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Goldner Anker

s/t

(Super Kamiokadne Detector/ Broken Silence)


Der erste richtige Longplayer des Dresdner Punk-Trios startet programmatisch mit dem Titel »Straße brennt«. Hier vereint sich alles, wofür wir sie gern haben: die thematisch passende, berstende Energie oder Aggression mit verspielten, noise-poppigen Melodien. Es paart sich Gefühl und Härte ohne Revolutionsromantik. Bei »To Blame« schimmert eine dezente Orgel durch und verweist nicht nur hier auf die geschätzten Murder City Devils. Auch hier fallen Stimmungsschwankungen auf, so charmant Goldner Anker auf der einen Seite wirken, so bedrohlich sind sie einige Momente später, wenn Frau Claudia alles in Grund und Boden schreit und die anderen mit einstimmen. Es herrscht stets ein ausgeglichenes Gegenüber von poppiger Lieblichkeit und punkigem Hass und Verzweiflung mit Feinheiten, die sich ansonsten live nicht heraushören lassen. Musikalisch lassen sie sich nicht vereinnahmen, auch wenn sie gern den Eindruck hinterlassen, durch 90er Jahre Punk-Schrammeligkeit geprägt zu sein, so verarbeiten sie solche Einflüsse eigenständig. Schön nachzuhören ist dies auch beim Quasi-Hit »Stare (You stare – I Say No)«, wo sich Melodien mit punkiger Gefährlichkeit kreuzen. Als Bonus gibt’s eine derbe Aufnahme des Gassenhauers »Hallo Punk Rock geht's Dir so wie mir«. Mit dieser Scheibe können Goldner Anker tatsächlich ihren Status als beste Punk-Band Dresden untermauern.
cc
Record-Release-Konzert mit special guest Eleaor Lance am 22.10.2011 in der Groove Station.
www.goldneranker.com
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