Sachsen verlängert Corona-Regeln

Sachsen verlängert die derzeit gültigen Corona-Regeln bis 28. Mai. Die bisherigen Basisschutzmaßnahmen mit den Test- und FFP2-Maskenpflichten gelten somit weiterhin. In medizinischen Bereichen, in Pflegeheimen und im öffentlichen Nahverkehr gilt weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht. Bei Schülern und Schülerinnen sind in Bus und Bahn OP-Masken ausreichend. Die Testpflicht für Angestellte und Besucher in medizinischen Einrichtungen, Pflegeheimen, Hospizen, Werkstätten für behinderte Menschen, in JVAs und Flüchtlingsunterkünften bleibt bestehen. Geimpfte oder genesene Arbeitgeber und Beschäftigte müssen mindestens zweimal pro Woche einen aktuellen Testnachweis vorlegen. In stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen sind drei Tests in der Woche vorgeschrieben. Darüber hinaus wird „dringend empfohlen“ weiterhin eine FFP2-Maske in Innenräumen zu tragen, den Mindestabstand und Hygieneregeln einzuhalten sowie die Kontakte auf ein notwendiges Maß zu reduzieren. Die neue Verordnung gilt vom 1. bis 28. Mai.

Hintergrund: Am 3. April entfiel aufgrund des Auslaufens der epidemischen Notlage auch in Sachsen die Maskenpflicht in Innenräumen und im Einzelhandel, bei Veranstaltungen oder beim Friseur. Es müssen auch keine Nachweise mehr für den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Veranstaltungen, Gastronomie oder körpernahen Dienstleistungen vorgelegt werden. Sämtliche 3G- und 2G-Regeln sind seitdem entfallen, werden aber im Einzelfall von diversen Betreibern derzeit noch verlangt.
HK

Sachsen hebt fast alle Corona-Maßnahmen auf

Ab dem 3. April wird es in Sachsen nur noch wenige Corona-Maßnahmen geben. Das Kabinett hat sich am Dienstag auf Basismaßnahmen geeinigt, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) laut mdr mit. Damit gilt eine FFP2-Maskenpflicht nur noch in medizinischen Bereichen, in Pflegeheimen und im Nahverkehr (OP-Masken für Schülerinnen und Schüler). Die Testpflicht für Angestellte und Besucher in medizinischen Einrichtungen, Pflegeheimen, Hospizen, Werkstätten für behinderte Menschen, in JVAs und Flüchtlingsunterkünften bleibt bestehen. Geimpfte oder genesene Arbeitgeber und Beschäftigte müssen mindestens zweimal pro Woche einen aktuellen Testnachweis vorlegen. In Pflegeeinrichtungen sind drei Tests pro Woche vorgeschrieben.

Doch wird aus dem Gesundheitsministerium „dringend empfohlen“ weiterhin eine FFP2-Maske in Innenräumen zu tragen, den Mindestabstand und Hygieneregeln einzuhalten sowie die Kontakte auf ein notwendiges Maß zu reduzieren. Ein Appell an die Eigenverantwortung also. Die Maskenpflicht in Schulen und Kitas soll ebenso wegfallen wie sonstige Zugangsbeschränkungen (3G, 2G, 2G+). In Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens sowie für Fahrgäste des ÖPNV bleibt die Maskenpflicht bestehen. Die neue sächsische Corona-Schutzverordnung soll vom 3. April bis zum 30. April gelten. Hintergrund: Der Freistaat Sachsen verzichtet wie die meisten Länder auf die Feststellung einer epidemischen Notlage.
HK

Sachsen verlängert Corona-Maßnahmen

Sachsen verlängert die derzeit gültigen Corona- Maßnahmen bis zum 2. April. Das hat das Kabinett am Donnerstag beschlossen. Der Freistaat nutzt damit eine Übergangsfrist bis das neue Infektionsschutzgesetz greift. Demnach gibt es ab 18. März keine Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich mehr und keine Beschränkung der Kapazitäten bei Veranstaltungen. Auch nach dem 20. März sollen Basismaßnahmen wie Masken- und Testpflicht in Pflegeheimen und Krankenhäusern sowie die FFP-Maskenpflicht im ÖPNV, in Innenräumen und im Handel bestehen bleiben. 

Für den Besuch von Kinos, Theatern, Opernhäusern, Konzerthallen, Museen sowie Gastronomie, Hotellerie, Bädern und Saunen gilt weiterhin 3G. Ebenso können Messen und Kongresse mit 3G stattfinden. Für Clubs und Diskotheken bleibt die 2G+-Regel bestehen. Hallen und Stadien können nun voll ausgelastet werden. Wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden kann, darf am Platz die Maske abgesetzt werden; wenn nicht gilt FFP2-Maskenpflicht.

Neue Corona-Regeln in Sachsen

Die sächsische Landesregierung hat eine neue Corona-Schutzverordnung und damit neue Regeln im Freistaat beschlossen. Demnach gelten vom 4. bis 19. März weitreichende Lockerungen. Kontakterfassung soll es nur noch im Gesundheits- und Sozialwesen geben, die Quadratmeterregel für den Einzelhandel entfällt ebenso wie die Maskenpflicht am Platz bei Veranstaltungen. In öffentlich zugänglichen Innenräumen von Einrichtungen und Läden gilt jedoch weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Der 3G-Nachweis ist nötig für den Besuch von Gastronomiebetrieben, Hotels, Dampfsaunen- und Bädern, Museen, Gedenkstätten und Veranstaltungen, bei körpernahen Dienstleistungen, touristischen Bus- und Bahnfahrten, Messen und Kongressen sowie Beerdigungen und Hochzeiten in Innenräumen. Clubs und Diskotheken können unter 2G+ ohne Maskenpflicht und Kapazitätsbeschränkungen öffnen. Das Tanzverbot ist somit aufgehoben. Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern gibt es nun zwei Optionen: Entweder 2G (im Innenbereich Auslastung 60 Prozent, im Außenbereich 75 Prozent, max. 6.000 Besucher) oder 3G (Begrenzung der Kapazität auf 50 Prozent Auslastung innen wie außen). In Schulen und Kitas will man ab 7. März zum Regelbetrieb zurückkehren.
HK

Hier kann man sich die neue Verordnung im Wortlaut downloaden:

Sachsen lockert

Die sächsische Landesregierung hat am Dienstagabend weitere Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen angekündigt. Wie Sozialministerin Petra Köpping (SPD) nach Kabinettsberatungen sagte, werde man „mit Bedacht lockern“. Dazu wurde am Dienstag die Änderung der Corona-Notfallverordnung beschlossen, die bereits am Mittwoch in Kraft tritt. Konkret fallen Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene weg, nicht jedoch für Ungeimpfte. Bei Beerdigungen und Eheschließungen soll es keine Beschränkung der Teilnehmerzahl mehr geben (hier gilt 3G).

Innenbereiche von Zoos, Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten können unter 3G-Zugangsbedingungen besucht werden. Die Zugangsbeschränkungen für den Einzelhandel entfallen komplett, FFP2-Maskenpflicht bleibt. Für Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern werden die bundeseinheitlichen Regeln umgesetzt. Demnach gilt 2G mit max. 60 Prozent Auslastung im Innenbereich und max. 6.000 Zuschauern, im Außenbereich (bei maximal 75 Prozent Auslastung und 25.000 Zuschauern). Für Kinos, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliches gilt wie bisher 2G+. Messen können jetzt unter 2G-plus und ohne Kapazitätsbegrenzung stattfinden. 

Wie der MDR und Die Sächsische berichten, soll bereits ab 4. März eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft treten. Laut Köpping sind darin keinerlei Schließungen mehr geplant. Aber man habe eine Vorbehaltsregelung aufgenommen, falls sich die Lage verschärfen sollte, so die Ministerin. Ab 4. März soll für Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Besuchern dann die 3G-Regel gelten und die Pflicht zur Kontakterfassung in den Kultur- und Freizeiteinrichtungen entfällt.  Ab 4. März können dann auch Clubs und Diskotheken unter 2G+ wieder öffnen.

Lockerungen in Sachsen ab 14. Januar

Die neue Corona-Notfallverordnung bringt ab Freitag Lockerungen für einige Bereiche. Waren Kultur- und Freizeiteinrichtungen bislang in Sachsen geschlossen, sollen sie nun unter gewissen Bedingungen wieder öffnen dürfen. Dies gilt auch für Hotels und Skibetriebe, nicht jedoch für Clubs und Diskotheken. Die meisten Lockerungen werden mit 2G und 2G+ verknüpft. Demnach können Kultur- und Freizeiteinrichtungen, wie Kinos, Theater, Konzertsäle unter 2G+ sowie Museen, Ausstellungen und Gedenkstätten unter 2G wieder öffnen. Zusätzlich gilt eine Kapazitätsbegrenzung. Wenn maximal 50 Prozent der möglichen Plätze belegt sind, dürfen maximal 500 Personen zeitgleich anwesend sein. Wenn maximal 25 Prozent der möglichen Plätze belegt sind, sind maximal 1.000 Personen zeitgleich möglich. Clubs, Bars und Diskotheken müssen jedoch weiterhin geschlossen bleiben.

Die neue sächsische Verordnung soll bis 6. Februar gelten. In der neuen Verordnung gibt es eine Unterscheidung von allgemein gültigen Regeln, die unabhängig von der Belegung der Krankenhausbetten und der Inzidenz gelten und Regeln, die in Abhängigkeit der Zahlen bei Erreichen der Überlastungsstufe gelten.

Mehr zu den geplanten Lockerungen unter mdr.de/nachrichten/sachsen/

Update 6. Februar: Die neue Sächsische Corona-Notfallverordnung gilt bis 6. März und ist hier im amtsdeutschen Wortlaut zu finden: coronavirus.sachsen.de/

Kulturland Sachsen geschlossen?

Offener Brief zur Situation von Kultureinrichtungen unter Corona

Zusammen mit zahlreichen führenden Kultureinrichtungen aus Dresden und ganz Sachsen unterstützt auch Jan Vogler, Intendant der Dresdner Musikfestspiele, einen Offenen Brief an die Sächsische Staatsregierung zur Corona-Lage der Kultureinrichtungen. Dieser wurde auf Initiative der Dresdner Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch heute übergeben und mahnt verlässliche Perspektiven für die Öffnung der sächsischen Kultureinrichtungen an. In dem Offenen Brief heißt es unter anderem: »Der Entwurf der Sächsischen Corona-Verordnung, die ab 14. Januar gelten soll, trübt die Freude auf die in Aussicht gestellten Öffnungen für Kultureinrichtungen. Denn durch die Verbindung der Öffnung von Kultureinrichtungen mit der Auslastung von Krankenhausbetten mit Corona-Patienten steht erneut die Schließung in Aussicht, insbesondere wenn man den Prognosen der Wissenschaft hinsichtlich der Ausbreitung der Omikron-Mutation folgt.«

Weiter heißt es in dem Brief: »Ein weiterer Kultur-Lockdown ist nicht mit Geld zu heilen. Das mehrfache kurzfristige Schließen, zwischenzeitliche Öffnen und erneute Schließen zermürbt Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und Publikum gleichermaßen und gefährdet Kunst und Kultur in ihren Grundfesten.« DRESDNER Kulturmagazin unterstützt ebenfalls den Offenen Brief an die Sächsische Staatsregierung.

Der ganze Brief ist hier als pdf nachzulesen:

#haltungzeigenDD

Lutz Hoffmann und Dr. Annalena Schmidt haben mit #haltungzeigenDD eine Initiative gestartet, um dazu aufzurufen, in Dresden Haltung und Gesicht zu zeigen gegen Rechtsradikalismus, Gewalt, Rassismus und Antisemitismus, gegen Querdenken und Verschwörungsideologien. In dem Aufruf heißt es: „Während sich zahlreiche Menschen in den unterschiedlichsten Berufen und Berufungen für ein soziales Miteinander engagieren, Hilfe leisten und Leben retten, gehören mittlerweile auch wöchentliche Demonstrationen der sogenannten Querdenker, die regelmäßig von Gewalt und Krawallen begleitet werden, zum Stadtbild. Bewusst sucht dieser Personenkreis den Schulterschluss mit der rechtsradikalen Szene und lässt sich durch ,Freie Sachsen‘ und andere rechte Gruppen aufstacheln und vereinnahmen. Wer mit Fackeln in der Hand vor dem Haus einer Politikerin aufmarschiert, wer Morddrohungen gegen Journalisten und engagierte Menschen ausspricht, diese auf der Straße angreift oder gar den Mord an dem Ministerpräsidenten plant, will keinen Dialog, sondern Umsturz. Wer diesem Personenkreis den Schutz in der Masse gewährt, macht sich mitschuldig.“

Unter dem Motto: „Mit Abstand und Anstand optimistisch ins neue Jahr“ möchten die Initiatoren für ein solidarisches Miteinander werben und „allen sonst eher leisen Menschen die Möglichkeit geben, ein Zeichen der Vernunft zu setzen, gleichzeitig der Gewalt, Rassismus und Antisemitismus und Verschwörungsideologien zu widersprechen“ und auch der Verstorbenen in der Stadt Dresden im Stillen zu gedenken. Dazu soll am Sonnabend, den 8. Januar 2022, eine Kundgebung auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche stattfinden, bei der Kerzen abgestellt werden können – auch zum Gedenken an die inzwischen mehr als 1.450 Dresdner Corona-Toten. Auf die Einhaltung der Corona-Schutzverordnung wird sehr großer Wert gelegt. Das Tragen einer FFP2-Maske ist für eine Teilnahme zwingende Voraussetzung. 

Über 800 Personen, Initiativen und Institutionen haben bislang den Aufruf von haltungzeigenDD unterzeichnet. Dazu gehören u.a. die Bürgermeister Stephan Kühn (Bauen) und Eva Jähnigen (Umwelt, beide Grüne), Kirchenvertreter wie Superintendent Christian Behr und der SPD-Landtagsabgeordnete Albrecht Pallas. Auch die Stadtratsfraktion der SPD, Kreisverbände der CDU und der Grünen, der Stadtbezirksverband Die Linke, der Stadtverband des DGB, CSD Dresden und die Stiftung Frauenkirche tragen den Aufruf mit.

Auch im Web kann man sich an der Aktion beteiligen. Unter haltung-zeigen.com/gesicht-zeigen/ kann eine Geschichte erzählt oder ein Statement zur eigenen Haltung abgegeben werden.

HK

Zweites öffentliches Impfangebot der Staatstheater

Am 7. und 8. Januar 2022 sind alle Dresdnerinnen und Dresdner erneut dazu eingeladen, sich in der Semperoper beziehungsweise im Staatsschauspiel Dresden gegen Covid-19 impfen zu lassen. Erstmalig steht auch Kindern und Jugendlichen das Impfangebot zur Verfügung. Alle Impfwilligen können sich in der Semperoper am Freitag, 7. Januar, von 15 bis 18 Uhr, und im Staatsschauspiel Dresden am Samstag, 8. Januar, von 10.30 bis 14 Uhr impfen lassen. Für die Erst-, Zweit- und Booster-Impfungen durch den Arzt Woong Rohrer-Park und sein Praxisteam stellt die Guten Tag Apotheke Altmarkt-Galerie Dresden Dosen des Impfstoffes Spikevax von Moderna für Erst-, Zweit- und Boosterimpfung für Erwachsene sowie des Impfstoffes Comirnaty von BioNTech / Pfizer für Kinder und Jugendliche zur Verfügung.

Alle notwendigen Formulare und das Aufklärungsblatt stehen zum Download zur Verfügung unter semperoper.de/impfaktion und staatsschauspiel-dresden.de/home/impfaktion sowie unter hausarzt-dresden-stadt.de

Boostern im Residenzschloss

Am kommenden Samstag, 18. Dezember, laden die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) im Rahmen der Kampagne „Impfen schützt auch die Kultur“ ins Dresdner Residenzschloss zur Booster-Impfung ein. Impfwillige können sich dort in der Zeit von 9:45 Uhr bis 16:30 Uhr eine Corona-Auffrischungsimpfung geben lassen. Die Terminbuchung erfolgt über den Online-Shop der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Hier stehen auch der erforderliche Anamnesebogen und das Aufklärungsblatt zum Download zur Verfügung: skd.museum/corona.

Personen, die das Angebot zur Impfung nutzen möchten, werden gebeten, sich mit den ausgefüllten Unterlagen, der zugesandten Terminbestätigung, der Krankenversicherungskarte sowie ihrem Impf- und Personalausweis im Residenzschloss, Taschenberg 2, einzufinden. Im Ausnahmefall sind auch Erst-, Zweit- oder Optimierungsimpfungen möglich. Da die Ständige Impfkommission (STIKO) für Menschen unter 30 Jahren sowie Schwangere ausschließlich den Einsatz von Comirnaty von BioNTech/Pfizer empfiehlt, ist dieses Angebot nur für Personen ab 30 Jahren möglich. Insgesamt können rund 600 Termine mit dem Impfstoff Spikevax von Moderna zur Verfügung gestellt werden.