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Das siebte Dresdner Drum & Bass Festival
am 21. September in der Scheune. Das Dresdner Drumfestival hat sich zu einer festen Institution in der Landeshauptstadt gemausert. Vor einem Jahr wurde es um den Faktor »Bass« bereichert, sodass eine Umbenennung in »Drum & Bass Festival« nur konsequent erscheint. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Damit ist in diesem Zusammenhang mal ausnahmsweise nicht der elektronisch verstärkte Breakbeat für den Zappelphilipp von nebenan gemeint. Ganz klassisch zeigten am vergangenen Samstag Virtuosen an Schlagzeug und Bass, was man alles aus diesen Instrumenten herausholen kann. Auf vier Bühnen wurden in und um die Scheune rund 20 Programmpunkte präsentiert, die sich aus Workshop, Performance und Konzerten zusammensetzten und somit eine runde Mischung aus Wissenserweiterung und Unterhaltung boten.

Bereits mittags um 12 konnten sich die ersten Gäste über Metalgeknüpppel und Basstiming informieren. Alles natürlich praxisnah und auf der Bühne mit exemplarischen Beispielen garniert. Über die nächsten fünf Stunden bekam man lehrreiche, interessante und zum Teil auch nerdige Einblicke in die Welt des Schlagens und Zupfens. Wer zwischendurch eine Auszeit brauchte, konnte Ausstellungsstücke begutachten, sich im Klangpark verdingen oder amüsiert die Allerkleinsten beobachten, die ihre ersten Kurse im Drumming absolvierten. Schließlich kann man damit nie zeitig genug anfangen! Später am Abend kam neben dem theoretischen auch der praktische Teil nicht zu kurz: Handverlesene Acts wie Spun, Playmobeat oder Nerve light hinterließen bei ihren Konzerten offene Kinnladen und animierten das Publikum zum Tanzen. Wer nach diesem Programm immer noch nicht genug bekam, konnte es bei der Aftershow-Party im Sabotage krachen lassen. Mit Live-Dubstep von Braintheft und anschließender Musik aus der Konserve bis spät in die Nacht wurde der Tag perfekt abgerundet. Das engagierte Team um Robert Eisfeldt und Matthias Barthel hat auch in diesem Jahr wieder ein Festival auf die Beine gestellt, das Dresden vollkommen zurecht in das Zentrum der Aufmerksamkeit von Musik-Aficionados zu rücken wusste. Danilo Rößger




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