Sächsische Staatstheater: Impfangebot zum 3. Advent

Am 3. Adventswochenende laden die Sächsischen Staatstheater im Rahmen von »Impfen schützt auch die Kultur« zur Corona-Schutzimpfung ein. Die Impfaktion in der Semperoper am Freitag wird von einem künstlerischen Programm begleitet. Impfwilligen steht das Angebot in der Semperoper am 10. Dezember, von 15 bis 19 Uhr, und im Staatsschauspiel am 11. Dezember, von 10.30 bis 16 Uhr offen. Für die Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen durch Dr. Woong Rohrer-Park und sein Praxisteam stellt die Guten Tag Apotheke (Altmarkt Galerie) Dosen des Impfstoffes Moderna zur Verfügung. Alle Personen, die das Angebot zur Impfung mit kulturellem Programm nutzen möchten, werden gebeten, sich mit den ausgefüllten Unterlagen, Krankenversicherungskarte sowie ihrem Impf- und Personalausweis einzufinden. Der erforderliche Anamnesebogen und das Aufklärungsblatt stehen auf semperoper.de/impfaktion und staatsschauspiel-dresden.de/impfaktion zum Download zur Verfügung.

Aktuelles zum Dresdner Impfzentrum

Das Dresdner Impfzentrum am Messering ist am 1. Dezember reaktiviert worden. Das Portal soll laut DRK am Freitagmittag, 3. Dezember, freigeschaltet werden. Termine ab dem 6. Dezember stünden dann zur Buchung bereit. Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich. Am 3. und 4. Dezember müssen Impfwillige aber noch ohne Termin in die Messe kommen – es werden Wartekärtchen verteilt. Möglich sind zunächst 700 Impfungen täglich. Die Kapazitäten sollen bald erweitert werden. Geimpft wird montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. 

Das Portal ist erreichbar unter https://sachsen.impfterminvergabe.de/

Weihnachtsbaum per Lastenrad

Der Frieda & Friedrich-Lastenradverleih des ADFC Dresden macht’s möglich

Weihnachten steht vor der Tür. Für viele wird’s also Zeit, einen Weihnachtsbaum für die heimische Wohnstube zu besorgen. Doch wie wäre es eigentlich, das gute Stück einmal nicht mit dem Auto nach Hause zu transportieren, sondern mit einem schicken Lastenrad, CO2-frei und mit  etwas sportlicher Betätigung? Der freie Lastenradverleih Frieda & Friedrich des ADFC Dresden macht’s möglich: völlig unkompliziert und noch dazu kostenlos.

Weihnachtsbaum mit Lastenrad, Foto: Juliane Mostertz

Der Lastenrad-Verleih www.friedafriedrich.de bietet mittlerweile insgesamt 19 verschiedene Lastenräder an und das über das ganze Dresdner Stadtgebiet verteilt. Sowohl zwei- als auch dreirädrige Räder sind im Angebot und man kann wählen zwischen Lastenrädern mit und ohne Elektromotorunterstützung. Auch die Ladeflächen sind unterschiedlich gestaltet. Auf der Webseite gibt es zu jedem Rad ein Foto und eine detaillierte Beschreibung.

Stellungnahme des Netzwerkes Kultur Dresden zum „harten Wellenbrecher“ in Sachsen

Am 19. November 2021 wurde von der Sächsischen Landesregierung ein sogenannter „harter Wellenbrecher“ beschlossen, um die Fallzahlen in Sachsen, die Verbreitung des Virus und die Krankenhausauslastung zu reduzieren. „Dies können wir verstehen. Dass diese harten Maßnahmen nun aber vor allem erneut die Kultur betreffen, können wir nicht nachvollziehen.“, heißt es in dem Schreiben des Netzwerks Kultur.

Seit Beginn der Pandemie heißt es darin weiter, seien Kultureinrichtungen unter den ersten Orten, die schließen mussten – mit jedem neuen Lockdown. „In den Lockdown-freien Zeiten haben sich genau diese Einrichtungen stetig bemüht, die vom Staat vorgegebenen Hygienemaßnahmen umzusetzen, haben mit eingeschränkten Kapazitäten ihre Türen wieder geöffnet, Veranstaltungen verschoben oder nach draußen verlegt und seither mit erheblichen Besucher:innen- und Einnahmeeinbußen zu kämpfen.“

Jedoch: „Warum schließt der Freistaat pauschal Kultureinrichtungen, da er sich doch auch als Kulturstaat definiert? Warum gibt es keinerlei Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Angeboten? Ein Tanzkurs, ein Theaterbesuch, ein Workshop im Freien, ein Ausstellungsbesuch sind sehr unterschiedliche Aktivitäten. Was sind die moralischen Auswirkungen dieses allzu pauschalen Vorgehens? Kultur insgesamt als disponible Verfügungsmasse?“ Und weiter heißt es in der Stellungnahme: „An eine Dauer von drei Wochen können wir nicht glauben. Die Einschränkungen im vergangenen Jahr geben einen Rahmen für das, was uns erwartet.“

Daher fordern die im Netzwerk Kultur Dresden zusammengeschlossenen Vereine und institutionell geförderten Kulturträger: „Für die freie Kultur insgesamt angepasste Unterstützungen, egal ob die Träger eine öffentliche Förderung erhalten oder nicht. Wir fordern, dass die Sächsische Aufbaubank ihre Nachprüfungen zumindest im Kulturbereich zu den Liquiditätshilfen 2020 einstellt. Durch den damals risikofreieren Sommer waren viele Kulturbetriebe im Referenzzeitraum liquider, als erwartet, haben aber das Geld im Lockdown ab November 2020 dringend gebraucht.“

Dazu wird von der Staatsregierung „ein verantwortungsvolleres Umgehen mit der pandemischen Situation hinsichtlich kultureller Einrichtungen“ gefordert. Im Klartext: Ein Verständnis für kulturelle Belange.

HK

Einschränkungen für Alle, aber „kein Lockdown“

Corona-Notfallverordnung für Sachsen beschlossen

Im Kampf gegen das Virus hat die sächsische Landesregierung am Freitagabend ihr Pläne für weitergehende Maßnahmen vorgestellt. Weil die Zahl der Corona-Infektionen weiter in die Höhe schnellt und die Krankenhäuser an der Belastungsgrenze arbeiten, werden ab Montag, 22. November, die Corona-Regeln in Sachsen verschärft. Stichwort: „Wellenbrecher“ (Michael Kretzschmer). Die Regierung setzt dabei auf die Anwendung der 2G-Regel in Einzelhandel und Gastronomie und flächendeckende Schließungen von Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Weihnachtsmärkte sind komplett untersagt. Diese Maßnahmen sollen dann bis 12. Dezember gelten:

  1. Kontaktbeschränkungen: Es dürfen sich nur noch ein Haushalt und eine weitere Person treffen. Geimpfte, Genesene und Kinder unter 16 Jahren zählen nicht mit.
  2. Großveranstaltungen sind verboten. Auch landestypische Veranstaltungen wie Weihnachtsmärkte und Messen können nicht stattfinden.
  3. Kultur- und Freizeiteinrichtungen werden geschlossen. Ausnahmen gelten für Bibliotheken und die Außenbereiche von Zoos und Tierparks.
  4. Innengastronomie darf nur mit 2G und in der Zeit von 6 bis 20 Uhr öffnen
  5. Einzelhandel darf nur mit 2G und in der Zeit von 6 bis 20 Uhr öffnen. Ausnahmen gelten für die Grundversorgung (Supermärkte, Tierbedarf, Apotheken, Drogerien, Optiker, Tankstellen).
  6. Körpernahe Dienstleistungen sind verboten. Ausnahmen gelten für Friseure, die unter 2G-Bedingungen öffnen dürfen. Auch medizinische Behandlungen sind weiterhin möglich.
  7. Alkoholausschank und -konsum ist in der Öffentlichkeit verboten.
  8. 3G-Regel am Arbeitsplatz
  9. Prostitution ist verboten
  10. Touristische Angebote sind untersagt. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze müssen schließen. Es sind nur noch Übernachtungen für Dienstreisende erlaubt.
  11. Sporteinrichtungen sind geschlossen. Ausnahmen gelten für Schul-, Dienst- und Profisport. Breiten- und Vereinssport ist für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren möglich.
  12. in Kirchen gelten 3G-Regeln
  13. Versammlungen können nur ortsfest mit maximal zehn Personen stattfinden
  14. Außerschulische Bildungsangebote werden geschlossen. Das betrifft u. a. Volkshochschulen, Tanz-, Musik- und Kunstschulen. Ausnahmen gibt es für Angebote für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren.
  15. Kitas und Schulen bleiben geöffnet, die Schulbesuchspflicht wird aber bis zu den Weihnachtsferien ausgesetzt.
  16. Hot-Spot-Regelung: In Landkreisen mit einer Inzidenz von über 1.000 soll es Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte im Zeitraum von 22 bis 6 Uhr geben.
  17. FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV (ab 24.11. gilt die 3G-Regel)

Im genauen, also amtsbürokratischen Wortlaut hier nachzulesen.

Update 12. Dezember: Die derzeit gültigen Corona-Maßnahmen im Freistaat werden verlängert. Das hat das Kabinett am Freitag in einer Sondersitzung entschieden. Die neue Verordnung gilt bis einschließlich 9. Januar. Bei MDR.de finden sich die Regelungen übersichtlich aufgelistet.

Update 28. Dezember: Nach den Beratungen von Bund und Ländern hat Sachsen seine Corona-Regeln angepasst, obwohl in Sachsen bereits strengere Corona-Schutzmaßnahmen als anderswo gelten. Hinzu kommen Kontaktbeschränkungen, FFP-Maskenpflicht in Innenräumen und eine Begrenzung der Teilnehmerzahl bei Beerdigungen.

Neues aus dem Test-Pol

Ab Samstag, 13. November, bieten Ostpol und Morning Glory Concerts e. V. die Schnelltestung wieder kostenlos für alle an. „Aufgrund der extremen Fallzahlentwicklung möchten wir es jedem in Dresden ermöglichen, sich kostenlos testen zu lassen. Etwaige Kosten bis zu einer neuen Schnelltestverordnung tragen wir hierbei selbst.“, heißt es in der Pressemitteilung vom 12. November.

Selim im Testzentrum Test-Pol

Ab Montag, 15. November, hat das Testzentrum im Ostpol zu folgenden Zeiten geöffnet:
Mo – Do: 9 – 13 Uhr und 14 – 18 Uhr
Fr – Sa: 9 – 13 Uhr und 14 – 20 Uhr
So: 9 – 13 Uhr

Eine Terminbuchung kann (muss aber nicht) unter www.test-pol.de erfolgen. Alle Testergebnisse werden mit QR-Code ausgegeben. 1 € pro durchgeführten Test wird von Morning Glory Concerts an gemeinnützige Einrichtungen gespendet. Die Einrichtungen werden Ende November bekannt gegeben.

Update 22. November: Resümee der ersten Woche im Test-Pol:

Über 700 Personen wurden getestet, die Positivrate lag bei ca. 2%. Von den getesteten Personen entschieden sich 95,2% für eine digitale Übertragung, nur noch 4,8% wählten eine ausschließlich analoge Übertragung. Dabei nutzten ca. 30% der Kundinnen die App Pass4All.

Spendenstand: In dieser Woche wurden insgesamt 238 € für den SolidariTest gespendet. Bisherige Spendenempfänger über 1000€ waren:
1. Mission Lifeline 4106€
2. Bon Courage Borna 1666€
3. Spike Dresden 1666€
4. Radebeuler Kultur e.V. 1666€
5. Tam e.V. 1666€

Weitere unterstützte Organisationen sind Curly Culture Kids und Curly Culture
Dresden, das Radebeuler Stadtkind und der Kolibri e.V. Hinzu kommen Bands und
Künstlerinnen und Künstler, deren Auftritte ausgefallen oder mit verringerter Kapazität stattfanden etc. Insgesamt flossen bereits 25 000 € aus dem Testzentrum wieder in Projekte zurück.
Das mobile Testteam des Ostpols kann für Zusammenkünfte, Veranstaltungen etc. gebucht werden. Ab 15 Personen fallen hierfür keinerlei Kosten im Stadtgebiet Dresden an.

2G-Regel gilt ab Montag landesweit in Sachsen

Sachsen setzt ab Montag die 2G-Regel in Teilen des öffentlichen Lebens flächendeckend um. Das ist der zentrale Punkt der neuen Corona-Schutzverordnung, die das Kabinett am Freitagnachmittag in Dresden beschloss. Damit haben nur noch Genesene und Geimpfte Zutritt zu Innengastronomie, Diskotheken und Clubs, Freizeit- und Kultureinrichtungen, die wiederum Hygiene-Auflagen unterliegen (Sicherheitsabstand, Maske, Hygiene-Konzept, um 50 Prozent verringerte Kapazität). Ausnahmen gibt es für Kinder, Jugendliche und Menschen, die sich nicht impfen lassen können. Sie brauchen aber einen Test. Für den Einzelhandel oder Gottesdienste gilt 2G nicht. Für den öffentlichen Nahverkehr gilt FFP2-Maskenpflicht.

Die Lage in Sachsen sei dramatisch, sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping. Die Krankenhausbelegung bereite große Sorgen. Experten hätten der Regierung geraten, jetzt zu handeln. Allerdings sei die neue Schutzverordnung keine Neuerung im eigentlichen Sinne. Man vollziehe nur das, was vorher schon vereinbart war. Bisher war die 2G-Regel für die betroffenen Bereiche erst ab Erreichen der Überlastungsstufe vorgesehen.  Köpping rechnet damit, dass die Überlastungsstufe bereits am 10. oder 11. November erreicht wird. Auch bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern greift die 2G-Regel, egal ob sie drinnen oder draußen stattfinden. Die Maßnahmen gelten bis einschließlich 25. November.

Näheres dazu unter mdr.de.

 

LISA – Live Initiative Sachsen positioniert sich gegen geplante neue Corona-Schutz-Verordnung in Sachsen

Die Live Initiative Sachsen (LISA) stellt sich in einem offenen Brief gegen die geplante Corona-Schutzverordnung, die am Freitag beschlossen werden soll. Die neue Verordnung sieht vor, die aktuellen 2G-Optionsmodelle für Clubs und andere Veranstaltungsräume zur Pflicht zu machen. Damit würde ein versteckter Lockdown für diese Orte erzwungen. Die verabschiedeten Modelle (optional 2G oder 3G) hatten die Öffnung der Clubs in Sachsen erst Ende September wieder möglich gemacht.

„Wie soll das vermittelt werden? Die Kultur musste großspurig herhalten als Anreiz für die Impfkampagne und Betreiber*innen und Gäste werden jetzt hintenrum reingelegt, bestraft und wie eine heiße Kartoffel fallengelassen?”, erklärt dazu Franz Thiem, Betreiber des Institut fuer Zukunft in Leipzig in einem Schreiben, das über den Presseverteiler des Clubs verschickt wurde. Thiem fordert im Namen aller Clubs und Livespielstätten ein kurzfristiges Umdenken. Nachdem Clubs ihre Räumlichkeiten zu Testzentren umformten und die Impfkampagne unterstützten, würde die neue Corona-Schutzverordnung einen sinnvollen wirtschaftlichen Betrieb unmöglich machen. Trotz 2G sollen Maske, Abstand und eine Kapazitätsbegrenzung von 50 Prozent eingehalten werden. 

Neben wirtschaftlichen Bedenken spielt der Erhalt eines ganzen Kulturzweigs eine wichtige Rolle. Die geplante Verschärfung hätte die kurzfristige Absage zahlloser arbeits- und kostenintensiver Veranstaltungen zufolge. Die Bemühungen für einen nachhaltigen und verantwortungsvollen Neustart der Club- und Kulturszene wären umsonst gewesen.

„Mit dieser Maßnahme und den daraus resultierenden Konsequenzen verspielen Sie sich allerdings das letzte Verständnis von denen, die bis hierhin die Maßnahmen unterstützt haben! Sie verlieren damit doppelt! … Jede Spielstätte sagt mir das gleiche – alle werden kommende Woche zu machen müssen! Das geht nicht!”, erklärt Thiem weiter an die sächsische Regierung gerichtet. LISA fordert daher : „Die flächendeckende Einführung von 2G darf nicht zu Ungunsten der Einrichtungen und ihres geimpften Publikums ausfallen und aufgrund unhaltbarer zusätzlicher Einschränkungen zu erneuten Schließungen führen.“
HK

Siehe dazu auch mdr.de (Audiolink) sowie groove.de.

Neue Corona-Regeln in Sachsen

Das sächsische Kabinett hat am Dienstag eine neue Corona-Schutzverordnung beschlossen, die vom 21. Oktober bis zum 17. November gilt. Die Verordnung sieht u. a. vor, Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern ohne Begrenzung zu ermöglichen, wenn die 2G-Regeln eingehalten werden können. Bei solchen Veranstaltungen kann bis zum Erreichen der sogenannten Vorwarnstufe auf Regeln wie Kontakterfassung und Besucher-Höchstgrenzen verzichtet werden. Notwendig ist allerdings ein genehmigtes Hygienekonzept. Auch mit Erreichen der sogenannten Vorwarn- oder Überlastungsstufe sind Veranstaltungen weiterhin möglich. Sofern die Veranstaltung in Flanier- und Verweilbereiche aufgeteilt werden, könne in den Flanierbereichen auf Kontakterfassung, 3G-Regelung und Maskenpflicht verzichtet werden. Mit der neuen Verordnung werden Sportgroßveranstaltungen wie auch Weihnachtsmärkte und Bergparaden ermöglicht.

Weitere Änderungen sieht die neue Verordnung beim 2G-Optionsmodell vor. Sofern sich die Veranstalter für dieses Modell entscheiden, entfällt laut Kabinett die bisherige Begrenzung auf 5.000 Besucher und die Pflicht zur Kontakterfassung. Zusätzlich zu den Änderungen bei Großveranstaltungen und dem 2G-Modell hat das Sächsische Kabinett auch einige Änderungen für Schulen und Kitas auf den Weg gebracht. So entfällt zum Beispiel die Maskenpflicht im Klassenraum ab 8. November. (Quelle MDR)

Im Detail ist die Verordnung nachzulesen hier.

Sachsen ändert Strategie in der Pandemie-Bekämpfung

Sachsen will in der Corona-Pandemie künftig alles geöffnet lassen. Gesundheitsministerin Petra Köpping sagte bei der Vorstellung der neuen Corona-Schutzverordnung, Geschäfte, Einrichtungen, Veranstaltungen seien inzidenzunabhängig zugänglich – unter bestimmten Schutzmaßnahmen. Das sei die wichtigste Botschaft der neuen Verordnung, die das Kabinett am 24. August beschlossen habe. Diese gelte vom 26. August bis einschließlich 22. September. Die 3G-Regel und Kontaktverfolgung greift demnach ab der Inzidenz von 35. Zugleich soll die Inzidenz nicht mehr der alleinige Maßstab sein. Wir enthalten uns hier jeden Kommentars und verweisen auf die amtliche Mitteilung sowie auf https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/video-547878_zc-ecc53a13_zs-570f6b3d.html