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Letzte Instanz

15 Jahre Brachialromantik

(Drakkar/ Sony)


Vor 15 Jahren in Dresden gegründet, hat sich die spielfreudige Band zu einer Instanz in der schwarzen Szene gemausert. Und das ist schon eine erstaunliche Leistung, gelang dies doch dem Septett ohne apokalypisches Pyrogezündel, Mittelalter-Metal-Attacke oder Fantasy-Kostüm-Mummenschanz. Nicht der Frontmann als Selbstdarsteller steht bei ihnen im Zentrum, sondern das musikalische Grundkonzept und die Inhalte, die über den Gesang transportiert werden. Ihr Sound ist über die Jahre unverwechselbar geworden und von nahezu sinfonischer Dimension. Damit zielt die Letzte Instanz nicht vordergründig auf Effekte, sondern ihre Songs bohren sich eher leise ins Ohr, auch wenn sie laut sind. Musiker zum Anfassen eben, die sich nicht verbiegen lassen und einen engen Draht zu ihren Fans geknüpft haben. Zuletzt erschien die Trilogie »Schuldig – Heilig – Ewig«, aus der bei dieser Werkschau, dem ersten Best-Of der Bandgeschichte, so einige Single-Hits wie etwa die brachiale Ode an die Fans »Sing!« vertreten sind. Die Werkschau folgt keiner Chronologie, sondern eher der musikalischen Logik, dass ein Album eine Dramaturgie besitzen muss. Schön auch, dass es das psychedelische »Kopfkino« in einer neuen Version und die bezaubernden Stücke »Der Garten« (mit der türkischen Sängerin Aylin Aslim), »Kalter Glanz« in einer Akustik-Version und »Das Stimmlein«, eine Koproduktion mit Eric Fish (Subway To Sally), Thomas Lindner (Schandmaul) und Sven Friedrich (Zeraphine) auf die recht gefällige Platte geschafft haben.
Frog
Am 19.10.2013 gibt es zum Bandjubiläum die große Jubiläumsshow mit zahlreichen Gästen im Eventwerk.
www.letzte-instanz.de
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