital geführt werden. Die App erstellt dazu einen QR-Code. Gäste scannen den Code ein und werden damit automatisch in die Kontaktliste eingetragen. Praktischerweise kann der Code auch einfach ausgedruckt und im Eingangsbereich aufgehängt werden. Kommt es zu einer Infektion bei Person X, so kann diese die Infektion über die App melden. Das Gesundheitsamt wird automatisch informiert und sendet eine automatische Anfrage an alle betroffenen Veranstaltungsorte, die Person X in den letzten zwei Wochen besucht hat. Die Veranstalter müssen anschließend bestätigen, ob sie die Kontaktlisten freigeben wollen. Erst nach Freigabe werden alle Gäste, die einem Ansteckungsrisiko ausgesetzt waren, automatisch informiert.

Auf die Kontaktlisten haben während des gesamten Prozesses weder Veranstalter noch Gesundheitsämter Zugriff, was den Datenschutz sicherstellen soll. Auch die Veranstaltungs-Historie wird ausschließlich auf dem Smartphones der Benutzer gespeichert. Theoretisch kann sich jeder Benutzerin auch mit einem falschen Namen im Programm anmelden. Hauptsache ist, dass die Telefonnummer stimmt und man dementsprechend informiert werden kann, um sich selbstständig in Quarantäne zu begeben.

Das Entwicklerteam von »Luca« garantiert dabei höchste Sicherheitsstandards durch zweifache Verschlüsselung aller Daten und durch das Verwenden zertifizierter Server. Allerdings wurden in den letzten Wochen immer wieder Sicherheitsbedenken laut, die aber durch die Offenlegung des Quellcodes ausgeräumt werden könnten. Die Entwickler von »Luca« schienen dem Schritt zur Open-Source-Software bisher nicht abgeneigt. Eine Einigung wird Ende März erwartet.

Die Idee einer Tracing-App à la »Luca« ist im Grunde nicht neu. Bisher gibt es tatsächlich einige Apps auf dem Markt, von denen zwar einige nicht kostenlos, andere weniger sicher sind, die einen fangen eventuell Benutzerdaten ab, andere enthalten vielleicht Werbung. Sicher haben alle Apps ihre Daseinsberechtigung und verschiedene funktionelle Vor- und Nachteile. Die Gefahr dabei ist, dass die Zettelwirtschaft der analogen Kontaktlisten nun durch eine Überfülle an Apps ersetzt wird. Daher ist es sinnvoll, eine bundesweit einheitliche App zu fördern, die ergänzend zur Corona-Warn-App bei Veranstaltungen eingesetzt wird. Denn wirklich Sinn hat »Luca« erst, wenn alle Gesundheitsämter und möglichst viele Veranstaltungsorte, Hotels, Restaurants und vor allem Gäste die App nutzen.

»Luca« hat dabei gute Chancen sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, denn sie ist in ihrer Bedienung ziemlich simpel, praktisch und kann auch bei privaten Treffen oder Meetings eingesetzt werden. Das ersetzt wiederum das Führen eines persönlichen Kontakttagebuchs, wie es von Epidemiologen empfohlen wird.

Wer sich übrigens fragt, warum ein Rapper plötzlich Geld in Software-Entwicklung steckt, der sei darauf hingewiesen, dass Smudo zusammen mit And.Ypsilon ihre gemeinsame Karriere als Programmierduo namens »Terminal Team« angefangen haben. Unter diesem Namen hatten sie auch anfangs Musik gemacht, bis Thomas D und Michi Beck dazu gestoßen sind. Fortan nannten sie sich »Die Fantastischen Vier«.

Update 7. April: Was bisher an Softwarequelltext publiziert wurde, sei unvollständig, von fragwürdiger Qualität, teilweise gar unerlaubt von Dritten übernommen. Sicherheit, Anonymität und Datenschutz können einer vernichtenden Analyse von wissenschaftlichen Expert:innen der Universitäten Lausanne und Radboud (Niederlande) zufolge nicht sichergestellt werden, vermeldet Heise.de in einem vernichtenden Artikel zur Luca-App.

Lockerungen in Sachsen ab 8. März

Sachsen lockert ab 8. März einige Beschränkungen in der Corona-Schutzverordnung. Es gelte aber weiterhin die Maskenpflicht überall, wo sich Personen begegnen und die medizinische Maskenpflicht in Geschäften. Auch Abstandsregeln und Hygienekonzepte haben weiterhin Bestand. Die 15-Kilometer-Regel und die nächtliche Ausgangssperre hatte das Oberverwaltungsgericht in Bautzen gekippt. Beide Beschränkungen sind nicht mehr Bestandteil der neuen Verordnung. Zusätzlich zur Orientierung an den Inzidenzwerten hat der Freistaat eine weitere Notbremse eingebaut: Lockerungen sind nicht zulässig, wenn mehr als 1.300 Covid-19-Patienten auf den Stationen der Krankenhäuser liegen. Grundsätzlich gilt nun eine Testpflicht in Schulen und bei der Arbeit mit Kundenkontakt. Buchhandlungen, Baumschulen, Gartenmärkte, Baumärkte und Blumenläden gelten künftig als Geschäfte und Märkte des täglichen Bedarfs sowie der Grundversorgung und dürfen öffnen. Nötig sind hier eine Begrenzung der Kundenzahl und ein Hygienekonzept. Sie haben damit den gleichen Status wie Lebensmittelgeschäfte und müssen auch bei der Überschreitung von Grenzwerten nicht mehr schließen. Die neue Verordnung gilt bis 31. März.

Lockerungen bei einem Wochen-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner an fünf Tagen in Folge

  1. Click & Meet im Einzel- und Großhandel nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum. Erlaubt ist maximal ein Kunde pro angefangenen 40 qm Verkaufsfläche. Unterstützungsbedürftige Personen und Minderjährige zählen nicht mit.
  2. Individualsport allein oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 15 Jahren im Außenbereich, auch auf Außensportanlagen. Das betrifft alle Sportarten, die ohne Kontakt durchgeführt werden können. Fußball gehört nicht dazu.
  3. Öffnung von weiteren körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik- und Tattoostudios mit wöchentlicher Testung des Personals. Kunden müssen einen tagesaktuellen Negativtest vorlegen.
  4. Ab 15. März: Öffnung von botanischen Gärten, Zoos, Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten mit vorheriger Terminbuchung.

Lockerungen nach weiteren 14 Tagen (frühestens ab 22. März)  bei einer Inzidenz unter 100

  1. Öffnung der Außengastronomie mit vorheriger Terminvereinbarung. Sitzen mehrere Hausstände an einem Tisch, ist von jeder Person ein negativer, tagesaktueller Corona-Test notwendig.
  2. Öffnung von Bibliotheken
  3. Die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern- und Konzerthäusern, Konzertveranstaltungsorten, Musiktheatern, Musik-, Kunst- sowie Tanzschulen. Bedingung ist ein negativer, tagesaktueller Corona-Test für Besucher und Besucherinnen.
  4. Kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich. Teilnehmer müssen einen negativen, tagesaktuellen Corona-Test vorlegen.

    Weitergehende Lockerungen bei einer Inzidenz von unter 50

Wird der Wochen-Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner im Freistaat Sachsen und im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt an fünf Tagen in Folge unterschritten, kann der Landkreis oder die kreisfreie Stadt Folgendes erlauben:

  1. Öffnung des Einzel- und Großhandels mit Kundenbeschränkung
  2. Kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (maximal 20 Personen) im Außenbereich
  3. Ab dem 15. März: Öffnung von Zoos, botanischen Gärten und Tierparks sowie Museen, Galerien und Gedenkstätten ohne Terminvereinbarung
    Die Verordnung im Freistaat ist hier im Wortlaut nachzulesen.
    Für die Landeshauptstadt Dresden ist sie hier nachzulesen.

Kulturgesichter Dresden – Kampagne auf startnext gestartet

In der kommenden Woche jährt sich der erste Lockdown und für viele von uns der Tag, an dem sie das letzte Mal ihre Arbeit nachgehen konnten. Diesen Jahrestag will die Initiative Kulturgesichter Dresden zum Anlass nehmen, um der Gesichter-Kampagne noch deutlich mehr Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu verleihen. Dazu sind eine große City-Light-Poster-Kampagne, eine Doppel-A0-Plakatierung im gesamten Stadtgebiet und einiges mehr geplant. Außerdem steht am 12. März eine gemeinsame Aktion mit den Kulturgesichtern aus Chemnitz und Leipzig an. Für alle diese Maßnahmen brauchen die Initiatoren trotz massiver Unterstützung durch die DDV-Mediengruppe & WallDecaux in Summe mindestens 7.500 €  aus der Startnext-Kampagne. Spendet, was euch möglich ist und empfehlt die Kampagne weiter, damit wir den Menschen aus der Kultur-Branche gemeinsam zu mehr Sichtbarkeit verhelfen.

Bis 12. März ist noch Zeit. Zur Unterstützung und zu mehr Infos geht’s hier lang.

Offener Brief an die Bundeskanzlerin

Sächsische Wirtschaft fordert Paradigmenwechsel in der Corona-Politik

Vor den Beratungen der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder in der nächsten Woche haben sich die sächsischen Industrie- und Handels- und Handwerkskammern, die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V., der Unternehmerverband Sachsen sowie die Sächsische Landesärztekammer und der Landesverband der Freien Berufe in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie an die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien, Ralph Brinkhaus (Unionsfraktion) und Rolf Mützenich (SPD), gewandt.

Zentrales Anliegen der sächsischen Wirtschaft ist es, eine Änderung der Corona-Politik in die Wege zu leiten. Gemeinsam fordern die zehn Akteure „einen Paradigmenwechsel von der Kultur der Verbote und Einschränkungen hin zu einer Kultur des Ermöglichens und der Eigenverantwortung der Menschen im Land.“ Notwendig seien jetzt „Entscheidungen mit Blick auf die Zukunft und nicht nur mit Blick auf Inzidenzwerte“.

Die Bundesrepublik brauche eine klare Strategie für ein Leben mit dem Corona-Virus. Ein ständiges Auf und Ab, ein ständiger Wechsel zwischen Lockdown und Lockerungen verhindere die Berechenbarkeit des wirtschaftlichen Agierens, so die Kammern und Verbände in ihrem gemeinsamen Brief. In der Beurteilung der Situation sollten Entscheidungen nicht nur allein an Infektionswerten, sondern auch an den Belastungen des Gesundheitssystems mit objektiven Kriterien, wie der Auslastung der Intensivbetten, geknüpft werden.

Oberstes Ziel der Politik müsse die Sicherung eines weitestgehend normalen Lebens und nicht die Verfestigung des Lockdowns sein. „Die sächsische Wirtschaft erwartet eine Strategie zur Rückkehr in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Normalität – nicht im Sinne eines Privilegs, sondern zur Wahrung der im Grundgesetz verbrieften Rechte.“
Der offene Brief ist hier im Wortlaut nachzulesen:

tjg.-Kunstmonat für Schulen und Kitas

Ab sofort bietet das tjg. theater junge generation in den entsprechenden Varianten Kindertagesstätten, Grund- und weiterführenden Schulen den sogenannten tjg.-Kunstmonat an: ein kostenloses Postkarten-Set mit 30 Kunstaktionen und Wahrnehmungsübungen, die einfach im Klassenverband bzw. jeder Gruppengröße umsetzbar und zudem auf die aktuellen Hygienevorschriften abgestimmt sind. Für die Übungen für die weiterführenden Schulen gibt es außerdem Hinweise, wie sie als digitale Variante durchführbar ist. Ausgehend von einem Inszenierungsmoment aus dem tjg.-Programm kann man damit einen Monat lang jeden Tag gemeinsam eine Aufgabe in Angriff nehmen, die Spaß macht, und die Beteiligten neue Blickwinkel einnehmen lässt.  

Da das tjg. aktuell nicht über seine Inszenierungen und theaterpädagogischen Angebote mit den Schulen und Kindertageseinrichtungen der Stadt in direkten Austausch kommen kann, möchte es auf diesem Wege Lehrerinnen und Lehrern, Erzieherinnen und Erziehern dazu einladen, mit ihren Klassen und Gruppen selbst kleine Kunstmomente zu schaffen. Für solche sinnlichen, aktivierenden und interdisziplinären Impulse empfindet das Kinder- und Jugendtheater auch in einer Zeit geschlossener Bühnen eine entsprechende Verantwortung.

Bei Interesse am kostenlosen Postkarten-Set: E-Mail an gruppen@tjg-dresden.de oder telefonisch (Mo – Fr 8 – 15 Uhr) 0351.3 20 42 704 mit Angabe der jeweiligen Einrichtung und einer Postadresse beim tjg. melden.

Kino leuchtet. Für Dich.

Bundesweiter Aktionstag der Kinos am 28. Februar

Unter dem Titel „Kino leuchtet. Für Dich.“ gehen am Sonntag, 28. Februar um 19 Uhr bundesweit in zahlreichen Kinos, außen und innen, die Lichter an. Zudem gibt es verschiedene, kleine Aktionen vor Ort und eine gemeinsame Sichtbarkeit der Aktion in den sozialen Netzwerken. Die Idee entstand am Rande einer virtuellen Mitgliederversammlung der AG Kino – Gilde. Die Kinos wollen bei dem gemeinsamen Aktionstag unter dem Motto #kinoliebe zeigen, dass sie sehnsüchtig auf ihre Zuschauer warten und bestens vorbereitet sind, ihre Projektoren wieder einzuschalten. #zurückinskino unterstützt die Aktion. Mit der gemeinsamen Aktion wollen die Kinos als Kulturorte Präsenz zeigen. So gehen z.B. in Dresden im Programmkino Ost von 19 bis 22 Uhr innen wie außen die Lichter wieder an, und auch die Filmnächte am Elbufer werden mit einer Projektion am Königsufer an der Aktion teilnehmen.